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Rainer Maria Rilke
Rainer Maria Rilke ist auch heute noch einer der bekanntesten, meist gelesenen und zitierten Dichter. Sein 150. Geburtstag ist am 4. Dezember 2025 und sein 100. Todestag ein Jahr darauf am 29. Dezember 2026.
Bekannt nicht nur durch seine stimmungsvolle Lyrik, die das Lebensgefühl seiner Epoche aufgreift, sondern auch dafür, dass er für das Gelingen der Dichtung sein Leben opfern musste. Es war nicht zuletzt Lou Andreas-Salomé, die dies in ihrem Erinnerungsbuch beschrieb. Rilkes verzweifelter Ausruf: »Aber. Die Höllen.«, steht in seinem letzten Brief an sie.
Dieser Band bietet neben der bewegenden Zwiesprache Lou Andreas-Salomés mit dem jung Verstorbenen auch sieben zeitgenössische Rezensionen und elf weitere Briefe und Berichte – darunter sein Testament und sein letzter Brief an seine Mutter. Die bislang unveröffentlichte Passage über Rilkes Mutter, die für die damalige Publikation gestrichen wurde, ist ebenfalls enthalten.
Ein sensibles Nachwort rundet den Band ab. Es lotet Lou Andreas-Salomés nicht leicht zu fassende Position zwischen Psychoanalyse und zeitgenössischer Medizin aus und berichtet von Rilkes Nachlass im Spiegel seiner Vereinnahmung durch einen Verleger.
Das Leben der Lou Andreas-Salomé (1861–1937) umfasst die
Emanzipation vom zaristischen Russland mit Hilfe eines sehr
scharfen und sich keinerlei Zwängen beugenden Verstands, die
finanzielle Unabhängigkeit mit Hilfe der Schriftstellerei und die
bereitwillige umfassende Akzeptanz des psychoanalytischen
Prinzips in Bewunderung ihres Gründers.
Die Stadien dieses Lebens könnten auch betitelt werden mit
den Weggefährten jener Zeiten – Friedrich Nietzsche, Rainer
Maria Rilke, Sigmund Freud –, man wird damit jedoch diesem
selbstbestimmten Frauenleben nicht annähernd gerecht.
Zu Lou Andreas-Salomé
Zur Herausgeberin
Editorische Notiz
Rainer Maria Rilke
[I]
[II]
[III]
Bildteil
Vom Manuskript zum Buch. Zur Genese des gedruckten Werks
Zeitgenössische Rezensionen
- Fritz Landsberger: Mensch, Leben, Existenz (1928)
- Erich Bockemühl: Rainer Maria Rilke (1930)
- Heinrich Bachmann: Rainer Maria Rilke (1928)
- Karl Essl: Neue Bücher über Rainer Maria Rilke (1929)
- Esther von Kirchbach: Rainer Maria Rilke (1928)
- Franz Hessel: Rainer Maria Rilke (1928)
- Conrad Wandrey: Deutsche Lyrik der Gegenwart (1929)
Weitere Materialien
- Brief von Rainer Maria Rilke anLou Andreas-Salomé (31.10.1925)
- Brief (Auszug) von Rainer Maria Rilkean Nanny Wunderly-Volkart (12.11.1925) und Nachschrift an Lou Andreas-Salomé (8.12.1925)
- Testament von Rainer Maria Rilke (1925)
- Letzter Brief von Rainer Maria Rilkean seine Mutter (29.11.1926)
- Letzter Brief von Rainer Maria Rilkean Lou Andreas-Salomé (13.12.1926)
- Briefe von Lou Andreas-Salomé anNanny Wunderly-Volkart (Dezember 1926)
- Brief von Dr. Theodor Haemmerli-Schindler an Marie von Thurn und Taxis (25.2.1927)
- Katharina Kippenberg: Rilkes Begräbnis (1938)
- Eduard Korrodi: An Rainer Maria Rilkes Grab (1927)
- André Gide: Rainer Maria Rilke (1927)
- Paul Valéry: Rainer Maria Rilke (1927)
Quellen und Erläuterungen
Nachwort: »Ecce homo«
Literatur
Siglen und Abkürzungen
Zeittafel Rainer Maria Rilke
Zeittafel Lou Andreas-Salomé
Personenverzeichnis
Erinnerungsbuch
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- Artikel-Nr.: SW9783937211312110164
- Artikelnummer SW9783937211312110164
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Autor
Lou Andreas-Salomé
- Mit Cornelia Pechota
- Verlag MedienEdition Welsch
- Seitenzahl 320
- Barrierefreiheit
- ISBN 9783937211312
- Mit Cornelia Pechota