Sprache als Medium: Wie mediale Formen den Poetry Slam prägen

Sprache als Medium: Wie mediale Formen den Poetry Slam prägen
Der Poetry Slam gewinnt derzeit immer mehr und rasanter an Bekanntheit. In Deutschland,...
Sprache als Medium: Wie mediale Formen den Poetry Slam prägen
Andreas Hundacker
Der Poetry Slam gewinnt derzeit immer mehr und rasanter an Bekanntheit. In Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein gibt es derzeit über 200 regelmäßige Slam-Veranstaltungen, die Teilnehmer- und Zuschauerzahlen der deutschsprachigen Meisterschaften im Poetry Slam sind in den letzten sieben Jahren drastisch angestiegen.
In diesem relativ neuen, populären Literaturformat entsteht eine neue Freude am Umgang mit Sprache. Diese Neuentdeckung der Sprache genau nach den Verbindungen mit der Sprache als Medium hin abzutasten, liegt im Fokus der vorliegenden Arbeit. Es erscheint rentabel, sich zu fragen, was am Poetry Slam medial ist, wie sich das Mediale bemerkbar macht und auf welche Weise es sich auf das Format und seine Teilnehmer auswirkt.
Die Arbeit befasst sich mit dem Kulturformat Poetry Slam in Deutschland und geht dabei hauptsächlich den medialen Formen statt den Inhalten nach. Gesprochene, verkörperte und geschriebene Sprache sind die zentralen Elemente des Poetry Slams, den man auch als Vollzugsort der Sprache beschreiben und entdecken kann. Mündlich-, Schriftlich- und Körperlichkeit erzeugen den Kern dieser neuen Kunstform und hinterlassen dabei ihre medialen Spuren.
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Format:

Produktinformationen

Artikelnummer:
SW237373
Autor:
Andreas Hundacker
Wasserzeichen:
ja
Verlag:
Bachelor + Master Publishing
Seitenzahl:
48
Veröffentlichung:
01.01.2014
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