SM Dreams Inc.
SM-Thriller (Maledom)
Zwei Wochen absolute Ohnmacht. Ein professionell inszenierter Albtraum. Doch was, wenn das Spiel niemals endet? Victoria Roberts sucht den ultimativen Kick. Sie will die totale Unterwerfung, die Grenze zwischen Schmerz und Ekstase überschreiten. Die exklusive Agentur S&M Dreams Inc. verspricht genau das: Eine täuschend echte Entführung, 14 Tage vollkommene Auslieferung, kein Entkommen. Ein gefährliches Spiel, professionell choreografiert – so lautet der Vertrag. Doch als der schwarze Transporter auf der einsamen Landstraße hält und die Männer mit den verspiegelten Sonnenbrillen sie packen, kommen ihr plötzlich Zweifel. Was ist,...
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Zwei Wochen absolute Ohnmacht. Ein professionell inszenierter Albtraum. Doch was, wenn das Spiel niemals endet?
Victoria Roberts sucht den ultimativen Kick. Sie will die totale Unterwerfung, die Grenze zwischen Schmerz und Ekstase überschreiten. Die exklusive Agentur S&M Dreams Inc. verspricht genau das: Eine täuschend echte Entführung, 14 Tage vollkommene Auslieferung, kein Entkommen. Ein gefährliches Spiel, professionell choreografiert – so lautet der Vertrag.
Doch als der schwarze Transporter auf der einsamen Landstraße hält und die Männer mit den verspiegelten Sonnenbrillen sie packen, kommen ihr plötzlich Zweifel. Was ist, wenn die sich nicht an die Vereinbarung halten und sie nicht wieder freilassen?
Während Victoria in ein Netz aus dunkler Begierde und gnadenloser Abrichtung gezogen wird, beginnt für Walt Hunter ein verzweifelter Wettlauf gegen die Zeit. Die Polizei hat die Suche nach seiner verschwundenen Freundin längst aufgegeben, doch Walt stößt auf eine Spur. Sie führt ihn direkt zu einer Firma, die keine Träume verkauft, sondern Menschen bricht.
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Epilog 1
Epilog 2
Erklärungen zu BDSM
Impressum
Am selben Nachmittag, jedoch einige Stunden vorher, stand an einer anderen einsamen Straße in den Hügeln um Baltimore, Maryland, eine andere junge Frau und wartete ebenfalls. Besorgte Blicke aus einem Paar grüner Augen irrten vom westlichen Horizont zum östlichen und wieder zurück. Julie Hurt wusste weder, von welcher Seite der Wagen von S & M Dreams Inc. kommen würde, noch ob sie die richtige Entscheidung getroffen hatte.
Ist das das Ende des Weges?, fragte sie sich. Oder ein neuer Anfang?
Glas reflektierte das Licht der hoch stehenden Sommersonne, und Julie zog sich mit einem raschen Schritt in den Schatten einer Buche zurück. Ein schwarzer Transporter ohne Aufschrift näherte sich.
Der Augenblick der Wahrheit! Noch kannst du zurück …
Sie schielte zum Waldrand. Zwei, drei Sätze, und sie wäre verschwunden. Unwahrscheinlich, dass sich die Leute in dem Wagen die Mühe machen würden, sie zu verfolgen. Warum auch? Der Urlaub war schließlich im Voraus bezahlt.
Doch irgendetwas bannte sie an Ort und Stelle, eine Art Déjà-vu-Erlebnis. Ein aufwallendes Gefühl kommender Veränderung, das so überwältigend war, dass ihr der Atem stockte.
Der Transporter hielt drei Meter vor ihr an. Unfähig, auch nur einen Muskel zu bewegen, starrte Julie auf die obszöne Silhouette eines sich aufbäumenden Hengstes an der Seitenwand. Ein großer Mann mit verspiegelter Sonnenbrille, dessen Muskeln die Ärmel seiner schwarzen Uniformjacke zu sprengen drohten, sprang auf der Beifahrerseite heraus. Seine selbstsichere Haltung erinnerte Julie an einen Polizisten in einem Gangsterfilm, der im Begriff war, den Oberschurken zu verhaften. Nicht einmal Schlagstock und Handschellen fehlten an seinem Gürtel.
