bauen, retten, pflegen

Texte zur Bauwende

bauen, retten, pflegen
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Im Bauwesen hatte die Zeitenwende sich lange angekündigt: in Befunden, Warnungen, Bekenntnissen. Seit die Hinterlassenschaften des Bauens – maroder Altbestand, Brachen, Schutt und Emissionen – mehr Aufmerksamkeit finden als die Bauten selbst, müssen die Architektur, der Städte- und Landschaftsbau und auch die Denkmalpflege den Kurs wechseln. Aber wohin? Wo das Ziel ungewiss oder umstritten ist, ist über die Wege kaum Einigkeit zu erwarten. Thomas Will befragt die Debatten zur Bauwende nach ihren Basiskonzepten: auf der einen Seite die Flucht nach vorn im Vertrauen auf großtechnische Effizienz, ein Weiter-so, das Rettung aus den Resten der... alles anzeigen expand_more

Im Bauwesen hatte die Zeitenwende sich lange angekündigt: in Befunden, Warnungen, Bekenntnissen. Seit die Hinterlassenschaften des Bauens – maroder Altbestand, Brachen, Schutt und Emissionen – mehr Aufmerksamkeit finden als die Bauten selbst, müssen die Architektur, der Städte- und Landschaftsbau und auch die Denkmalpflege den Kurs wechseln. Aber wohin? Wo das Ziel ungewiss oder umstritten ist, ist über die Wege kaum Einigkeit zu erwarten.

Thomas Will befragt die Debatten zur Bauwende nach ihren Basiskonzepten: auf der einen Seite die Flucht nach vorn im Vertrauen auf großtechnische Effizienz, ein Weiter-so, das Rettung aus den Resten der Industriemoderne und weiteres Wachstum verspricht; auf der anderen Seite die pragmatisch-humanistische Option der Suffizienz, ein experimentelles, mühsames, vielleicht auch elegantes »weniger ist mehr«, verbunden mit der Hinwendung zum Bestand und zu selbstbestimmter Pflege.

Ein kritisches Lesebuch zu Architektur und Denkmalpflege in der Bauwende.



Im Bauwesen ist ein radikaler Kurswechsel nötig. Er hat auch schon begonnen – aber wohin soll er führen? In die Flucht nach vorn, ein Weiter-so mit effizienterer Technik? Oder in eine Kultur der Suffizienz, ein neues „weniger ist mehr“, verbunden mit der selbstbestimmten Pflege des Bestehenden?



A radical change of course is needed in the construction industry. It has already begun - but where should it lead? Into a flight to the future, a business-as-usual with more efficient technology? Or into a culture of sufficiency, a new “less is more”, combined with the self-determined maintenance of what already exists?

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  • Autor find_in_page Thomas Will
  • Autoreninformationen Thomas Will ist Architekt und war bis 2023 Professor für… open_in_new Mehr erfahren
  • Verlag find_in_page Dietrich Reimer Verlag GmbH
  • Seitenzahl 196
  • Veröffentlichung 19.12.2025
  • Barrierefreiheit
    • Keine Angabe: Keine Informationen zur Barrierefreiheit bereitgestellt
  • ISBN 9783496031130

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