Achte Woche
Roman | Der beeindruckende neue Roman der vom Feuilleton gefeierten Autorin
Eine Frau sieht sich einer der schwierigsten Fragen gegenüber: die Entscheidung für oder gegen ein Kind
Eine junge Frau – eine Abtreibung, ein Kind, kein Partner – ist schwanger. Das ist ein Fakt, er ist greifbar und scheint ganz klar, obwohl ansonsten gar nichts klar ist. Die Frau, Laura, ist an der Uni, sie schreibt an ihrer Dissertation, jobbt in einer gynäkologischen Praxis. Tag für Tag versorgt sie dort schwangere Frauen, sieht ihre Scham, ihre Geduld, ihre Freude, ihre Angst. Für manche ist es das größte Glück, für andere eine Katastrophe. Für Laura ist es beides. Sie liebt ihr Kind, doch sie hat Panik beim Gedanken an ein weiteres. Und wie könnte es anders sein? Ist nicht eigentlich jede Frau darauf eingestellt, dass sie ihr Kind allein großziehen wird?
Der neue Roman von Antonia Baum ist in einer einzigen gedanklichen Bewegung erzählt, einem langen Atemzug, bevor etwas beginnt oder endet.
Antonia Baum ist Schriftstellerin und Autorin für DIE ZEIT. Ihre Bücher – zuletzt der Roman Tony Soprano stirbt nicht, das Memoir Stillleben und eine persönliche Bestandsaufnahme des Werkes von Eminem – haben große Medienresonanz erhalten. Im Claassen-Verlag sind ihre Romane Siegfried und Achte Woche erschienen.
»Antonia Baum gelingt es gut, in ihrem knappen, prägnanten Ton den ambivalenten Zustand ihrer Protagonistin einzufangen, die wie in einer Spiegelung betrachtet und reflektiert, wie Frauen und Mütter in der öffentlichen Wahrnehmung rezipiert und geprägt werden.«
»Was Antonia Baums Figuren sagen, hallt nach… Ihr Roman erinnert an Sheila Hetis ›Mutterschaft‹… Ihre Beschreibungen der Patientinnen ähneln kleinen soziologischen Studien.«
»Das Kurze, Prägnante ist der Zauber dieses Buches. Antonia Baum schafft es, das zutiefst politische, gesellschaftlich heftig diskutierte Thema Schwangerschaftsabbruch ohne Kitsch und Pathos zu reflektieren, und stellt hochaktuelle Fragen.«
»Ein Buch wie ein Dampfhammer - unbedingt lesen!«
»Dieser berührende Roman erzählt von den Bedürfnissen, Ängsten, Unvereinbarkeiten eines modernen Frauenlebens, in dem jede von uns, die Mutter wird, auch darauf vorbereitet sein muss, die Aufgabe notfalls allein zu stemmen.«
»Dieser kleine, berührende Roman erzählt von den Bedürfnissen, Ängsten, Unvereinbarkeiten eines modernen Frauenlebens, in dem jede von uns, die Mutter wird, auch darauf vorbereitet sein muss, die Aufgabe notfalls allein zu stemmen.«
»Antonia Baum schreibt so feinfühlig wie unnachgiebig über die gesellschaftlichen Erwartungen an Frauen.«
»Von der Schwere, mit der das Thema Schwangerschaftsabbruch gesellschaftlich aufgeladen ist, bleibt Antonia Baum angenehm unbeeindruckt, sie idealisiert nicht, sie ideologisiert nicht […] Vielmehr malt die Autorin sensibel das große Fragezeichen aus, das über so vielen Schwangerschaften steht.«
»Antonia Baum umkreist sehr eindringlich die fast erdrückend große Unsicherheit, die Frauen heute bei der Kinderfrage umtreibt. Denn sie sind ja diejenigen, die am Ende – wie es Baum so bitter-ironisch nennt – die 'Suppe auslöffeln'.«
»Baum entlarvt die vermeintlich einfache Frage ›Will ich Mutter werden?‹ als Illusion… ›Achte Woche‹ ist kein großes Familienepos oder moralphilosophischer Essay. Es ist ein sehr lesenswerter Roman über das Recht auf Ambivalenz bei der Entscheidung für oder gegen ein Kind in einer existenziellen Situation.«
»Ein Buch zu Zeit - keine schwere Traumaerzählung, sondern die leise Geschichte einer ungewollten Schwangerschaft.«
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- Artikel-Nr.: SW9783843736657425031
- Artikelnummer SW9783843736657425031
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Autor
Antonia Baum
- Wasserzeichen ja
- Verlag Ullstein Ebooks
- Seitenzahl 128
- Veröffentlichung 28.08.2025
- Barrierefreiheit
- ISBN 9783843736657