Lebensbilanz: 80 Jahre Klangaufzeichnung. Peter K. Burkowitz im Gespräch.

ACHTUNG: AUFNAHME! – Gespräche zur Medienpraxis des 20. Jahrhunderts (Reihentitel)

PETER KURT BURKOWITZ hat mit ersten elektro-akustischen Experimenten und Selbstbaugeräten schon 1932, gerade zwölf Jahre alt, begonnen. Er kennt das Magnetband bereits seit der letzten Phase des Zweiten Weltkriegs, denn er ist nahezu der einzige kompetente Zeitzeuge, der für seine militärischen Aufträge den 'Tonschreiber Bertha' benutzt hat. Die Spanne seines Berufslebens reicht vom Bau eines ersten, behelfsmäßigen Mischpults bei der DGG 1945 bis weit in die digitale Ära hinein: Er war Toningenieur beim gerade gegründeten RIAS Berlin (von 1946 bis 1953) und danach leitender Angestellter... alles anzeigen expand_more

PETER KURT BURKOWITZ hat mit ersten elektro-akustischen Experimenten und Selbstbaugeräten schon 1932, gerade zwölf Jahre alt, begonnen. Er kennt das Magnetband bereits seit der letzten Phase des Zweiten Weltkriegs, denn er ist nahezu der einzige kompetente Zeitzeuge, der für seine militärischen Aufträge den 'Tonschreiber Bertha' benutzt hat.







Die Spanne seines Berufslebens reicht vom Bau eines ersten, behelfsmäßigen Mischpults bei der DGG 1945 bis weit in die digitale Ära hinein: Er war Toningenieur beim gerade gegründeten RIAS Berlin (von 1946 bis 1953) und danach leitender Angestellter führender Schallplatten-Gesellschaften (Lindström, DGG und PolyGram) im Aufnahmebereich.







Bei der Electrola in Köln konstruierte er in den 1960ern auch Mischpulte für THE BEATLES und konnte bereits in den 1970er-Jahren die Digitalisierung des Aufnahmebereichs bei der PolyGram einleiten und umsetzen.







Peter K. Burkowitz war damit über 80 Jahre lang Erkunder, Träger, Vermittler und Bewahrer einer Synthese aus künstlerischer Leistung, umfassendem technischem Wissen wie reichhaltigster Erfahrung. 







Durch das gründliche Gespräch mit ihm entsteht das repräsentative Bild einer schon historisch gewordenen Produktionsweise von Musik-„Konserven“ als die Summe aller Kenntnisse des Musikaufzeichnens: sei es das Können von Dirigenten, von Instrumentalisten und Vokalisten, seien es die speziellen Kenntnisse der Akustik und ihre Wechselwirkung mit Mikrophonen, Mischpulten, Magnetbandgeräten und Lautsprechern bei den „Aufnahmemenschen“.







Die Könner der Klangaufzeichnung verbinden dabei präzises Wissen produktiv mit tonmeisterlicher Intuition; technische Arbeit geht ins künstlerisch Gestaltende über.







Das hier erstmals veröffentlichte Gespräch, geführt im 91. Lebensjahr von Peter K. Burkowitz, geht für ein umfassendes Verständnis von „Klangaufzeichnung” damit weit über rein elektroakustische Themen hinaus und reflektiert dabei über neun Lebens-Jahrzehnte hinweg auch zeit-historische Kontexte.







Peter K. Burkowitz starb am 29. Juni 2012, kurz nach Vollendung seines 92. Lebensjahres. "Lebensbilanz: 80 Jahre Klangaufzeichnung" dokumentiert damit auch ein Vermächtnis seiner Lebensleistung.







Erschienen im Buchverlag der Polzer Media Group GmbH.
eBook-Edition für beam, 207 Seiten, kleine Dateigröße, hohe Kompressionsrate, Textsuche und online-Übersetzungen möglich.







Diese eBook-Veröffentlichung stellt eine in Bereiche der Musikproduktion inhaltlich weiterführende Ergänzung der "Chronologie der Magnetbandtechnik" unter dem Titel "Zeitschichten" dar:







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Weitere Titel der Reihe "Weltwunder der Kinematographie" im Beam eBook Store:







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