Nachtluft

Nachtluft
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Ein Duft weckte sie. Jasmin und Lavendel stiegen ihr in die Nase und betörten ihre Sinne. Langsam öffneten sich die smaragdgrünen Augen, doch nur wenige Sekunden später waren sie fast schwarz. So weit musste sie ihre Pupillen in der Dunkelheit dehnen um das letzte Licht aufnehmen zu können. Langsam nahmen die Konturen des Raums wieder Gestalt an. Der alte, schwere Schrank am anderen Ende des Raumes ragte majestätisch in die Dunkelheit. Das wenige Licht, das der Neumond spendete, fiel auf den warmen Sand, welchen sie knöcheltief in den Raum gefüllt hatte. Als sie aufstand, um sich ins Bad zu begeben, sanken ihre Füße leicht ein. Sie liebte es, ihre Füße darin zu vergraben, während sie... alles anzeigen expand_more
Ein Duft weckte sie. Jasmin und Lavendel stiegen ihr in die Nase und betörten ihre Sinne. Langsam öffneten sich die smaragdgrünen Augen, doch nur wenige Sekunden später waren sie fast schwarz. So weit musste sie ihre Pupillen in der Dunkelheit dehnen um das letzte Licht aufnehmen zu können. Langsam nahmen die Konturen des Raums wieder Gestalt an. Der alte, schwere Schrank am anderen Ende des Raumes ragte majestätisch in die Dunkelheit. Das wenige Licht, das der Neumond spendete, fiel auf den warmen Sand, welchen sie knöcheltief in den Raum gefüllt hatte. Als sie aufstand, um sich ins Bad zu begeben, sanken ihre Füße leicht ein. Sie liebte es, ihre Füße darin zu vergraben, während sie darauf wartete, dass sich die Wanne füllte. Sie streifte in einer einzigen fließenden Bewegung das weiße Satinnachthemd ab und legte sich ins Wasser. Kleine Schweißperlen auf ihrer Stirn zeigten, dass es wieder einmal viel zu heiß war. Aber genau so liebte sie es, zu spüren, wie ihr Herz schwerer schlug und auch ihr Atem schwerfälliger wurde. Sie genoss das alles eine kleine Ewigkeit lang. Ihr Weg, nachdem sie aus der Wanne gestiegen war, führte sie zum Fenster, um es zu öffnen. Die Luft einer lauwarmen Spätsommernacht umströmte ihren Körper und ließ Gänsehaut über ihren noch feuchten Rücken kriechen. Leichte Kleidung, mit diesem Gedanken zog sie sich ein schwarzes Sommerkleid über und eilte zur Tür hinaus. Als sie das taufeuchte Gras unter ihren Füßen spürte, beglückwünschte sie sich selbst zu der Entscheidung, keine Schuhe angezogen zu haben. weniger anzeigen expand_less
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