Sherlock Holmes 48 - Der rettende Anker

Der rettende Anker

Unsere gemeinsame Zeit in der Baker Street neigte sich nach dem Fall der Weißen Dame ihrem Ende entgegen. Holmes hatte über einen Mittelsmann ein Haus in Sussex erworben, um sich dort ganz der Bienenzucht zu widmen, und ich verließ das Haus, um ein neues Leben an der Seite von Lady Francine Cunningham, 2. Countess of Longfox zu beginnen. Auch wenn dieses Leben ein völlig anderes war als jenes, welches ich von meiner Zeit mit Holmes oder Mary gewohnt war, freute ich mich doch sehr auf die Jahre, die vor uns lagen. Die kleine, im gemeinsamen Haus untergebrachte Praxis florierte vom ersten Tage an, besaß mein Name doch dank der Fälle meines Freundes... alles anzeigen expand_more

Unsere gemeinsame Zeit in der Baker Street neigte sich nach dem Fall der Weißen Dame ihrem Ende entgegen. Holmes hatte über einen Mittelsmann ein Haus in Sussex erworben, um sich dort ganz der Bienenzucht zu widmen, und ich verließ das Haus, um ein neues Leben an der Seite von Lady Francine Cunningham, 2. Countess of Longfox zu beginnen.

Auch wenn dieses Leben ein völlig anderes war als jenes, welches ich von meiner Zeit mit Holmes oder Mary gewohnt war, freute ich mich doch sehr auf die Jahre, die vor uns lagen.

Die kleine, im gemeinsamen Haus untergebrachte Praxis florierte vom ersten Tage an, besaß mein Name doch dank der Fälle meines Freundes und meinen Veröffentlichungen hierzu einen Klang in hohen und – ich schmeichele mir nicht, wenn ich dies sage – höchsten Kreisen.

Auch die Polizei kontaktierte mich in den Jahren nach meinem Umzug häufig; immer dann, wenn sie einen Arzt mit kriminalistischer Erfahrung benötigten, um etwa das Opfer eines Mordes zu untersuchen. Mehr als einmal arbeitete ich noch mit Lestrade oder all seinen Kollegen, die ich bereits aus meiner Zeit mit Holmes kannte. Es kam sogar vor, dass ich die von Holmes’ bekannten Methoden anwandte, um der Polizei hier und da behilflich zu sein; nie mit dem Erfolg meines Freundes und auch nie so ausdauernd. Doch die Beamten wurden bis zum Ende meiner Tätigkeit nicht müde, meinen Rat einzuholen.

Es gab mehrere Momente, in denen mir das Ende meiner Veröffentlichungen gekommen schien. War es nun nach Holmes’ vermeintlichem Tod in den Reichenbach-Fällen oder nach jenem Fall, der heute als seine Abschiedsvorstellung bekannt ist, oder in dem Holmes als Agent der Krone agierte.

Auch nach dem Fall um die Weiße Dame war es, als sei nun das Ende der Veröffentlichungen gekommen. Ich legte meine Aufzeichnungen beiseite und begann, das Leben an der Seite dieser wunderbaren Frau zu genießen, die den Funken der Liebe neu in meinem Herzen entflammt hatte.

Aber gerade sie, Francine, war es, der Sie, liebe Leserinnen und Leser, weitere Fälle des großen Detektives verdanken.

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