»Julie Hurt?«, bellte er.
Julies Eingeweide verwandelten sich in Eis. Sie sah ihr verzerrtes Spiegelbild in seinen silbernen Gläsern, von oben herab: Aufgerissene Kugelaugen in einem überdimensionalen Kopf, an dem ein winziger Körper hing. Ihre kurzen blonden Haare lagen wie ein Helm an.
Endlich löste sie sich aus ihrer Starre. Verzagt nickte sie. Sie wollte etwas sagen, wollte fragen, ob er von S & M Dreams komme, doch sie brachte keinen Ton heraus.
Der Mann erwartete augenscheinlich keine Antwort. Er packte sie am Oberarm und zerrte sie mit sich zum hinteren Ende des Transporters. Dort wartete ein zweiter Mann, der Fahrer, der ausgestiegen und auf der anderen Seite nach hinten gegangen sein musste. Er öffnete die Hecktür und sprang ins Innere. Der Beifahrer folgte mit Julie in seinem eisernen Griff.
Die Kälte, die bereits ihre Eingeweide erfasst hatte, umschloss nun auch ihren Körper. Sie sah die Reihe der vergitterten Abteile, und für einen Moment glaubte sie, in einer ihrer Fesselungsfantasien gefangen zu sein. Doch die barsche Stimme des Beifahrers riss sie in die Wirklichkeit zurück.
»Ausziehen!«
»W-w-was?«
»Ausziehen!« Er zerrte am Ärmel ihrer Bluse. »Ich will deine Titten sehen!«
Julie starrte ihn an, unfähig, auch nur einen Finger zu bewegen.
Das ist falsch!, schrie eine Stimme in ihr. Das ist nicht das, was ich mir vorgestellt habe! Ich will hier raus!
Doch der Schmerz in ihrem linken Oberarm und das steinerne Gesicht des Fahrers sagten ihr, dass es dafür zu spät war.
»Wird’s bald?«
Marionettenhaft und ohne hinzusehen begann Julie, ihre Bluse aufzuknöpfen. In den Gläsern der Sonnenbrille erschien ihr Gesicht ebenso weiß wie die Bluse.
Der Mann in der schwarzen Uniform ließ ihren Arm los, damit sie die Bluse abstreifen konnte. Sie warf einen verzweifelten Blick nach hinten. Der Fahrer blockierte die offene Tür, niemals würde sie an ihm vorbeikommen.
Tomás de Torres wurde 1959 in Madrid als Sohn eines Spaniers und einer Deutschen geboren. Aufgewachsen in Deutschland, studierte, lebte und arbeitete er dort viele Jahre. Heute verbringt er die meiste Zeit des Jahres zurückgezogen im Hinterland der Costa del Sol – „für mich eine der schönsten Landschaften der Welt“, wie er sagt. Kein Wunder, dass Spanien oft als Kulisse seiner Geschichten dient.
In den letzten 15 Jahren veröffentlichte Tomás de Torres mehrere erfolgreiche BDSM-Romane, die für ihre Intensität, psychologische Tiefe und sinnliche Detailfülle bekannt sind. Seine Werke verbinden erotische Spannung mit atmosphärischen Schauplätzen und ziehen Leserinnen und Leser weltweit in ihren Bann.
Victoria Roberts sucht den ultimativen Kick. Sie will die totale Unterwerfung, die Grenze zwischen Schmerz und Ekstase überschreiten. Die exklusive Agentur S&M Dreams Inc. verspricht genau das: Eine täuschend echte Entführung, 14 Tage vollkommene Auslieferung, kein Entkommen. Ein gefährliches Spiel, professionell choreografiert – so lautet der Vertrag.
Doch als der schwarze Transporter auf der einsamen Landstraße hält und die Männer mit den verspiegelten Sonnenbrillen sie packen, kommen ihr plötzlich Zweifel. Was ist, wenn die sich nicht an die Vereinbarung halten und sie nicht wieder freilassen?
Während Victoria in ein Netz aus dunkler Begierde und gnadenloser Abrichtung gezogen wird, beginnt für Walt Hunter ein verzweifelter Wettlauf gegen die Zeit. Die Polizei hat die Suche nach seiner verschwundenen Freundin längst aufgegeben, doch Walt stößt auf eine Spur. Sie führt ihn direkt zu einer Firma, die keine Träume verkauft, sondern Menschen bricht.
