WESTERN COUNTRY 174: Falsches Spiel in Dell City

Westernroman

Geier tanzten auf und nieder, kreisten immer wieder um einen Punkt. Um den Kopf eines Mannes, der aus dem gelbbraunen Sand ragte. Die Raubvögel warteten auf den Tod ihres Opfers. Doch noch lebte der Mann, den sie bis zum Hals eingegraben hatten. Das Gesicht war qualvoll verzerrt, die Zunge gequollen, die Lippen rissig. Das grelle Licht der Nachmittagssonne hatte den Mann geblendet. Er hielt die Augen fast ständig geschlossen, weil er den Schmerz in ihren Höhlen nicht mehr ertragen konnte und weil ihn der Anblick der hässlichen Raubvögel an den Rand des Wahnsinns brachte. Allmählich wurden die Abwehrbewegungen des Mannes schwächer, erlahmten... alles anzeigen expand_more

Geier tanzten auf und nieder, kreisten immer wieder um einen Punkt. Um den Kopf eines Mannes, der aus dem gelbbraunen Sand ragte. Die Raubvögel warteten auf den Tod ihres Opfers. Doch noch lebte der Mann, den sie bis zum Hals eingegraben hatten. Das Gesicht war qualvoll verzerrt, die Zunge gequollen, die Lippen rissig. Das grelle Licht der Nachmittagssonne hatte den Mann geblendet. Er hielt die Augen fast ständig geschlossen, weil er den Schmerz in ihren Höhlen nicht mehr ertragen konnte und weil ihn der Anblick der hässlichen Raubvögel an den Rand des Wahnsinns brachte. Allmählich wurden die Abwehrbewegungen des Mannes schwächer, erlahmten schließlich ganz. Er merkte nicht mehr, wie das Kinn die glühende Erde berührte, sah nicht mehr, wie einer der Geier plötzlich herunterstieß, um ihm mit einem scharfen Schnabelhieb ein Büschel Haare auszureißen. Jetzt konnte es nicht mehr lange dauern, bis die Bestien ihre Scheu verlieren und über ihr Opfer herfallen würden ...

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