Investitionskosten - Finanzierung

Gesetzestexte und Erläuterungen

Finanzielle Aufwendungen für betriebsnotwendige tatsächliche Investitionen können in den Pflegesatz eingerechnet werden. Diese Tatsache klingt zunächst einfach, stellt sich aber in der konkreten Anwendung vielschichtig und im Detail als schwer zu durchdringende Materie dar. Jeder, der im Management von Altenhilfeeinrichtungen wirtschaftlich verantwortlich ist, sollte sich mit der Verrechnung der Investitionskosten auskennen, um alle Möglichkeiten der Pflegesatzgestaltung zu nutzen. Das Buch stellt nicht nur alle wesentlichen landesrechtlichen Bestimmungen dazu detailliert vor, sondern es beinhaltet auch eine Artikelserie, die in stark komprimierter... alles anzeigen expand_more

Finanzielle Aufwendungen für betriebsnotwendige tatsächliche Investitionen

können in den Pflegesatz eingerechnet werden. Diese

Tatsache klingt zunächst einfach, stellt sich aber in der konkreten

Anwendung vielschichtig und im Detail als schwer zu durchdringende

Materie dar.

Jeder, der im Management von Altenhilfeeinrichtungen wirtschaftlich

verantwortlich ist, sollte sich mit der Verrechnung der Investitionskosten

auskennen, um alle Möglichkeiten der Pflegesatzgestaltung

zu nutzen.

Das Buch stellt nicht nur alle wesentlichen landesrechtlichen Bestimmungen

dazu detailliert vor, sondern es beinhaltet auch eine

Artikelserie, die in stark komprimierter Form alle wesentlichen Aspekte

verständlich und hoch sachkompetent vermittelt. Autor

Karsten Kienitz hat hier seine Erfahrungen als Rechtsanwalt und

Pflegesatzspezialist genutzt, damit das Thema Investitionskosten

zu einer nutzbringenden Materie für alle Leser wird.



Karsten Kienitz berät Träger von Krankenhäusern und Altenhilfeeinrichtungen

sowie im Gesundheitsmarkt tätige Investoren

bei strategischen und operativen Projekten. Im Beriech

der Altenhilfe hat er sich auf die Vorbereitung und das Führen

von Pflegesatzverhandlungen und die Beratung zur Refinanzierung

investiver Aufwendungen für Altenhilfeeinrichtungen

spezialisiert. Weitere Schwerpunktthemen sind das Fördermittelrecht,

das Heimordnungsrecht, (sektorenübergreifende)

Kooperationen und die Begleitung von Transaktionen im sozialen

Bereich.



Demografische Entwicklung, medizinische Flächenversorgung in strukturschwachen

Gebieten sowie Fachkräftemangel in der Pflege stellen das Gesundheitswesen

in Deutschland immer wieder vor große Herausforderungen.

Um sich diesen zu stellen müssen Kliniken, Kostenträger und weitere Dienstleister

im Gesundheitsbereich ihre bisherigen Geschäftsprozesse überdenken

und neue Strukturen entwickeln.

Mit dem "Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im

Gesundheitswesen (E-Health-Gesetz)" hat die Bundesregierung erste Schritte

unternommen, um sich den Herausforderungen unserer Zeit zu stellen. Insbesondere

sollen Anreize für Infrastrukturverbesserungen auf dem deutschen Gesundheitsmarkt

geschaffen werden.

Während in China durch E-Health (z.B. Pflegeroboter) versucht wird, den

Mangel an Pflegekräften zu kompensieren, geht man in Deutschland durchaus

sympathischere Wege: Durch das neue Pflegestärkungsgesetz (PSG II)

will der Gesetzgeber die Pflegesituation verbessern. 2016 sind bereits einige

Regelungen in Kraft getreten, wie beispielsweise der Anspruch auf Pflegeberatung

für pflegende Angehörige. Am 1. Januar 2017 folgen weitere Neuerungen.

So wird der Pflegebedürftigkeitsbegriff neu definiert und der Anspruch

auf Pflege für demente Patienten verbessert.

Experten sind sich sicher, dass der ambulante Sektor in Zukunft weiter an

Bedeutung gewinnen wird, nach dem Grundsatz: "ambulant vor stationär".

Das Gesetz wird sich daher auch auf die ambulante Versorgung in Deutschland

auswirken. Das Aufgabenspektrum der ambulanten Pflege wird erweitert

und Pflegedienste haben zukünftig pflegerische Betreuungsmaßnahmen

anzubieten.

Um dem vermehrten Pflegebedarf Rechnung tragen zu können, müssen

nachhaltige Investitions- und Finanzierungsmöglichkeiten aufgezeigt und geklärt

werden.

Ein schneller Überblick über die Rahmenbedingungen ist jedoch kaum möglich,

da die maßgeblichen Vorschriften im Wesentlichen auf Ebene der Bundesländer

geregelt sind und sich oftmals eine für die Betroffenen nur schwer

erkenn- und einschätzbare Verwaltungspraxis entwickelt hat. Der vorliegende

Leitfaden soll dem Leser eine Orientierung in dieser komplexen Materie ermöglichen,

indem wesentliche Vorgaben zu Fördermöglichkeiten, zur Umlage

der nicht geförderten investiven Aufwendungen sowie raumbezogene heimordungsrechtliche

Vorgaben für stationäre Altenhilfeeinrichtungen und für ambulante

Wohnformen zusammengefasst und erörtert werden.

Prof. Dr. Volker Penter

Partner, Leiter Gesundheitswirtschaft KPMG AG

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  • SW3272

Ein Blick ins Buch

Book2Look-Leseprobe
  • Artikelnummer SW3272
  • Autor find_in_page Karsten Kienitz
  • Autoreninformationen Karsten Kienitz berät Träger von Krankenhäusern und… open_in_new Mehr erfahren
  • Verlag find_in_page Vincentz Network
  • Seitenzahl 238
  • Veröffentlichung 01.10.2016
  • ISBN 9783866304956

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