Wyatt Earp Classic 73 – Western

Rostiger Stacheldraht

"Vor seinem Colt hatte selbst der Teufel Respekt!" (Mark Twain) Der Lieblingssatz des berühmten US Marshals: "Abenteuer? Ich habe sie nie gesucht. Weiß der Teufel wie es kam, dass sie immer dort waren, wohin ich ritt." Diese Romane müssen Sie als Western-Fan einfach lesen! Viele tausend Meilen lagen hinter ihnen, als sie von den Arkansashügeln aus die Stadt endlich vor sich liegen sahen. Dodge City. Die alte Treibherdenstadt, da lag sie am Nordufer des Flusses, kaum größer als ein Dorf – und dennoch berühmt, berüchtigt, gefürchtet und mit einem Schimmer von Romantik umgeben wie keine andere Stadt im weiten Westen der Vereinigten... alles anzeigen expand_more

"Vor seinem Colt hatte selbst der Teufel Respekt!" (Mark Twain) Der Lieblingssatz des berühmten US Marshals: "Abenteuer? Ich habe sie nie gesucht. Weiß der Teufel wie es kam, dass sie immer dort waren, wohin ich ritt." Diese Romane müssen Sie als Western-Fan einfach lesen!



Viele tausend Meilen lagen hinter ihnen, als sie von den Arkansashügeln aus die Stadt endlich vor sich liegen sahen. Dodge City. Die alte Treibherdenstadt, da lag sie am Nordufer des Flusses, kaum größer als ein Dorf – und dennoch berühmt, berüchtigt, gefürchtet und mit einem Schimmer von Romantik umgeben wie keine andere Stadt im weiten Westen der Vereinigten Staaten. Die beiden Reiter hatten ihre Pferde angehalten und blickten auf den schimmernden Fluß und dann hinüber auf die graubraunen Häuser, die breite Brückenstraße und die Fassaden jener einseitig bebauten Straße, die sicher die sagenumwobenste Straße des Westens und eine der berühmtesten Amerikas war: die Dodger Frontstreet. Der eine der beiden Reiter war ein hochgewachsener Mann, breitschultrig mit kantigem Gesicht und dunkelblauen Augen. Seine Haut war von Sonne, Wind und Regen tiefbraun. Unter der breiten Krempe seines Hutes sah schwarze, volles Haar hervor. Der Mann trug ein graues Kattunhemd und eine schwarze ärmellose Weste, auf die er sich eben mit einem kleinen Seufzer einen silbernen, fünf-zackigen Stern steckte. Um die Hüfte trug er einen büffelledernen Waffengurt, der zwei große Revolver hielt. Als er den Stern an der Weste befestigt hatte, nahm er eine schwarze Zigarre hervor, riß ein Zündholz am Stiefel an und stützte sich, in die Betrachtung der im Abendsonnenschein daliegenden Stadt versunken, auf den Sattelknauf. Der schwarze Rapp-hengst, den er ritt, scharrte ungeduldig mit dem Huf den steinigen Boden. Der Mann neben ihm saß auf einem Schecken. Er war ebenfalls sehr groß, aber nicht so ausladend in den Schultern. Er hatte ein blaßbraunes, sehr ernstes, feingeschnittenes Gesicht, das von einem Paar eisblauer Augen beherrscht wurde. Er trug ein weißes Rüschenhemd, eine weinrote Seidenschleife und dazu den schwarzen Anzug. Unter dem offenstehenden Rock ragten die Kolben zweier elfenbeinbeschlagener Colts vom Kaliber fünfundvierzig. Der Schwarzgekleidete sah den Sternträger an. "Also, endlich wieder daheim", sagte er dann wie zu sich selbst. "Das war der längste Teil meines Lebens."

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