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Der 11. September. Überblendungen
25 Jahre „9/11“:
Wie eine kollektive Erschütterung auf subjektiver und emotionaler Ebene erinnert wird, analysiert Robert Menasse in einem Essay
und einer Erzählung.
Im September 2026 jähren sich die Terroranschläge auf das World Trade Center in New York zum 25. Mal. In Reaktion auf dieses weltgeschichtliche Ereignis, das vor allem durch die mediale Vereinnahmung eine globalisierte Gefühlsreaktion auslöste, schrieb Robert Menasse ein paar Monate später einen Essay über das Attentat als kollektives »Schock-, Welt- und Medienereignis« und setzte es mit der prägenden kindlichen Erfahrung, als John F. Kennedy ermordet wurde, und mit der Erinnerung an die Ermordung des chilenischen Präsidenten Allende am 11. September 1973 in Beziehung. Wie wird eine kollektive Erschütterung erinnert, wie verarbeitet? Die eigenen kindlichen Erinnerungen führen zu einer Reflexion über den gesellschaftlichen und medialen Umgang mit solchen historischen Ereignissen und wie sie als globale Erinnerung verankert sind.
Aus dem Essay entstand einige Zeit später die Erzählung "Die amerikanische" Brille, in der allerdings das historische Ereignis mit subjektiver Erinnerung und Kindheitsgefühlen aufgeladen ist, und die ein junges Paar mit seinen nebeneinander bestehenden Weltsichten über relative Wahrheit und Deutung stolpern lässt.
In einem ausführlichen Nachwort analysiert der Germanist Ewout van der Knaap die Entstehung dieser beiden hier abgedruckten Texte sowie ihre Beziehung zueinander.
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- Artikel-Nr.: SW9783990592168450914
- Artikelnummer SW9783990592168450914
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Autor
Robert Menasse
- Mit Ewout van der Knaap
- Verlag Literaturverlag Droschl
- Seitenzahl 31
- Barrierefreiheit
- Keine Angabe: Keine Informationen zur Barrierefreiheit bereitgestellt
- ISBN 9783990592168
- Mit Ewout van der Knaap