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Victoria Roberts sucht den ultimativen Kick. Sie will die totale Unterwerfung, die Grenze zwischen Schmerz und Ekstase überschreiten. Die exklusive Agentur S&M Dreams Inc. verspricht genau das: Eine täuschend echte Entführung, 14 Tage vollkommene Auslieferung, kein Entkommen. Ein gefährliches Spiel, professionell choreografiert – so lautet der Vertrag.
Doch als der schwarze Transporter auf der einsamen Landstraße hält und die Männer mit den verspiegelten Sonnenbrillen sie packen, kommen ihr plötzlich Zweifel. Was ist, wenn die sich nicht an die Vereinbarung halten und sie nicht wieder freilassen?
Während Victoria in ein Netz aus dunkler Begierde und gnadenloser Abrichtung gezogen wird, beginnt für Walt Hunter ein verzweifelter Wettlauf gegen die Zeit. Die Polizei hat die Suche nach seiner verschwundenen Freundin längst aufgegeben, doch Walt stößt auf eine Spur. Sie führt ihn direkt zu einer Firma, die keine Träume verkauft, sondern Menschen bricht.
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Epilog 1
Epilog 2
Erklärungen zu BDSM
Impressum
Am selben Nachmittag, jedoch einige Stunden vorher, stand an einer anderen einsamen Straße in den Hügeln um Baltimore, Maryland, eine andere junge Frau und wartete ebenfalls. Besorgte Blicke aus einem Paar grüner Augen irrten vom westlichen Horizont zum östlichen und wieder zurück. Julie Hurt wusste weder, von welcher Seite der Wagen von S & M Dreams Inc. kommen würde, noch ob sie die richtige Entscheidung getroffen hatte.
Ist das das Ende des Weges?, fragte sie sich. Oder ein neuer Anfang?
Glas reflektierte das Licht der hoch stehenden Sommersonne, und Julie zog sich mit einem raschen Schritt in den Schatten einer Buche zurück. Ein schwarzer Transporter ohne Aufschrift näherte sich.
Der Augenblick der Wahrheit! Noch kannst du zurück …
Sie schielte zum Waldrand. Zwei, drei Sätze, und sie wäre verschwunden. Unwahrscheinlich, dass sich die Leute in dem Wagen die Mühe machen würden, sie zu verfolgen. Warum auch? Der Urlaub war schließlich im Voraus bezahlt.
Doch irgendetwas bannte sie an Ort und Stelle, eine Art Déjà-vu-Erlebnis. Ein aufwallendes Gefühl kommender Veränderung, das so überwältigend war, dass ihr der Atem stockte.
Der Transporter hielt drei Meter vor ihr an. Unfähig, auch nur einen Muskel zu bewegen, starrte Julie auf die obszöne Silhouette eines sich aufbäumenden Hengstes an der Seitenwand. Ein großer Mann mit verspiegelter Sonnenbrille, dessen Muskeln die Ärmel seiner schwarzen Uniformjacke zu sprengen drohten, sprang auf der Beifahrerseite heraus. Seine selbstsichere Haltung erinnerte Julie an einen Polizisten in einem Gangsterfilm, der im Begriff war, den Oberschurken zu verhaften. Nicht einmal Schlagstock und Handschellen fehlten an seinem Gürtel.
»Julie Hurt?«, bellte er.
Julies Eingeweide verwandelten sich in Eis. Sie sah ihr verzerrtes Spiegelbild in seinen silbernen Gläsern, von oben herab: Aufgerissene Kugelaugen in einem überdimensionalen Kopf, an dem ein winziger Körper hing. Ihre kurzen blonden Haare lagen wie ein Helm an.
Endlich löste sie sich aus ihrer Starre. Verzagt nickte sie. Sie wollte etwas sagen, wollte fragen, ob er von S & M Dreams komme, doch sie brachte keinen Ton heraus.
