MERKUR Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken - 2017-09

Nr. 820, Heft 9 / September 2017

Im Aufmacher des Septemberhefts (Nr. 820) geht der Soziologe Dirk Baecker der Frage nach, was genau nochmal die Wirklichkeit war oder ist. Mit dem Kulturgüterschutz in Recht und Realität setzt sich Steffen W. Groß auseinander - und muss feststellen, dass es an allen Ecken und Enden Defizite gibt. Im zweiten Teil von Heiko Christians' Tour d'horizon zur Lage der Bildung in der Gegenwart geht es unter anderem um Technikgläubigkeit, Flow-Management und auch um Gespenster. Ungewöhnlich ist der jüngste Hausbesuch in David Wagners Reihe: Er ist am Heiligabend mit seinem dementen Vater in Bonn unterwegs. Christoph Menke analysiert in seiner... alles anzeigen expand_more

Im Aufmacher des Septemberhefts (Nr. 820) geht der Soziologe Dirk Baecker der Frage nach, was genau nochmal die Wirklichkeit war oder ist. Mit dem Kulturgüterschutz in Recht und Realität setzt sich Steffen W. Groß auseinander - und muss feststellen, dass es an allen Ecken und Enden Defizite gibt. Im zweiten Teil von Heiko Christians' Tour d'horizon zur Lage der Bildung in der Gegenwart geht es unter anderem um Technikgläubigkeit, Flow-Management und auch um Gespenster. Ungewöhnlich ist der jüngste Hausbesuch in David Wagners Reihe: Er ist am Heiligabend mit seinem dementen Vater in Bonn unterwegs. Christoph Menke analysiert in seiner Philosophiekolumne das berühmte Böckenförde-Theorem unter der Fragestellung, ob es ein liberales Argument ist oder nicht. In Holger Schulzes Klangkolumne geht es um Meme-Wars zu Trump. Das neueröffnete Museum of European History in Brüssel hat Stefan Krankenhagen zu seiner eigenen Überraschung sehr gerne besucht. Felix Heidenreich hingegen wundert sich über die überflüssige Identitätsrhetorik im Europa-Diskurs. Und Thomas Thiemeyer blickt auf die zahlreichen Debatten zurück, die in Deutschland seit den neunziger Jahren um den Begriff der 'Leitkultur' geführt wurden. Stephan Wackwitz, scheidender Direktor des Goethe-Instituts in Tbilissi, porträtiert eine sehr ungewöhnliche junge Frau aus Georgien. Valentin Groebner war in Sizilien und schreibt über manches, das ihm dort begegnete. Schließlich sieht Harry Walter Weißes auf Schwarzem - und weiß nicht immer ganz genau, ob das Sterne am Himmelszelt sind oder nicht.

Christian Demand, Jg. 1960, Herausgeber des MERKUR, hat Philosophie und Politikwissenschaft studiert und die Deutsche Journalistenschule absolviert. Er war als Musiker und Komponist tätig, später als Hörfunkjournalist beim Bayerischen Rundfunk. Nach Promotion und Habilitation in Philosophie unterrichtete er als Gastprofessor für philosophische Ästhetik an der Universität für angewandte Kunst Wien. 2006 wurde er auf den Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg berufen, wo er bis 2012 lehrt. Buchveröffentlichungen: Die Beschämung der Philister: Wie die Kunst sich der Kritik entledigte (2003), Wie kommt die Ordnung in die Kunst? (2010).

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