Hier gilt's der Kunst
Wieland Wagner 1941-1945
Wieland Wagner (1917-1966), Enkel von Richard Wagner und Sohn der Hitlerverehrer Siegfried und Winifred Wagner, spielt bei der intensiven Verbindung von Bayreuth mit dem Nationalsozialismus eine entscheidende und bis heute nicht aufgearbeitete Rolle. Hitler fördert seine Karriere und Wagner folgt strategisch wie stilistisch den Prinzipien des Nationalsozialismus, um die Leitung der Bayreuther Festspiele zu übernehmen. In der jungen Bundesrepublik erreicht er schließlich sein Ziel: 1951 wird er zusammen mit seinem Bruder Wolfgang Leiter der neu gegründeten Festspiele. Anno Mungen nimmt nun erstmals Wieland Wagners künstlerische Tätigkeit vor 1951 in den Blick und untersucht umfassend die Entpolitisierung der Bayreuther Festspiele in der jungen Bundesrepublik, die es ermöglichte, dass sich Wieland Wagner der eigenen Schuldhaftigkeit nicht stellen musste.
Anno Mungen, geboren 1961 in Köln, ist Musikund Theaterwissenschaftler an der Universität Bayreuth und Leiter des Forschungsinstituts für Musiktheater in Thurnau. Seine Arbeitsschwerpunkte sind das Musiktheater vom 18.?20. Jahrhundert, Musik und Film sowie Oper und Politik. Mungen, einer der Herausgeber des Bandes Music Theatre as Global Culture zum Wagnerjubiläum 2013, arbeitet aktuell viel zur Sängerin Wilhelmine Schröder-Devrient und lebt in Köln und Bayreuth.
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- Artikel-Nr.: SW9783864898341110164
- Artikelnummer SW9783864898341110164
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Autor
Anno Mungen
- Wasserzeichen ja
- Verlag Westend Verlag
- Seitenzahl 160
- Veröffentlichung 05.07.2021
- Barrierefreiheit
- ISBN 9783864898341