Das Blaue vom Himmel

Roman | Was, wenn es die Möglichkeit gäbe, die Erde abzukühlen, der Himmel dadurch aber für immer sein Blau verlieren würde?

Was, wenn es die Möglichkeit gäbe, die Erde abzukühlen, der Himmel dadurch aber nie wieder blau wäre? Hannah arbeitet an einer Ausstellung mit, die dieses Blau bewahren soll, kurz bevor eine globale Geoengineering-Maßnahme in Kraft treten wird. Durch die in die Stratosphäre geschossenen Schwefelpartikel wird sich das Sonnenlicht anders brechen, Meere und Flüsse werden verblassen, und der blaue Planet wird sich milchig grau färben. »Kannst du das Blaue beschreiben?«, fragt Hannah die Menschen, denen sie mit ihrem Aufnahmegerät gegenübersitzt: eine Filmemacherin, einen Botaniker, ihre ältere Schwester Vera. Immer... alles anzeigen expand_more

Was, wenn es die Möglichkeit gäbe, die Erde abzukühlen, der Himmel dadurch aber nie wieder blau wäre? Hannah arbeitet an einer Ausstellung mit, die dieses Blau bewahren soll, kurz bevor eine globale Geoengineering-Maßnahme in Kraft treten wird. Durch die in die Stratosphäre geschossenen Schwefelpartikel wird sich das Sonnenlicht anders brechen, Meere und Flüsse werden verblassen, und der blaue Planet wird sich milchig grau färben. »Kannst du das Blaue beschreiben?«, fragt Hannah die Menschen, denen sie mit ihrem Aufnahmegerät gegenübersitzt: eine Filmemacherin, einen Botaniker, ihre ältere Schwester Vera. Immer tiefer taucht Hannah in die Erinnerungen der anderen ein, die am Tag der Ausstellungseröffnung in einem Raum zusammenfinden. Und plötzlich steht da auch Jakob, Hannahs Vater. Auch er hat eine Geschichte zu erzählen, über die die beiden bisher nie gesprochen haben.



Das Blaue vom Himmel erzählt davon, wie sich Veränderungen von historischer Tragweite im Persönlichen spiegeln. Von Verlusten und Abschieden – und vom Bewahren der Dinge, die uns kostbar sind, von Menschen, die wir lieben.



• Die konkreten Folgen der Klimakrise poetisch durchdacht


• Umschlaggestaltung von Judith Schalansky





»Sehr geschickt erdet Magdalena Schrefel ihren Rechercheroman Das Blaue vom Himmel mit einer undurchsichtigen Familiensituation. ... [Sie] schafft es [außerdem], scheinbar mühelos, Kunstwerke über Sprache ins Sehen zu bringen ...«



»Magdalena Schrefel erzählt unaufgeregt ... [Der Roman] verdichtet sich zu einer Atmosphäre der diffusen Bedrohung und des Ausgesetztseins, die noch einmal gesteigert wird durch das globale Untergangsszenario im Hintergrund: Eine Welt entweder im Hitzekollaps oder ohne offenen Himmel. Und doch besteht bei Schrefel Hoffnung immerhin auf die Verhinderung des Schlimmsten.«



»In ihrem erzählerischen und psychologischen Mosaik steckt so viel Detailfreude und Menschenkenntnis, wie man es sich in der Literatur nur wünschen kann. Zugleich ... ist Das Blaue vom Himmel ein sowohl sprachlich als auch konzeptionell versiertes Kunststück, das seinen Sog nicht durch den Inhalt, sondern die Form bekommt ...«



»Ein hochinteressantes Gedankenexperiment zu einem Kernproblem unserer Gegenwart.«



»Bildgewaltig beleuchtet die Dramatikerin Magdalena Schrefel die komplexe Wechselwirkung von Mensch und Natur. Spannend! «



»Hintersinniges Gedankenspiel und eine feinsinnige Familiengeschichte.«



»Schrefel beobachtet genau und sensibel, wie gefasst ganz unterschiedliche Menschen auf Verluste und den bevorstehenden Abschied vom Blau reagieren, wie sie reflektieren, über Kunst sinnieren, Worte und Bilder finden, sich an diese oder jene Momente erinnern.«



»... [M]an kann nur staunen, was sich im Stauraum von gut 250 Seiten unterbringen lässt. ... [Ein] eindrucksvolles Debüt ...«



»Trotz des schweren Themas wirkt Schrefels Roman nie anklagend. Viel eher ist das Buch anregend und stößt beim Lesen Gedanken an, die einen durch den Alltag begleiten. ... Der Roman schildert eindrucksvoll, wie sich Klimaveränderungen auch in der Psyche der Menschen niederschlagen.«



Magdalena Schrefel, 1984 geboren, studierte Europäische Ethnologie in Wien und Literarisches Schreiben in Leipzig. Sie schreibt Theaterstücke, Hörspiele und Erzählungen, für die sie vielfach ausgezeichnet wurde, zuletzt mit dem Robert Walser-Preis 2022 für ihren Erzählungsband Brauchbare Menschen (es 2800) und mit dem NESTROY-Preis in der Kategorie »Bestes Stück – Autor:innenpreis« 2024 für Die vielen Stimmen meines Bruders, dessen Umsetzung als Hörspiel vom ORF als bestes Originalhörspiel des Jahres 2024 ausgezeichnet wurde. weniger anzeigen expand_less
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  • Autor find_in_page Magdalena Schrefel
  • Autoreninformationen Magdalena Schrefel, 1984 geboren, studierte Europäische Ethnologie… open_in_new Mehr erfahren
  • Wasserzeichen ja
  • Verlag find_in_page Suhrkamp Verlag
  • Seitenzahl 157
  • Veröffentlichung 13.01.2026
  • Barrierefreiheit
    • Aussehen von Textinhalten kann angepasst werden
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  • ISBN 9783518783573

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