Der Mann erwartete augenscheinlich keine Antwort. Er packte sie am Oberarm und zerrte sie mit sich zum hinteren Ende des Transporters. Dort wartete ein zweiter Mann, der Fahrer, der ausgestiegen und auf der anderen Seite nach hinten gegangen sein musste. Er öffnete die Hecktür und sprang ins Innere. Der Beifahrer folgte mit Julie in seinem eisernen Griff.
Die Kälte, die bereits ihre Eingeweide erfasst hatte, umschloss nun auch ihren Körper. Sie sah die Reihe der vergitterten Abteile, und für einen Moment glaubte sie, in einer ihrer Fesselungsfantasien gefangen zu sein. Doch die barsche Stimme des Beifahrers riss sie in die Wirklichkeit zurück.
»Ausziehen!«
»W-w-was?«
»Ausziehen!« Er zerrte am Ärmel ihrer Bluse. »Ich will deine Titten sehen!«
Julie starrte ihn an, unfähig, auch nur einen Finger zu bewegen.
Das ist falsch!, schrie eine Stimme in ihr. Das ist nicht das, was ich mir vorgestellt habe! Ich will hier raus!
Doch der Schmerz in ihrem linken Oberarm und das steinerne Gesicht des Fahrers sagten ihr, dass es dafür zu spät war.
»Wird’s bald?«
Marionettenhaft und ohne hinzusehen begann Julie, ihre Bluse aufzuknöpfen. In den Gläsern der Sonnenbrille erschien ihr Gesicht ebenso weiß wie die Bluse.
Der Mann in der schwarzen Uniform ließ ihren Arm los, damit sie die Bluse abstreifen konnte. Sie warf einen verzweifelten Blick nach hinten. Der Fahrer blockierte die offene Tür, niemals würde sie an ihm vorbeikommen.
Tomás de Torres wurde 1959 in Madrid als Sohn eines Spaniers und einer Deutschen geboren. Aufgewachsen in Deutschland, studierte, lebte und arbeitete er dort viele Jahre. Heute verbringt er die meiste Zeit des Jahres zurückgezogen im Hinterland der Costa del Sol – „für mich eine der schönsten Landschaften der Welt“, wie er sagt. Kein Wunder, dass Spanien oft als Kulisse seiner Geschichten dient.
In den letzten 15 Jahren veröffentlichte Tomás de Torres mehrere erfolgreiche BDSM-Romane, die für ihre Intensität, psychologische Tiefe und sinnliche Detailfülle bekannt sind. Seine Werke verbinden erotische Spannung mit atmosphärischen Schauplätzen und ziehen Leserinnen und Leser weltweit in ihren Bann.
Victoria Roberts sucht den ultimativen Kick. Sie will die totale Unterwerfung, die Grenze zwischen Schmerz und Ekstase überschreiten. Die exklusive Agentur S&M Dreams Inc. verspricht genau das: Eine täuschend echte Entführung, 14 Tage vollkommene Auslieferung, kein Entkommen. Ein gefährliches Spiel, professionell choreografiert – so lautet der Vertrag.
Doch als der schwarze Transporter auf der einsamen Landstraße hält und die Männer mit den verspiegelten Sonnenbrillen sie packen, kommen ihr plötzlich Zweifel. Was ist, wenn die sich nicht an die Vereinbarung halten und sie nicht wieder freilassen?
Während Victoria in ein Netz aus dunkler Begierde und gnadenloser Abrichtung gezogen wird, beginnt für Walt Hunter ein verzweifelter Wettlauf gegen die Zeit. Die Polizei hat die Suche nach seiner verschwundenen Freundin längst aufgegeben, doch Walt stößt auf eine Spur. Sie führt ihn direkt zu einer Firma, die keine Träume verkauft, sondern Menschen bricht.
Zwei Wochen absolute Ohnmacht. Ein professionell inszenierter Albtraum. Doch was, wenn das Spiel niemals endet? weniger anzeigen expand_less
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- Artikel-Nr.: SW9783966150422458270
- Artikelnummer SW9783966150422458270
-
Autor
Tomás de Torres
- Verlag Schwarze-Zeilen Verlag
- Seitenzahl 276
- Veröffentlichung 17.03.2026
- Barrierefreiheit
- Keine Angabe: Keine Informationen zur Barrierefreiheit bereitgestellt
- ISBN 9783966150422