Trevellian und die Klinik der teuflischen Spritzen: Action Krimi

Trevellian und die Klinik der teuflischen Spritzen: Action Krimi
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Er kam näher. Er verursachte kaum ein Geräusch dabei, ich nahm seine Schritte eher gefühlsmäßig wahr. Ich wußte, daß er mich töten wollte. Meine Muskeln spannten sich verzweifelt, aber die Stricke, die mich an den Stuhl fesselten, gaben nicht nach. Es war dunkel im Zimmer. Die Fenster waren geöffnet, die Jalousien herabgelassen. Der Raum befand sich im zweiten oder dritten Stockwerk eines an der Straße gelegenen Hauses. Ich hörte deutlich den Verkehrslärm, zuweilen auch die Stimmen von Passanten. Wenn ich um Hilfe schrie, mußte man mich hören. Aber ich konnte nicht schreien. Ein Knebel hinderte mich daran.... alles anzeigen expand_more

Er kam näher. Er verursachte kaum ein Geräusch dabei, ich nahm seine Schritte eher gefühlsmäßig wahr. Ich wußte, daß er mich töten wollte. Meine Muskeln spannten sich verzweifelt, aber die Stricke, die mich an den Stuhl fesselten, gaben nicht nach.

Es war dunkel im Zimmer. Die Fenster waren geöffnet, die Jalousien herabgelassen. Der Raum befand sich im zweiten oder dritten Stockwerk eines an der Straße gelegenen Hauses. Ich hörte deutlich den Verkehrslärm, zuweilen auch die Stimmen von Passanten.

Wenn ich um Hilfe schrie, mußte man mich hören. Aber ich konnte nicht schreien. Ein Knebel hinderte mich daran. Er war mit der gleichen professionellen Gründlichkeit gebunden wie die Stricke.

Der Mann stoppte vor der Tür und wartete. Eine Sekunde lang interessierte es mich, zu wissen, wie ihm zumute sein mochte. Konzentrierte er sich auf den geplanten Mord, beschwichtigte er sein Gewissen, oder steckte er sich nur eine Zigarette an?

Ein Schweißtropfen rollte im Zickzack über meine Stirn. Die linke Augenbraue hielt ihn auf. Ich starrte zur-Tür. Ich sah nur den messerscharfen Lichtstreifen an der Schwelle. Auf der Straße kreischten die Bremsen eines Wagens. Dann ertönte das Klirren von Glas und das metallische Schaben gequälten Blechs. Ich registrierte den Unfall kaum. Alle meine Sinne waren auf den Killer gerichtet. Ich fragte mich, wie lange ich noch zu leben hatte. Eine Sekunde oder eine Minute? Es war eine idiotische Frage, aber plötzlich gab es für mich nichts Wichtigeres auf der Welt, als mindestens noch diese eine Minute zu leben.

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