Western, Band 1: Die Rebellen-Lady

Da saß ich nun in meiner Zelle und starrte durch das kleine, vergitterte Fenster nach draußen auf die mit Sonne und Staub übersäte Plaza, sah den Männern zu, die dabei waren, einen Galgen zu errichten – meinen Galgen, an dem man mich morgen früh am Halse aufhängen wollte, bis der Tod eintritt …! Könnt ihr euch vorstellen, wie einem dabei zumute ist? Das war wirklich ein Witz, denn es war das erste Mal in meinem Leben, dass man sich meinetwegen so viel Mühe machte. Und wenn es nicht ausgerechnet ein Galgen gewesen wäre, den sie da für mich bauten, dann wäre ich wohl irgendwie gerührt gewesen über so... alles anzeigen expand_more

Da saß ich nun in meiner Zelle und starrte durch das kleine, vergitterte Fenster nach draußen auf die mit Sonne und Staub übersäte Plaza, sah den Männern zu, die dabei waren, einen Galgen zu errichten – meinen Galgen, an dem man mich morgen früh am Halse aufhängen wollte, bis der Tod eintritt …!

Könnt ihr euch vorstellen, wie einem dabei zumute ist? Das war wirklich ein Witz, denn es war das erste Mal in meinem Leben, dass man sich meinetwegen so viel Mühe machte. Und wenn es nicht ausgerechnet ein Galgen gewesen wäre, den sie da für mich bauten, dann wäre ich wohl irgendwie gerührt gewesen über so viel Mühe und Eifer.

Aber wenn ihr mich fragt, weshalb man mir nun plötzlich diese zweideutige Ehre erwies, so kann ich nur sagen, dass es eine ganz dumme Geschichte war, so einfach, dass man nicht einmal darüber lachen konnte, und das hatte gewiss nichts mit dem verdammten Ding zu tun, das die Männer da draußen zusammenhämmerten.

Das ganze Theater hatte vor etwa einer Woche begonnen, als ich auf meinem müden Gaul vom Oberlauf des Gila River herüber kam. Eigentlich hatte ich weiter nach Globe gewollt, und ich war nur über diese verdammte Mesa geritten, um nicht den großen Bogen mitzumachen, den der Fluss im Süden um die Gila Bend Mountains herum beschrieb. Es war ein Tag, der selbst die Felsen vor Hitze knistern ließ, und der Wind war so heiß und trocken, dass er die Haut vollkommen ausdörrte, so dass der Staub nur in ihren Falten hängen blieb. Nun, der Gila führte zum Glück noch Wasser, so dass ich nicht bis nach Moody Spring oder gar Webb Well hinaufreiten musste.





Da saß ich nun in meiner Zelle und starrte durch das kleine, vergitterte Fenster nach draußen auf die mit Sonne und Staub übersäte Plaza, sah den Männern zu, die dabei waren, einen Galgen zu errichten – meinen Galgen, an dem man mich morgen früh am Halse aufhängen wollte, bis der Tod eintritt …!

Könnt ihr euch vorstellen, wie einem dabei zumute ...

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  • Autor find_in_page Luke Sinclair
  • Autoreninformationen 1940 wurde ich in Halle/Saale geboren und wuchs in derselben Stadt… open_in_new Mehr erfahren
  • Verlag find_in_page hey! publishing
  • Seitenzahl 83
  • Veröffentlichung 15.09.2014
  • ISBN 9783956071003

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