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Karbid

oder Die unglaublichen tragikomischen Abenteuer eines edlen Menschen und einer ganzen Bande von Gaunern, die eine Grenze zu Wasser, Luft und Land überwanden, bis es den Helden schließlich ins unterirdische Reich der Schatten verschlug

Karbid
NEU
Wedmediw, eine fiktive ukrainische Stadt nahe der ungarischen Grenze, nach dem Maidan-Aufstand 2014. Tys, Geschichtslehrer, von seinen Schülern »Karbid« genannt, weil seine Fürze, die er regelmäßig von sich lässt, nach Kalzium­karbid riechen, ist Idealist und Aktivist. In den Kneipen, die er regelmäßig besucht, hält er gerne Vorträge über die Glanzzeiten der ukrainischen Geschichte. Eines Abends, als er nach einem Kneipenbesuch nach Hause wankt, fällt er in einen Abwasser-kanal. Während er sich herauskämpft, überfällt ihn eine geniale Idee. Er eilt zu seinem Freund Ikarus, ungarischer... alles anzeigen expand_more

Wedmediw, eine fiktive ukrainische Stadt nahe der ungarischen Grenze, nach dem Maidan-Aufstand 2014. Tys, Geschichtslehrer, von seinen Schülern »Karbid« genannt, weil seine Fürze, die er regelmäßig von sich lässt, nach Kalzium­karbid riechen, ist Idealist und Aktivist. In den Kneipen, die er regelmäßig besucht, hält er gerne Vorträge über die Glanzzeiten der ukrainischen Geschichte. Eines Abends, als er nach einem

Kneipenbesuch nach Hause wankt, fällt er in einen Abwasser-kanal. Während er sich herauskämpft, überfällt ihn eine geniale Idee. Er eilt zu seinem Freund Ikarus, ungarischer Abstammung, Automechaniker und begnadeter Zigaretten- und Benzin-Schmuggler, und überzeugt ihn, einen Tunnel von Wedmediw nach Ungarn zu graben. Da die Ukraine nach dem Maidan-Aufstand nicht in die EU aufgenommen wurde, ist seine Idee, dass alle Ukrainer durch den Tunnel nach Ungarn gelangen und so Bürger der EU werden. Damit löst er große Begeisterung aus, viele packen mit an, wenn auch aus weniger edlen Motiven: der Bürgermeister wittert das große Geschäft, die Schmuggler sehen schon gigantische Massen von Zigaretten und Pakistaner durch den Tunnel ziehen, die Pathologin träumt von neuer, reicher Kundschaft für ihren Organhandel …

Der Roman liefert ein ironisches, durchaus nicht schmeichel-haftes Porträt der ukrainischen Gesellschaft, einer Gesellschaft, in der demokratische, proeuropäische Tendenzen korrupten Strukturen und auf eigene Vorteile bedachten, eher kriminellen Akteuren gegenüber stehen.



Andriy Lyubka wuchs in Transkarpatien auf, studierte Literatur und Sprachen. Er schrieb ­Gedicht-, Essaybände und Romane, die ins Polnische,

Litauische, Slowakische, Tschechische und Englische übersetzt wurden. Joseph-Conrad-Literatur-preis, 2024. Seit dem Angriff Russlands im Februar 2022 leistete er mit einem Team Freiwilligenarbeit im Nachschub für das ukrainische Militär. Im Januar 2026 meldete er sich als Soldat an die Front.Im TRANSIT Verlag erschien von ihm »Die Rückseite des Krieges. Literarische Reportagen«, 2025.



Erstes Kapitel, in dem Tys auftaucht und dann unter der Erde verschwindet



Zweites Kapitel, in dem Tys zu Ikarus eilt



Drittes Kapitel, in dem die Handlung ins Stocken geriete, wäre da nicht das Genie der Karpaten



Viertes Kapitel, in dem sich Nervosität breit macht, weil der Held in eine Sackgasse gerät



Fünftes Kapitel, in dem der Bürgermeister einschenkt und ausfragt



Sechstes Kapitel, in dem Tys endlich seine Idee verkündet



Siebtes Kapitel, in dem die Arbeit beginnt und plötzlich wieder eingestellt wird



Achtes Kapitel, in dem alles ein Jammer ist, nichts als ein Jammer



Neuntes Kapitel, in dem endlich eine verführerische Frau auftaucht















129 Zehntes Kapitel, das ganz

im Zeichen der Suche nach einer Lösung steht



141 Elftes Kapitel, in dem

der Tunnel wiedergeboren wird!



151 Zwölftes Kapitel, in dem

die überflüssigen Personen von der Bühne verschwinden



171 Dreizehntes Kapitel, in dem

Realität und Illusion sich vermischen



185 Vierzehntes Kapitel, dessen

Handlung eine Woche vor der feierlichen Eröffnung

des Brunnens der Einheit stattfindet



197 Fünfzehntes Kapitel, in dem

der Held etwas hört, das er besser nicht gehört hätte, und

sich von einem Helden in einen Feigling verwandelt



211 Sechzehntes Kapitel, in dem

sich Tys rettet, oder auch nicht



227 Siebzehntes Kapitel, in dem

jener Teil der Geschichte endet, der sich in der besten

aller möglichen Welten zugetragen hat



»Es ist eine rasante Tragikomödie, die den jungen Autor als modernen Voltaire der Ukraine etabliert.«

,



»For Western, and particularly American readers, Carbide is a deep dive into one of the finest works of

literature to emerge from Ukraine in the last five years. Reminiscent of the satirical works of Kurt Vonnegut

and Voltaire, it's a great starting point for those just beginning to expose themselves to Ukraine's

lengthy literary tradition. Carbide is unforgettable, a satire laced with a humor that leaves one laughing

out loud one minute and then questioning their laughter the next while hoping that Lyubka is already at

work on his next contribution to an underappreciated literary canon.«

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