Ohne Herz

Thriller rund um Neuschwanstein, die Berge und König Ludwig II. von Bayern

Ein König in der Einsamkeit der Berge. Und ein kleiner Junge, der für ihn die größte Gefahr bedeutet. Der neue History-Thriller von Markus Richter. 1885: Der junge Schlossverwalter Lenz Baumgartner stößt in der "Neuen Burg" (Neuschwanstein) auf einen verängstigten Jungen. Die Männer, die hinter dem Kind her sind, scheinen vor nichts zurückzuschrecken. Lenz stürzt beim Versuch, ihm zu helfen, in ein Abenteuer auf Leben und Tod. Besteht etwa eine Verbindung zwischen dem Jungen und König Ludwig II.? Auch wenn der Monarch sich aus Angst vor Attentaten in abgelegene Bergresidenzen zurückzieht, ist er nicht sicher. Zehn... alles anzeigen expand_more

Ein König in der Einsamkeit der Berge.

Und ein kleiner Junge, der für ihn die größte Gefahr bedeutet.

Der neue History-Thriller von Markus Richter.



1885: Der junge Schlossverwalter Lenz Baumgartner stößt in der "Neuen Burg" (Neuschwanstein) auf einen verängstigten Jungen. Die Männer, die hinter dem Kind her sind, scheinen vor nichts zurückzuschrecken. Lenz stürzt beim Versuch, ihm zu helfen, in ein Abenteuer auf Leben und Tod. Besteht etwa eine Verbindung zwischen dem Jungen und König Ludwig II.? Auch wenn der Monarch sich aus Angst vor Attentaten in abgelegene Bergresidenzen zurückzieht, ist er nicht sicher.



Zehn Jahre ist es her, dass Lenz mit seiner großen Liebe Klara und dem Soldaten Heiland eine Verschwörung gegen den König vereitelt hat. Sollte sich das Drama nun wiederholen?



Es war etwa fünf Uhr früh und Lenz freute sich auf eine Mütze Schlaf in seiner Wohnung im Kavalierbau im Alten Schloss. Da nun Ruhe in der Neuen Burg eingekehrt war, kam ihm auch Heilands Besuch wieder in den Sinn. Um Sieben wollte Lenz zu seiner Mutter nach Füssen laufen, um mit Heiland und der Mutter Pläne für die kommenden Tage zu schmieden. Lenz bog in den Korridor zum Burghof ein. Er war schon fast am ersten Fenster der Dienerzimmer vorbei. Plötzlich blieb er stehen. Irgendetwas schien nicht zu stimmen.



»Ich schau noch zu den hinteren Kammern«, murmelte er vor sich hin. Er glaubte zwar, alle Fenster zugemacht zu haben und war sich auch keiner sonstigen Nachlässigkeit bewusst. Trotzdem machte er kehrt und steuerte zielstrebig in den hinteren Teil des Erdgeschosses. Schon von Weitem sah er, dass die Tür der Silberkammer einen Spalt offenstand. Gut, dass ich noch nachgesehen habe, dachte er sich. Bei den vielen Türen und Fenstern konnte man schon mal was übersehen.



Er öffnete die Tür zur Gänze und betrat die Silberkammer. Besteck und Geschirr waren ordentlich in den Schränken verstaut. Alles in Ordnung! Er wollte schon wieder hinausgehen, warf aber doch noch einen Blick unter den großen Eichentisch, der mitten im Raum stand. Er bückte sich, leuchtete mit der Laterne in das Dunkel zwischen Tischplatte und Fußboden und dachte, seine Fantasie spiele ihm einen Streich. Ohne den Blick abzuwenden, legte er seinen Schlüsselbund auf die Tischplatte, bückte sich noch tiefer und hielt die Lampe so weit hinein wie möglich.



Staubmäuse hätte er erwartet, einen fallengelassenen Löffel oder einen vergessenen Lumpen. Stattdessen blickte er in das Gesicht eines kleinen Buben, der wie ein verängstigtes Tier vor dem Licht zurückwich, am ganzen Leib zitterte und sich mit tränennassen Augen unter dem Tisch zusammenkauerte.



Markus Richter kennt alle Winkel im berühmtesten Schloss König Ludwigs II. Als Kastellan war er für alle Belange des täglichen Betriebes zuständig. Schon in seinem ersten Neuschwanstein-Thriller »Ins Herz« hat er viele persönliche Erlebnisse verarbeitet. In den Medien avancierte Markus Richter zum begehrten, historisch fundierten Gesprächspartner. Nicht nur in seinen Büchern, auch auf zahlreichen Veranstaltungen taucht er tief ein in die Zeit des »Märchenkönigs«.

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