Wer möchte nicht im Leben bleiben

Roman | Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026

Ein Aufbegehren gegen die Einsamkeit 1985 nimmt sich eine junge Pianistin in Neubrandenburg das Leben. Jahrzehnte später stößt die Schriftstellerin Helene Bukowski auf ihre Geschichte. Behutsam nähert sie sich Christina, sucht in ihrer Biografie nach Rissen und Erschütterungen, aber auch nach Augenblicken großen Glücks. Sie lernt einen Vater kennen, der in der Tochter seine eigenen Träume verwirklichen will, eine Mutter, die es liebt, zu fotografieren, und ein Klavier, das unverrückbar in der Wohnung steht. Bukowski folgt Christina nach Berlin, an die Spezialschule für Musik, mit ihren kalten Übungsräumen und dem... alles anzeigen expand_more

Ein Aufbegehren gegen die Einsamkeit

1985 nimmt sich eine junge Pianistin in Neubrandenburg das Leben. Jahrzehnte später stößt die Schriftstellerin Helene Bukowski auf ihre Geschichte. Behutsam nähert sie sich Christina, sucht in ihrer Biografie nach Rissen und Erschütterungen, aber auch nach Augenblicken großen Glücks. Sie lernt einen Vater kennen, der in der Tochter seine eigenen Träume verwirklichen will, eine Mutter, die es liebt, zu fotografieren, und ein Klavier, das unverrückbar in der Wohnung steht. Bukowski folgt Christina nach Berlin, an die Spezialschule für Musik, mit ihren kalten Übungsräumen und dem täglichen Drill. Später nach Moskau, zum Studium am Konservatorium, durch sturzbachartigen Regen und Nächte voller Schnee. Und sie findet eine Krankheit, für die es erst heute eine Diagnose gibt. 

»Bukowskis Sprache hat eine geradezu magische Schönheit« Deutschlandfunk 

»Wie Helene Bukowski aus dem Nachlass einer jungen Frau ein ganzes Leben rekonstruiert und daraus diesen schmerzlichen und klaren Roman komponiert, ist großartige Literatur.« Marion Brasch



Helene Bukowski,  geboren 1993 in Berlin, studierte am Literaturinstitut Hildesheim. 2019 erschien ihr Debütroman »Milchzähne«, der für das Kino adaptiert wurde. 2022 folgte »Die Kriegerin«. Ihre  Bücher wurden vielfach besprochen und  in  mehrere  Sprachen übersetzt. Heute lebt sie  als freie Schriftstellerin  wieder in ihrer Geburtsstadt und der Niederlausitz.



»Eine zarte berührende Geschichte.«



»›Wer möchte nicht im Leben bleiben‹ ist furchtlos, schwermütig-schön und klingt noch lange nach…«



»Am Beispiel des tragischen Vorwendeschicksals ihrer Heldin nähert sich Helene Bukowski auf behutsamste Weise der Frage nach der eigenen Identität als Kind der Nachwendegeneration mit familiärem Hintergrund in der DDR und zeigt eindrücklich, welch enormes literarisches Potential in dieser Auseinandersetzung steckt.«



»Obwohl oder gerade weil die Autorin Christinas Leben angemessen fiktionalisiert, bleibt es einem nach der Lektüre noch lange im Gedächtnis. Und auch das titelgebende Lied vergisst man so schnell nicht mehr.«



»Das System spukt die junge Frau als Splitter aus … Mit 24 Jahren nimmt sich die junge Frau in ihrer elterlichen Wohnung im Scheibenhochhaus in Neubrandenburg das Leben. Vierzig Jahre später wird es mit großer Zartheit noch einmal erzählt, wird Helene Bukowski zur Freundin an Christinas Seite. Der Roman, ein Fund.«



»Mit dem erzählenden Ich und dem imaginären Du erreicht Helene Bukowski durchgängig eine große Nähe zum lesenden Gegenüber. Gleichzeitig behält ihr Roman eine Offenheit durch viele Fragen, die er anreißt und die über die Handlungszeit hinausreichen. Dieses Buch wird niemanden kalt lassen.«



»Eine Wahrheit kann es ohnehin nicht geben. Aber diese Entscheidung für

eine radikale Empathie, mit der Helene Bukowski so vielschichtig und

literarisch fantasievoll von Lebenshunger und Dunkelheit schreibt.

Entstanden ist ein Buch, das sich auch dem Tod verstehend nähert und

doch viel mehr eines über das Leben ist.«



»Ein trauriges, ein diszipliniertes, ein sehr gekonntes Buch.«



»Helene Bukowski hat sich minuziös hineingehört, -gedacht und -gelesen in ein Leben, in eine junge Künstlerinnenkarriere, in ein Kapitel der DDR-Geschichte – und uns, bei aller Tragik des Stoffs, mit einem berückenden und beglückenden Roman beschenkt.«



»Helene Bukowski hat sich minutiös hineingehört, -gedacht und -gelesen in ein Leben, in eine junge Künstlerinnenkarriere und in ein Kapitel der DDR-Geschichte und beschenkt uns bei aller Tragik des Stoffes mit einem berückenden und beglückenden Roman.«



»Warum hat sich Christina mit nur 24 Jahren, kurz nach ihrer Rückkehr aus Moskau, 1985 das Leben genommen? Der Roman lässt Ahnungen, Vermutungen, Interpretationen zu, behauptet dabei aber nie die Wahrheit zu kennen. Das ist eine große Stärke dieses Romans, der auch mit seiner präzisen wie spielerischen, bildstarken Sprache überzeugt. Gerade für die Musik und das Klavierspiel findet die in Berlin aufgewachsene Autorin klingende Bilder, für die sie sich Inspiration in der Natur holt.«



»Formal wählt Bukowski eine ungewöhnliche Perspektive: Die Erzählerin spricht Christina im Du an, sie überbrückt damit die Jahrzehnte und füllt Leerstellen... Das Du eröffne Freiheit – auch gegenüber dem dokumentarischen Material – und setze der historischen Einsamkeit eine literarische Gegenwart entgegen.«



»›Wer möchte nicht im Leben bleiben‹ ist furchtlos, schwermütig-schön und klingt noch lange nach.«



»Bukowski hat dieses Leben aufgeschrieben, einfühlsam und berührend, und erzählt damit auch, warum die Kunst nicht ohne Freiheit existieren kann.«

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  • Autor find_in_page Helene Bukowski
  • Autoreninformationen Helene Bukowski, geboren 1993 in Berlin, studierte am… open_in_new Mehr erfahren
  • Verlag find_in_page Ullstein Ebooks
  • Seitenzahl 384
  • Veröffentlichung 26.02.2026
  • Barrierefreiheit
    Aktuell liegen noch keine Informationen vor
  • ISBN 9783843738590

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