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Ein Tag zu lang
Roman
Als der Lehrer Herman am letzten Tag des Urlaubs aufwacht, sind Frau und Kind verschwunden. Zugleich beherrscht statt des sonnigen Wetters dichter Nebel die Landschaft, macht alles unsichtbar. Herman macht sich in den nahe gelegenen Ort auf, um eine Verlustmeldung zu erstatten – und irrt lange Zeit durch diesen Ort: als der Fremde schlechthin. Einen Tag zu lang blieb Herman im Ferienidyll – und schon ist ihm alles entrückt und unkenntlich. Die große, sprachmächtige Erzählerin Marie NDiaye schildert »mit ihrer unverstellten und melodiösen Stimme« (Iris Radisch) die melancholische Verlassenheit eines Menschen, dem alles fremd geworden ist: Mitmenschen, Umwelt, Familie. Auf sich selbst zurückgeworfen, erfindet Herman sich und die Welt neu: Ausgang offen.
Marie NDiaye, 1967 in Pithiviers bei Orléans geboren, veröffentlichte mit 17 Jahren ihren ersten Roman. 2009 erhielt sie für Drei starke Frauen den Prix Goncourt, 2023 wurde sie für ihr Gesamtwerk mit dem Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur ausgezeichnet.
Claudia Kalscheuer übersetzt seit 30 Jahren aus dem Französischen. 2010 erhielt sie gemeinsam mit Marie NDiaye den Internationalen Literaturpreis, 2026 gemeinsam mit Laurent Mauvignier den Internationalen Hermann-Hesse-Preis.
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- Artikel-Nr.: SW9783518737651450914
- Artikelnummer SW9783518737651450914
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Autor
Marie NDiaye
- Mit Claudia Kalscheuer
- Wasserzeichen ja
- Verlag Suhrkamp Verlag
- Seitenzahl 92
- Barrierefreiheit
- Keine Angabe: Keine Informationen zur Barrierefreiheit bereitgestellt
- Aussehen von Textinhalten kann angepasst werden
- ISBN 9783518737651
- Mit Claudia Kalscheuer