Die Öffentlichkeit der Literatur

Reden und Randnotizen

Heinrich Deterings Reden und Essays umspannen Institutionen der literarischen Öffentlichkeit vom Lektorat bis zum Nobelpreis, vom Feuilleton bis zur Forschung. Immer zeichnet sie eine Liebe zu Sprache und Literatur aus, die den Lyriker und Literaturwissenschaftler in all seinen Arbeiten bestimmt – und die ansteckend ist. Die Freiheit von Sprache und Dichtung ist nicht selbstverständlich. Weil Literatur angewiesen ist auf Vermittlung, kann jede Einschränkung ihrer Vermittlungswege sie empfindlich verletzen (wie Detering in "Zum Beispiel Ungarn" zeigt). Weil aber Literatur immer auch ihre eigenen Institutionen zu unterlaufen und zu erneuern vermag, ist... alles anzeigen expand_more

Heinrich Deterings Reden und Essays umspannen Institutionen der literarischen Öffentlichkeit vom Lektorat bis zum Nobelpreis, vom Feuilleton bis zur Forschung. Immer zeichnet sie eine Liebe zu Sprache und Literatur aus, die den Lyriker und Literaturwissenschaftler in all seinen Arbeiten bestimmt – und die ansteckend ist.

Die Freiheit von Sprache und Dichtung ist nicht selbstverständlich. Weil Literatur angewiesen ist auf Vermittlung, kann jede Einschränkung ihrer Vermittlungswege sie empfindlich verletzen (wie Detering in "Zum Beispiel Ungarn" zeigt). Weil aber Literatur immer auch ihre eigenen Institutionen zu unterlaufen und zu erneuern vermag, ist Kulturpessimismus keine Option.



Heinrich Detering, geb. 1959, studierte Germanistik, Theologie, Philosophie und Skandinavistik in Göttingen, Heidelberg und Odense; Promotion 1988, Habilitation 1993. Er ist, nach Lehrtätigkeiten in München und Kiel, seit 2005 Professor für Neuere deutsche und Vergleichende Literaturwissenschaft in Göttingen. 2001/02 Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin, 2003 Julius-Campe-Preis, 2004/05 Poetikdozentur Mainz, 2008 Ehrengast der Villa Massimo, 2009 Leibniz-Preis, 2012 Hans-Christian-Andersen-Preis und Liliencron-Poetikdozentur, 2013 Ritter des Dannebrogordens, 2014 Aston Writer in Residence Birmingham, 2014/15 Fellow der Siemens-Stiftung in München. Gastprofessuren in England, den USA, Skandinavien, Estland, Thailand und China. Seit 2011 Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.



Vorbemerkung

Wer hat Angst vorm Sprachverfall?

Über Kulturpessimismus und Sprachkritik



Antragsprosa, Freiheitsträume, Glück

Von der Freiheit des Forschens



Literaturwissenschaft und Feuilleton

Ein Zwischenruf



Der Großkritiker und die Germanistik

In Erinnerung an Marcel Reich-Ranicki



Wozu Akademien?

Ein Plädoyer



Zum Beispiel Ungarn

Über Begegnungen zwischen Akademien



Poesie und Wissen

Ein Divertimento im Wissenschaftskolleg



Der Preis der Moral

Der Literaturnobelpreis und seine Kritiker



Der Gegenleser

Lob des Lektors



Der Anfang des Glüks

Anmerkungen zum Kinderbuch



Nachweis der Redeanlasse und Erstdrucke



Zum Autor

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  • SW33674

Ein Blick ins Buch

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  • Artikelnummer SW33674
  • Autor find_in_page Heinrich Detering
  • Autoreninformationen Heinrich Detering, geb. 1959, studierte Germanistik, Theologie,… open_in_new Mehr erfahren
  • Wasserzeichen ja
  • Verlag find_in_page Reclam Verlag
  • Seitenzahl 80
  • Veröffentlichung 08.07.2016
  • ISBN 9783159611198

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