Konstruktion von Wissenschaftskulturen

Analyse von Gesprächen zum Erfahrungsaustausch unter chinesischen Nachwuchsforschern in Deutschland

Mit der Internationalisierung der deutschen Hochschulen und Forschungsinstitutionen kommen heute zahlreiche junge Chinesinnen und Chinesen für einen längeren Forschungsaufenthalt oder ein ganzes Promotionsstudium nach Deutschland. Sie wechseln aus einer Wissenschaftskultur in eine andere, in der sie sich völlig neu orientieren müssen. Für sie ist der Aufenthalt voller Chancen und auch Herausforderungen. In diesem Kontext ist der kommunikative Austausch zwischen erfahrenen und neu angekommenen Forschern wertvoll und geschätzt. Ihr Erfahrungsaustausch bietet ihnen eine Gelegenheit, ihr Wissen wiederzugeben und zu reflektieren sowie ihre Anliegen... alles anzeigen expand_more

Mit der Internationalisierung der deutschen Hochschulen und Forschungsinstitutionen kommen heute zahlreiche junge Chinesinnen und Chinesen für einen längeren Forschungsaufenthalt oder ein ganzes Promotionsstudium nach Deutschland. Sie wechseln aus einer Wissenschaftskultur in eine andere, in der sie sich völlig neu orientieren müssen. Für sie ist der Aufenthalt voller Chancen und auch Herausforderungen. In diesem Kontext ist der kommunikative Austausch zwischen erfahrenen und neu angekommenen Forschern wertvoll und geschätzt. Ihr Erfahrungsaustausch bietet ihnen

eine Gelegenheit, ihr Wissen wiederzugeben und zu reflektieren sowie ihre Anliegen auszudrücken. Wenn Forscher verschiedener Kulturen ihre Erfahrungen weitergeben, diskutieren sie häufig in ihren privaten sowie offiziellen Gesprächen die Unterschiede in ihren wissenschaftlichen Praktiken, ihrer Wahrnehmung und Haltung. Dabei konstruieren sie mit ihrem verbalisierten Wissen und ihren Gesprächspraktiken eine Art Wissenschaftskultur für sich und für ihren Peer. Im Rahmen des Projekts "Forschungswege im Dialog" wurden Eins-zu-Eins-Gespräche zum Erfahrungsaustausch zwischen chinesischen Nachwuchsforschern mit dem Thema "Forschen in Deutschland" aufgezeichnet. Mit gesprächsanalytischen Verfahren wurde die interaktive Konstruktion von Wissenschaftskulturen im Kontext der internationalen bzw. deutsch-chinesischen Wissenschaftskommunikation herausgearbeitet.



Die Autorin, Yuhuan Huang, hat 2004 bis 2008 an der Beijing Foreign Studies University (BFSU) Germanistik studiert. Im Rahmen des Double-Degree-Masterprogramms Interkulturelle Germanistik Deutschland – China hat sie 2008 bis 2010 an der Universität Göttingen und der BFSU studiert. 2011 bis 2017 promovierte sie an der Universität Göttingen unter Betreuung von Prof. Dr. Andrea Bogner und Prof. Dr. Wenjian Jia. Inzwischen hat sie als Sachbearbeiterin bei Göttingen International der Universität Göttingen gearbeitet. Seit September 2017 arbeitet sie bei der Deutschabteilung der Guangdong University of Foreign Studies.



1. Einleitung

2. Theoretische Bezüge und Forschungskontexte

3. Methodische Überlegungen und Vorgehensweise

4. Darstellung der Analyse: Konstruktion von Wissenschaftskulturen durch das Vergleichshandeln

im Gespräch

5. Schlussfolgerung und Ausblick

Literatur

Anhang

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