Die blaue Decke

Hinrichtung einer Kinderseele

Wilhelminenberg! Ein Heimkind rechnet mit den Fünfzigerjahren ab. Mit einer barbarischen Szene startet der Roman von H. Oberhauser und erzählt von der Folter, die dem Ich-Erzähler als fünfjähriges Kind von der eigenen Mutter zugefügt wird. Mit einem glühenden Eisen verbrennt sie die Hand des Kindes, nur weil es seinem jüngeren Bruder die blonden Locken abgeschnitten hat. Das ist nur der Vorgeschmack auf das, was Helmut Oberhofer in den Folgejahren an seelischer und physischer Pein erleiden wird. H. Oberhausers beklemmender Roman schildert eine in einem unterprivilegierten Milieu verbrachte Kindheit voller Gewalt und... alles anzeigen expand_more

Wilhelminenberg!

Ein Heimkind rechnet mit den Fünfzigerjahren ab.



Mit einer barbarischen Szene startet der Roman von H. Oberhauser und erzählt von der Folter, die dem Ich-Erzähler als fünfjähriges Kind von der eigenen Mutter zugefügt wird.



Mit einem glühenden Eisen verbrennt sie die Hand des Kindes, nur weil es seinem jüngeren Bruder die blonden Locken abgeschnitten hat.



Das ist nur der Vorgeschmack auf das, was Helmut Oberhofer in den Folgejahren an seelischer und physischer Pein erleiden wird.



H. Oberhausers beklemmender Roman schildert eine in einem unterprivilegierten Milieu verbrachte Kindheit voller Gewalt und Misshandlung, erzählt vom Aufenthalt in einem von Ordensschwestern geleiteten Heim, in dem es fast genauso rau zugeht wie in der Erziehungsanstalt am Wilhelminenberg.



Gerade in dieser Anstalt erlebt er sexuelle und körperliche Misshandlungen am laufenden Band und lernt sich selbst auf das Brutalste zu verteidigen.

Er wird zwar wieder aus dem Heim herausgeholt, doch nur um einer weiterhin düsteren Zukunft entgegenzublicken.



H. Oberhausers sehr ergreifender Roman, der autobiografische Züge haben könnte, lässt in die Tiefen einer schwer misshandelten Kinderseele blicken.



Der Wiener H. Oberhauser war mit 21 Jahren jüngster Abteilungsleiter der Druckvorstufe in Wien und mitverantwortlich für die erste Rollenoffsetmaschine bei der Tageszeitung "Kurier". Einem inneren Drang folgend fuhr er in einer Berufspause zwei Jahre als Sanitäter beim "Roten Kreuz" in Wien, danach war er bis zu seiner Pensionierung Leiter der Druckvorstufe bei einer großen Druckerei.

Im Laufe der Jahre machte er auch etliche Ausstellungen seiner Ölgemälde und Zeichnungen.

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  • Autor find_in_page H. Oberhauser
  • Autoreninformationen Der Wiener H. Oberhauser war mit 21 Jahren jüngster… open_in_new Mehr erfahren
  • Wasserzeichen ja
  • Verlag find_in_page novum pro Verlag
  • Seitenzahl 744
  • Veröffentlichung 25.11.2011
  • ISBN 9783990036303

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