Landschaft ohne Zeugen

Buchenwald und der Riss der Erinnerung | Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026 (Sachbuch)

Vom Staatsmythos Buchenwald zum Angriff auf die Demokratie  Auch 80 Jahre nach der Befreiung von Buchenwald ist die Erinnerung an den Holocaust nicht in der demokratischen Mitte angekommen. Die Angriffe auf das, was im Land Gedächtniskultur heißt, kommen nicht mehr nur von rechts. Warum? Was ist da los? Ines Geipel taucht in ihrem neuen Buch »Landschaft ohne Zeugen« noch einmal in die Vergangenheit ein, sucht nach den Quellen der Lagerwelt und befragt die Legenden nach 1945: von der vorbildlichen Aufarbeitung im Westen bis zum antifaschistischen Staatsmythos der DDR. Ein bestürzendes, hochaktuelles Buch über die alte und neue Unfähigkeit zu... alles anzeigen expand_more

Vom Staatsmythos Buchenwald zum Angriff auf die Demokratie 

Auch 80 Jahre nach der Befreiung von Buchenwald ist die Erinnerung an den Holocaust nicht in der demokratischen Mitte angekommen. Die Angriffe auf das, was im Land Gedächtniskultur heißt, kommen nicht mehr nur von rechts. Warum? Was ist da los? Ines Geipel taucht in ihrem neuen Buch »Landschaft ohne Zeugen« noch einmal in die Vergangenheit ein, sucht nach den Quellen der Lagerwelt und befragt die Legenden nach 1945: von der vorbildlichen Aufarbeitung im Westen bis zum antifaschistischen Staatsmythos der DDR. Ein bestürzendes, hochaktuelles Buch über die alte und neue Unfähigkeit zu trauern und die Erinnerungskälte nach zwei Diktaturen.



Ines Geipel, geboren 1960, floh 1989 nach ihrem Germanistik-Studium von Jena aus nach Darmstadt und studierte dort Philosophie und Soziologie. Das zentrale Thema ihrer Arbeit als Autorin und Herausgeberin ist die deutsche Gewaltgeschichte sowohl des Nationalsozialismus als auch der DDR-Diktatur. 2011 erhielt Ines Geipel das Bundesverdienstkreuz am Bande, 2020 den Lessingpreis für Kritik, 2021 den Marieluise-Fleißer-Preis und 2023 den Erich-Loest-Preis. Von 2001 bis 2025 war Ines Geipel Professorin für Verskunst an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch«. Ihr Buch »Fabelland« wurde für den Deutschen Sachbuchpreis 2025 nominiert. Zuletzt erschien ihr Buch »Landschaft ohne Zeugen«, mit dem sie für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026 in der Kategorie Sachbuch/Essayistik nominiert ist.



Durch intensive Archivrecherche und akribische Darstellung der Quellen ist es der Autorin gelungen, bisher unbekannte, verschwiegene Fakten aufzudecken



Das Buch wird Diskussionen hervorrufen, es ist an der Zeit.



[...] ein Buch, das mich tief bewegt hat, das mich sehr aufgewühlt hat und viele Fragen aufwirft



sehr nahbar und ergreifend

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  • Autor find_in_page Ines Geipel
  • Autoreninformationen Ines Geipel, geboren 1960, floh 1989 nach ihrem Germanistik-Studium… open_in_new Mehr erfahren
  • Verlag find_in_page FISCHER E-Books
  • Seitenzahl 225
  • Veröffentlichung 11.03.2026
  • Barrierefreiheit
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    • Keine Lesegerät oder -software Optionen aktiv abgeschaltet/eingeschränkt
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    • Barrierefrei nach: WCAG v2.1
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  • ISBN 9783104923079

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