Die kühle Blonde. Zweiter Band

Der Autor führt uns in das Berlin des ausgehenden 19. Jahrhunderts, die parlamentarische Soirée bei Bismarck klingt an, und es prickelt der Champagnergeist darin! Mittelpunkt seiner zweibändigen Erzählung ist eine "kühle Blonde", eine charakterstarke Frau und musterhaften Aristokratin, die an der Ehe mit einem charakterlosen Mann, einem Gesellschaftsblender und geistreichen Schwätzer, zugrunde geht. Von Wolzogen verfolgte in seinem Werk stark das Vorbild Theodor Fontanes. Auch in diesem Roman sah die Kritik Verbindungen, beispielsweise in der Zeichnung des Berliner Spießbürgertums, feierte die "Kühle Blonde" jedoch als... alles anzeigen expand_more

Der Autor führt uns in das Berlin des ausgehenden 19. Jahrhunderts, die parlamentarische Soirée bei Bismarck klingt an, und es prickelt der Champagnergeist darin! Mittelpunkt seiner zweibändigen Erzählung ist eine "kühle Blonde", eine charakterstarke Frau und musterhaften Aristokratin, die an der Ehe mit einem charakterlosen Mann, einem Gesellschaftsblender und geistreichen Schwätzer, zugrunde geht. Von Wolzogen verfolgte in seinem Werk stark das Vorbild Theodor Fontanes. Auch in diesem Roman sah die Kritik Verbindungen, beispielsweise in der Zeichnung des Berliner Spießbürgertums, feierte die "Kühle Blonde" jedoch als ebenbürtiges kleines Meisterwerk. Der Roman vereint humoristische Elemente, zum Beispiel die leise Karikatur der Militärgrade, mit psychologischen Fragestellungen im Bereich der Partnerschaft und Ehe.-



Ernst Freiherr von Wolzogen (1855–1935) war ein Schriftsteller, Verlagslektor und Gründer eines der ersten literarischen Kabaretts in Deutschland. Er stammte aus niederösterreichischem Adel und wurde von einer englischen Gouvernante erzogen. Er studierte deutsche Literatur, Philosophie und Kunstgeschichte in Straßburg und Leipzig. 1882 siedelte er nach Berlin über, wo er zunächst Verlagslektor und dann freier Schriftsteller wurde. Von 1892 bis 1899 lebte er in München, wo er die "Freie Literarische Gesellschaft" gründete. Dann kehrte er nach Berlin zurück und rief mit dem Überbrettl (der Begriff war offenbar als ironische Anspielung auf Friedrich Nietzsches Begriff des "Übermenschen" gedacht) das erste deutsche Kabarett ins Leben. Das brachte ihm den Namen "Brettl-Baron" ein. Als Schriftsteller verfasste Wolzogen vor allem sozialkritische Romane; seine Autobiographie "Wie ich mich ums Leben brachte" ist stark konservativ gefärbt.

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