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Köbi Santiago

Der vierte Köbi Krimi

In seinem vierten Fall trifft Köbi auf der Plaza Quintana in Santiago de Compostela ein Gespenst. Das Gespenst von Mark Haussmann, dem ehemaligen Zürcher Hanfkönig. Gemeinsam kehren sie nach Zürich zurück, um Marks Tochter zu treffen, die nichts von ihrem legendären Vater weiss. Kaum in Zürich wird Mark umgebracht und Köbi hat einen neuen Fall am Hals, der in tief ins Hanfgeschäft und in die Zeit der Zürcher Jugendunruhen in den 1980er-Jahren zieht. «Stephan Pörtner…hat mit diesem Roman klar gemacht, dass er zu den besten Krimischreibern des Landes zählt.» Die immer zahlreicheren Schweizer... alles anzeigen expand_more

In seinem vierten Fall trifft Köbi auf der Plaza Quintana in Santiago de Compostela ein Gespenst. Das Gespenst von Mark Haussmann, dem ehemaligen Zürcher Hanfkönig. Gemeinsam kehren sie nach Zürich zurück, um Marks Tochter zu treffen, die nichts von ihrem legendären Vater weiss. Kaum in Zürich wird Mark umgebracht und Köbi hat einen neuen Fall am Hals, der in tief ins Hanfgeschäft und in die Zeit der Zürcher Jugendunruhen in den 1980er-Jahren zieht.



«Stephan Pörtner…hat mit diesem Roman klar gemacht, dass er zu den besten Krimischreibern des Landes zählt.»



Die immer zahlreicheren Schweizer Krimiautoren glänzen leider eher selten mit sprachlichem Profil. Was für eine Freude dagegen der vierte Fall des Ermittlers Jakob Köbi Robert. Zugabe!»



Stephan Pörtner schreibt geradeheraus über eine chaotische Kultur, die gesellschaftliche Fesseln sprengen wollte. Er schielt illusionslos auf die damaligen Akteure, von denen viele auf der Strecke geblieben sind. Mit Unbehagen beobachtet er die heutige Konsum- und Ausgehwut, deren Freiräume in den Achtzigern erkämpft worden und jetzt Teil der etablierten Lebensqualität geworden sind



Gespenster

Mark Haussmann

Dinah Stettler

Diego Roberto

Connections

Reisefieber

Räubergeschichten

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Morgengrauen

Nora Stettler

James

Edy

Dronenhalle

Weinstube

Beat Weber

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Kündigung

Pedro

Tanja

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Albert Kunz

Frank Senn

Aufklärung

Johannes Grossenbacher

Jean-Claude Detruche

Robert Gordon

Luca Wasmeier

Rapport

Shopping

Nancy Manara

Armani und Pitbull

Martin Manara

Lowlife



Er hatte mich einmal gerettet. Ewig her, aber trotzdem. Ich war noch keine siebzehn. Ich wollte mich engagieren. Auf die Straße gehen für das autonome Jugendzentrum, das AJZ. Ich war zu weit hinten in der Demo.

Wenn so eine Panik losgeht, Tränengasnebel dir die Sicht und den Atem rauben, aber von allen Seiten gedrückt und gestoßen wird, wenn von links Gummigeschosse geflogen kommen, rechts eine Mauer ist und rund um dich Geschrei, dann weißt du gar nicht, wie du vorwärtskommst, aber irgendwie kommst du weiter und irgendwie siehst du einen Durchgang zwischen zwei Häusern und stürzt hinein. Stehen bleiben. Durchatmen. Feuer in der Lunge. An die Wand gelehnt in diesem Innenhof, vornübergebeugt, die Augen brennen, du kannst sie nicht aufmachen. Stimmen, Schritte. Schwarze Stiefel. Blaue Kampfoveralls. Runde Strohschilder. Weiße Helme mit einem großen schwarzen P darauf.

»Da sind sie!« Ein Knall. Eine Tränengaspetarde kommt geflogen. Eine volle Ladung ins Gesicht. Taumeln, umdrehen, die Gummigeschosse prasseln auf den Rücken. Panik, weil du weißt, was mit denen passiert, die sie in einem Hinterhof stellen. Knüppel, Knochenbrüche, Knast.

Eine Hand reißt mich fort, eine halbe Zitrone wird mir ins Gesicht gedrückt, unter die Augen, noch im Rennen durch den Nebel. Das tut gut. Ich schaue kurz auf.

Sehe ein Paar Augen hinter einer Schwimmbrille, ein vermummtes Gesicht. Eine Wasserflasche wird mir gereicht. Das juckende Gesicht abspritzen, noch immer rennend. Die Gestalt springt auf einen Container, zieht mich hoch, weiter auf ein Vordach, in den nächsten Hinterhof, auf der anderen Seite raus und die Straße hinunter. Wir sind hinter der Linie.

Ich stehe auf dem Trottoir, in der Luft noch immer der beißende Geruch von Tränengas, aber mir kommt es wie frische Bergluft vor. Wir finden einen Brunnen. Mein Retter nimmt das Tuch vom Gesicht und klopft mir auf die Schulter.

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