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Der Stechlin
E-Book-Ausgabe des Literaturklassikers in Frakturschrift und historischer Rechtschreibung!
WICHTIG: Das EPUB wird nur auf Geräten sinnvoll angezeigt, die eingebettete Schriften („Verleger-Schriftart“) darstellen können! Dies ist der Fall z. B. für alle Lesegeräte, die Software auf Basis der „Adobe Digital Editions“ zur Anzeige verwenden, sowie für die kostenlose Android-App „Aldiko“ (hier in den Optionen das Häkchen unter „Erweiterte Formatierung“ entfernen!) und das EPUB-Plugin für den Firefox-Browser. Eine allumfassende Aussage lässt sich aber auf Grund der Vielfalt von Lesegeräten und Anzeigeprogrammen leider nicht machen. (Dies ist nicht unsere „Schuld“, sondern liegt letztlich daran, dass der offizielle EPUB-Standard von vielen Herstellern nur unzureichend umgesetzt wird.) Eine Anzeige mit einer anderen (geräteinternen) Schrift ist leider (auf Grund der verwendeten Sonderzeichen) nicht möglich!
Das PDF ist speziell für Geräte mit 6 Zoll großem Display gestaltet, also für typische E-Book-Reader. Es sollte sich also im allgemeinen auf nahezu allen Geräten ohne Probleme gut darstellen und lesen lassen, lediglich ein Verändern der Schriftgröße ist auf Grund der Natur des PDF-Formates im allgemeinen nicht möglich. Das PDF ist auf Grund dieser speziellen Gestaltung nicht für den Ausdruck auf Papier geeignet!
Mit sehr großen Aufwand wurde hier versucht, die Ästhetik und das Lesegefühl der damaligen Zeit, wo Schönheit und Sorgfalt noch wichtig waren, in die moderne E-Book-Welt herüberzuretten, sodass das E-Book genauso ansprechend aussieht wie ein Original-Buch jener Zeit. Auch wenn mancher eine solche Ausgabe als reaktionär und veraltet empfinden mag, kann ich auf Grund meiner Erfahrungen behaupten, dass diese alten Schriften immer noch „in“ sind. Übrigens berichteten gleich mehrere Teilnehmer eines Internet-Forums, sie hätten sich als Kind diese Schrift selbst, d.h. ohne fremde Hilfe, beigebracht, um Hauffs Märchen (ebenfalls als Frakturschrift-Ausgabe hier bei Beam-Ebooks) lesen zu können. Dies zeigt, dass es keineswegs unzumutbar schwierig sei, diese Buchstaben zu lesen, sondern dass es sich, ganz im Gegenteil, um ein erhaltenswertes Kulturgut handelt, und die Schönheit eines solchen Schriftbildes lässt sich durch die oftmals lieblos gestalteten Bücher heutiger Zeit kaum erreichen. Es liest sich einfach anders, und das Auge liest schließlich mit!
Allerdings: Volltextsuche, Nachschlagen von Wörtern in einem Wörterbuch etc. werden NICHT funktionieren. Das liegt daran, dass eine Frakturschrift (auf Grund der zahlreichen Ligaturen) eine sehr viel größere Menge Zeichen verwendet als simple lateinische Schriften. Daher sind solche textbezogenen Auswertungen technisch [derzeit] nicht möglich.
Zum Buch selbst:
Theodor Fontanes Roman „Der Stechlin“ entstand 1895–1897 und wurde erstmals 1897 in der Zeitschrift „Über Land und Meer“ und in Buchform 1899 in Berlin veröffentlicht.
Das Besondere an dem Roman sind vor allem die vielfältigen Dialoge, welche das gesellschaftliche Leben gegen Ende des 19. Jahrhunderts widerspiegeln.
Zum Beispiel:
„...es ist noch weniger passend, in einem Fünfzigpfennigbazar allerhand Einkäufe zu machen und an der sich dabei aufdrängenden Frage: ‚Wodurch ermöglichen sich diese Preise?‘ still vorbeizugehen.“
Oder:
„Aber da höre ich eine Kutsche die Dorfstraße raufkommen. Das sind natürlich Gundermanns; die kommen immer zu früh. Der arme Kerl hat mal was von der Höflichkeit der Könige gehört und macht jetzt einen zu weitgehenden Gebrauch davon. Autodidakten übertreiben immer. Ich bin selber einer und kann also mitreden.“
Die Gedanken und Zusammenhänge, auf die Fontane hier in den Dialogen anspielt, erscheinen keineswegs veraltet, Vieles wirkt immer noch sehr aktuell. In der Tat erschien „der Stechlin“ zu einer Zeit, als die alte Welt des Adels und der Fürstenhäuser allmählich in die moderne Industriewelt überging, und der Roman ist sehr stark geprägt von den vielfältigen Begleiterscheinungen dieses Wandels.
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- Artikel-Nr.: SW305251.1
- Artikelnummer SW305251.1
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Autor
Theodor Fontane
- Verlag Ralf Gawlista
- Barrierefreiheit