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Als ich aufhörte zu verschwinden

Als ich aufhörte zu verschwinden
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In ihrem autobiografischen Buch erzählt Marie Scheibe schonungslos und zugleich reflektiert von einem Leben, das über viele Jahre von Magersucht, Depressionen und dem Gefühl geprägt ist, sich selbst immer mehr zu verlieren. Bereits als Jugendliche beginnt sie, ihren Körper zu kontrollieren. Was zunächst mit dem Wunsch abzunehmen beginnt, entwickelt sich zu einer lebensbedrohlichen Essstörung. Hunger, Zwänge und Selbsthass bestimmen zunehmend ihren Alltag und führen zu wiederholten Aufenthalten in Psychiatrien, Krankenhäusern und Fachkliniken. Marie berichtet von Suizidgedanken und -versuchen, von Selbstverletzung, einer ungewollt... alles anzeigen expand_more

In ihrem autobiografischen Buch erzählt Marie Scheibe schonungslos und zugleich reflektiert von einem Leben, das über viele Jahre von Magersucht, Depressionen und dem Gefühl geprägt ist, sich selbst immer mehr zu verlieren. Bereits als Jugendliche beginnt sie, ihren Körper zu kontrollieren. Was zunächst mit dem Wunsch abzunehmen beginnt, entwickelt sich zu einer lebensbedrohlichen Essstörung. Hunger, Zwänge und Selbsthass bestimmen zunehmend ihren Alltag und führen zu wiederholten Aufenthalten in Psychiatrien, Krankenhäusern und Fachkliniken. Marie berichtet von Suizidgedanken und -versuchen, von Selbstverletzung, einer ungewollt beendeten Schwangerschaft und von Beziehungen, in denen Nähe, Abhängigkeit und Grenzüberschreitungen ineinandergreifen. Besonders ihre langjährige Partnerschaft mit L. erscheint ihr zunächst als sicherer Halt. Erst im therapeutischen Prozess erkennt sie, wie sehr sie darin ihre eigenen Bedürfnisse und Grenzen aufgegeben hat. Rückfälle bringen sie mehrfach an den Rand des Todes, während ihre Familie und einzelne Wegbegleiter immer wieder versuchen, sie zu erreichen. Tagebucheinträge ergänzen die rückblickende Erzählung und geben unmittelbaren Einblick in Maries Gedankenwelt: in Angst und Hoffnungslosigkeit, aber auch in die wachsende Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben. Schritt für Schritt lernt sie, Hilfe anzunehmen, Verantwortung für sich zu übernehmen und die Macht der Krankheit zurückzudrängen. Nach einem weiteren beinahe tödlichen Suizidversuch trifft sie eine Entscheidung für das Leben. Sie beginnt wieder regelmäßig zu essen, gewinnt körperliche Kraft und Lebensfreude zurück und erfährt in einer neuen Beziehung Nähe, die ihre Grenzen achtet. „Als ich aufhörte zu verschwinden“ ist ein eindringlicher Erfahrungsbericht über psychische Erkrankung, Abhängigkeit und sexualisierte Gewalt – vor allem aber über Selbstwirksamkeit, Genesung und den Mut, sich das eigene Leben zurückzuerobern. Heute hat Marie Normalgewicht, bildet sich zur Genesungsbegleiterin aus und möchte mit ihren Erfahrungen anderen Menschen in Krisen zur Seite stehen.



Marie Scheibe erzählt von Magersucht, Depressionen, Gewalt und Jahren am Rand des Todes. Ein schonungslos ehrlicher Erfahrungsbericht über Selbstverlust, Genesung und den Mut, sich das eigene Leben Schritt für Schritt zurückzuerobern.

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  • Artikelnummer SW9783758163906458270
  • Autor find_in_page Marie Scheibe
  • Autoreninformationen Marie Scheibe erzählt ihre eigene Geschichte über Krankheit,… open_in_new Mehr erfahren
  • Verlag find_in_page Verlagshaus Schlosser
  • Barrierefreiheit
    • Keine Angabe: Keine Informationen zur Barrierefreiheit bereitgestellt
  • ISBN 9783758163906

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