Mein 68 begann 65

Eine Tübinger Retrospektive

"Mein 68 begann 65" ist das Buch eines Tübinger Zeitzeugen – und aber auch das eines Tübinger Kulturwissenschaftlers. Es verbindet einen autobiografischen, einen lokalhistorischen und einen zeitgeschichtlichen Zugang zu den Umbruchjahren, die Tübingen und seine Alma Mater erschütterten – und belebten. Nicht nur durch eine Welle von Go-ins in der Universität und Protestkundgebungen in der Stadt, die dort gerne mit dem Ruf "schaffa statt demonstriera!" gekontert wurden. Sondern auch durch eine Lust am Diskutieren, Lesen und Schreiben sowie die große Hoffnung auf eine ganz andere, neue, gesellschaftsbezogene und gesellschaftskritische... alles anzeigen expand_more

"Mein 68 begann 65" ist das Buch eines Tübinger Zeitzeugen – und aber auch das eines Tübinger Kulturwissenschaftlers. Es verbindet einen autobiografischen, einen lokalhistorischen und einen zeitgeschichtlichen Zugang zu den Umbruchjahren, die Tübingen und seine Alma Mater erschütterten – und belebten. Nicht nur durch eine Welle von Go-ins in der Universität und Protestkundgebungen in der Stadt, die dort gerne mit dem Ruf "schaffa statt demonstriera!" gekontert wurden. Sondern auch durch eine Lust am Diskutieren, Lesen und Schreiben sowie die große Hoffnung auf eine ganz andere, neue, gesellschaftsbezogene und gesellschaftskritische Wissenschaft.

Bernd Jürgen Warneken sucht für seine Vergegenwärtigung der 68er-Revolte die Vorteile der Zeugenschaft zu nutzen und gleichzeitig deren Tücken zu kontrollieren: Er stützt sich außer auf sein Gedächtnis auf persönliche Dokumente, auf Drucksachen und Materialien aus der und über die Studentenbewegung sowie auf Gespräche mit anderen Beteiligten. Und er zeigt dabei, dass "1968" lange vorher schon begann und danach noch lange weiterwirkte – auch und gerade in Tübingen ...



Bernd Jürgen Warneken, geboren 1945, lebt seit 1946 in Tübingen. Studierte Geschichte, Philosophie, Literaturwissenschaft und Allgemeine Rhetorik in Tübingen und Heidelberg. Inzwischen pensioniert, lehrte er viele Jahre als Professor am Ludwig-Uhland-Institut der Universität Tübingen Empirische Kulturwissenschaft. 2009 erschien von ihm in Hans Magnus Enzensbergers "Anderer Bibliothek", als "exzellente und facettierte Biografie" hoch gelobt von NZZ, ZEIT, WELT und SPIEGEL: "Schubart. Der unbürgerliche Bürger". Es folgten danach "Ethnographie popularer Kulturen" (2010), "Fraternité: Schöne Augenblicke in der europäischen Geschichte" (2016).

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