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Novelle. Textausgabe mit Anmerkungen/Worterklärungen – Meyer, Conrad Ferdinand – Deutsch-Lektüre, Deutsche Klassiker der Literatur
Conrad Ferdinand Meyers erstes Prosastück, seine 1872 niedergeschriebene erste Novelle, erzählt die dramatische Geschichte der ungewöhnlichen Freundschaft zwischen dem protestantischen Ich-Erzähler Hans Schadau und dem Katholiken Wilhelm Boccard, die in der Bartholomäusnacht 1572, dem Massaker an den protestantischen Hugenotten in Paris, mit dem Tod des Letzteren endet.
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Conrad Ferdinand Meyer (11.10.1825 Zürich – 28.11.1898 Kilchberg bei Zürich) schöpft aus den Idealen der Antike und Renaissance Inspiration für seine zahlreichen Gedichte. Kern ist das Streben nach Allgemeingültigkeit und Ausgeglichenheit als Antwort auf eine als negativ empfundene Welt. Schon früh stirbt der Vater, und Konflikte mit der Mutter, die sich gegen Meyers künstlerische Interessen stellt, belasten ihn. Lebenslange Depressionen erzwingen wiederkehrende Aufenthalte in Heilanstalten. Mehrfache Reisen führen ihn nach Italien und üben große Faszination auf ihn aus. Meyer stilisiert in seinem wohl bekanntesten Gedicht Der Römische Brunnen, inspiriert von einem Springbrunnen im Park der Villa Borghese in Rom, einen dreischaligen Brunnen zu einem Symbol für das ewigwährende, kosmische Fließgleichgewicht. Seine erste Novelle Das Amulett zeigt bereits die für Meyer typische Verbindung von stilistischer Sorgfalt, eindringlicher psychologischer Charakterzeichnung und historischer Treue. Sein Versepos Huttens letzte Tage handelt von dem Ritter, Humanisten und Kirchenkritiker Ulrich von Hutten, der sich für die Reformation stark gemacht hatte. In der Ballade Füße im Feuer schildert er das ungeplante Widersehen eines Peinigers mit seinen Opfern. 1880 erhält Meyer die Ehrendoktorwürde der Universität Zürich.
Das Amulett
Erstes Kapitel
Zweites Kapitel
Drittes Kapitel
Viertes Kapitel
Fünftes Kapitel
Sechstes Kapitel
Siebentes Kapitel
Achtes Kapitel
Neuntes Kapitel
Zehntes Kapitel
Anmerkungen
Zu C. F. Meyers "Amulett"
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- Artikel-Nr.: SW370496
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Conrad Ferdinand Meyer
- Autoreninformationen Ödön von Horváth (9. 12. 1901 Su¨ak, heute ein Stadtteil von Rijeka… open_in_new Mehr erfahren
Autoreninformationen
Ödön von Horváth (9. 12. 1901 Su¨ak, heute ein Stadtteil von Rijeka – 1. 6. 1938 Paris) ist vor allem für seine sozialpolitischen Romane und Dramen bekannt, seine Volksstücke stellen das Zentrum seines Werks dar. Der österreichisch-ungarische Schriftsteller geht u.a. der Frage nach der Verantwortung und Schuld innerhalb einer Gesellschaft nach, stets ist es die Sprache, die die Verhältnisse entlarvt. Zu seinen bekanntesten Werken zählen »Geschichten aus dem Wiener Wald« für das er den Kleist-Preis erhielt, und »Jugend ohne Gott«, weitere bekannte Dramen sind »Kasimir und Karoline« sowie das 1932 entstandene »Glaube Liebe Hoffnung« das nach Hitlers Machtergreifung nicht mehr in Berlin, sondern erst 1936 in Wien zur Aufführung gebracht werden konnte.- Wasserzeichen ja
- Verlag find_in_page Reclam Verlag
- Seitenzahl 76
- Barrierefreiheit
- ISBN 9783159610269
- Autoreninformationen Ödön von Horváth (9. 12. 1901 Su¨ak, heute ein Stadtteil von Rijeka… open_in_new Mehr erfahren