Frau Cernys Instinkt für Verbrechen
Ein Krimi aus Wien-Meidling
Der letzte Schrei am Meidlinger Markt? Ein im Grätzl aufgefundener Toter öffnet für Josy, frisch pensionierte Buchhändlerin, ein gänzlich neues Kapitel.
Großmutter gegen Goliath? Josys Hilfe ist gefragt
Ein gutes Buch, eine Tasse Kaffee, eine schnurrende Katze in streichelbarer Nähe – so würde für Josy Cerny ein perfekter Tag in der Pension aussehen. Würde! Wenn da nicht ein Junge beim Einkaufsbummel über den Meidlinger Markt auf sie zugekommen wäre, um sie um Hilfe zu bitten, da eine Baufirma den Marktstand seiner Großmutter gewaltsam zu übernehmen droht. Als er von seiner Familie erzählt, kann Josy den Zufall kaum glauben. Der Junge ist mit Josys aktuellem Rechercheprojekt, oder besser gesagt dem Subjekt ihrer Recherche, verwandt: dem legendären Johann "Schani" Breitwieser, der sich als "Robin Hood von Wien" einen Platz in der Stadtgeschichte gesichert hat.
Schwindler, Schmäh und viel Kaffee
Sabotage, Erpressung, und schließlich auch ein Toter – schnell ist für Josy klar, dass es sich hier um ein (Einkaufs-)Netz aus Lügen handelt, das sich immer weiter auszudehnen droht. Lädiertes Knie hin oder her – Josy muss handeln. In der Hoffnung, mehr über die suspekten Geschehnisse im und um den Meidlinger Markt herauszufinden, schleusen sich Josy und ihre Freundin, gleichfalls Buchhändlerin und bisher nur lesend im Bereich der Kriminalistik unterwegs, unbemerkt in das Firmengeflecht, dem auch die skrupellose Baufirma angehört, ein. Was sie hier aufdecken, ist – ganz anders als Josys Buchtipps im Frühstücksfernsehen – nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Josy glaubt gerne an das Gute in den Menschen, doch zu viel des Guten ist auch ihr nicht geheuer: Wie etwa die auffällig unauffälligen Überweisungen der Baufirma auf diverse Spendenkontos – hat es den "Robin Hood von Wien" etwa ins 21. Jahrhundert verschlagen? Eines ist sicher: Josy Cerny wird sich in Sachen gemütlicher Nachmittag mit Melange und einem guten Buch noch ein bisschen länger mit der Vorfreude begnügen müssen.
Privatführung durch Wien Meidling inklusive Buchtipps gefällig? Wir bitten darum!
Rotraut Schöberl nimmt uns mit in den Wiener Bezirk Meidling, vor allem ins Grätzl um den Meidlinger Markt und ermöglicht einen Blick in Gegenwart und Vergangenheit – mit im Gepäck: Wissenswertes zu fast vergessenen Wiener Persönlichkeiten, passende Buchtipps von Frau Schöberl höchstpersönlich und eine Prise Optimismus, die in turbulenten Zeiten wohl nie verkehrt ist. Gemeinsam mit einer Ermittlerin, die charmante Parallelen zur Autorin selbst aufweist, tauchen wir gut ausgerüstet ab ins Wien abseits der bekannten Pfade.
Rotraut Schöberl erfüllte sich 1994 gemeinsam mit Erwin Riedesser den lange gehegten Traum von der eigenen Buchhandlung – mit Erfolg: Das Leporello wurde schnell zur beliebten Wiener Kultbuchhandlung. Dank ihrer Buchtipps im österreichischen Frühstücksfernsehen ist Rotraut Schöberl aber nicht nur in der Buchbranche, sondern auch in der buchaffinen Öffentlichkeit eine wohlbekannte Persönlichkeit. Seit 2021, nun im wohlverdienten (Un)Ruhestand, widmet sie sich dem Schreiben, etwa an den Kanaren-Krimis, die sie mit Erwin Riedesser unter dem Pseudonym Flores & Santana veröffentlicht. Zuletzt luden sie mit "Lava und Lügen auf Lanzarote" (HAYMONtb 2025) auf die Vulkaninsel Lanzarote ein. Für die Recherche zum aktuellen Krimi war Schöberl mit der "Bim" statt dem Flugzeug unterwegs. Im Fokus: das urige Grätzl im Wiener Stadtteil Meidling – mit einer Ermittlerin, die charmante Parallelen zur Autorin aufweist.
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Vorbestellerartikel: Dieser Artikel erscheint am 24. September 2026
- Artikel-Nr.: SW9783709985038110164
- Artikelnummer SW9783709985038110164
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Autor
Rotraut Schöberl
- Verlag Haymon Verlag
- Seitenzahl 280
- Veröffentlichung 24.09.2026
- Barrierefreiheit
- ISBN 9783709985038
- Verlag Haymon Verlag