Netzwerkeffekte und Wettbewerbsökonomik im internationalen Börsengeschäft

Inhaltsangabe:Einleitung: 1.1 Problemstellung und Zielsetzung Als einer der wichtigsten Bausteine moderner und hoch entwickelter Volkswirtschaften gelten funktionsfähige und effizient arbeitende Wertpapierbörsen. Seit Anfang der achtziger Jahre hat sich die bis dahin relativ langsame Entwicklung der internationalen Börsenlandschaft stark gewandelt. Erhebliche Veränderungen ergaben sich zum größten Teil aus dem konjunkturellen Aufschwung der Weltwirtschaft, der sich in steigenden Wertpapierumsätzen an den Börsen widerspiegelte. Die rasante Entwicklung auf dem Gebiet der Kommunikations- und Computertechnologie, wodurch ein sekundenschnelles... alles anzeigen expand_more

Inhaltsangabe:Einleitung:

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

Als einer der wichtigsten Bausteine moderner und hoch entwickelter Volkswirtschaften gelten funktionsfähige und effizient arbeitende Wertpapierbörsen. Seit Anfang der achtziger Jahre hat sich die bis dahin relativ langsame Entwicklung der internationalen Börsenlandschaft stark gewandelt. Erhebliche Veränderungen ergaben sich zum größten Teil aus dem konjunkturellen Aufschwung der Weltwirtschaft, der sich in steigenden Wertpapierumsätzen an den Börsen widerspiegelte. Die rasante Entwicklung auf dem Gebiet der Kommunikations- und Computertechnologie, wodurch ein sekundenschnelles Informieren und Agieren im Rahmen des Börsengeschäfts ermöglicht wurde, verstärkte diese Veränderungen. Die Innovationen der Informationstechnologie forcierten somit die Verlagerung des klassischen, maklergestützten Wertpapierhandels über das Parkett hin zu elektronischen Handelssystemen. Die elektronischen Handelsysteme und der damit verbundene lokal unabhängige Zugang ließ die Börsen für potentielle Händler und Investoren vergleichbarer werden. Diese Vergleichbarkeit von multilokal verfügbaren Wertpapieren oder Anlageprodukten erhöhte zunehmend den Wettbewerbsdruck auf die einzelnen Börsen. Aus Sicht der Investoren und Börsenhändler verschwammen folglich die Grenzen der relevanten Märkte zunehmend. Die wachsenden internationalen Verflechtungen der Unternehmen und die Entwicklung neuer Finanzinstrumente unterstützten den Wandel in der Börsenlandschaft. Bis vor einigen Jahrzehnten war es noch schwierig, von Börsen als produzierende Firmen zu sprechen und dementsprechend selbige mithilfe der Wettbewerbsökonomik zu untersuchen. Zu dieser Zeit wurden die Börsen zum größten Teil als natürliche Monopolisten betrachtet. Die Börsen entwickelten sich aber schließlich von gemeinwirtschaftlichen Verbandbetrieben hin zu marktorientierten Dienstleistungsunternehmen. Der dadurch intensivierte Wettbewerb zwischen den Börsen wurde durch technologische Innovationen und der damit verbundenen Transformation des Börsenmarktes erhöht. Ein Beispiel für diesen Trend bildet z.B. die Umwandlung der österreichischen öffentlich-rechtlichen Börsenkammer in die privatrechtliche Wiener Börse AG im Jahr 1997.

‘Neue Runde im weltweiten Fusionspoker der Börsen. Die Deutsche Börse will jetzt offenbar ebenso wie ihre Kontrahentin Euronext um die Mailänder Börse werben.’

Die obige Meldung ist nur ein Beispiel bezüglich der Aktualität der […]



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Als einer der wichtigsten Bausteine moderner und hoch entwickelter Volkswirtschaften gelten funktionsfähige und effizient arbeitende Wertpapierbörsen. Seit Anfang der achtziger Jahre hat sich die bis dahin relativ langsame Entwicklung der internationalen Börsenlandschaft stark ...

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