Dreifachmord
Weitere spannende und authentische Fälle aus dem Alltag der Rechtsmedizin
… weitere spannende und authentische Fälle aus dem Alltag der Rechtsmedizin.
Wie kam es, dass zwei Mitarbeiter der Kriminalpolizei am Tatort einen Mord übersahen?
Warum ist ein tödlicher Messerstich in den Rücken nicht in jedem Fall Heimtücke?
Wie half die Neugierde von Nachbarn bei der Aufklärung eines Tötungsdeliktes?
Warum führte ein unbedacht ausgesprochener Satz Monate später zu einem Tötungsverbrechen?
Wie kam es, dass sich Juristen und Gutachter mit dem Tod eines Wolfes beschäftigen mussten?
Wie wurde aus einer Körperverletzung ein grausamer Mord?
Warum führte ein fehlender Gutachtenauftrag zu einer monatelangen Untersuchungshaft?
Warum ist die Entscheidung, ob es ein Mord oder ein Totschlag war, mitunter sehr schwierig?
Welches Schicksal erlitt eine tagelang vermisste junge Frau?
Wie half ein Babyfon bei der Aufklärung eines Mordes?
Was haben angekündigte Überraschungen mit einer Mordserie zu tun?
Der Rechtsmediziner Fred Zack schreibt auch in seinem neuen True-Crime-Buch detailgetreu und spannungsgeladen über neue und außergewöhnliche Kriminalfälle von der Auffindung der Opfer über die medizinische Begutachtung bis hin zum Gerichtsprozess.
Vorwort
Fall 1 - Blauer Engel
Fall 2 - Rücken
Fall 3 - Tasche
Fall 4 - Kassette
Fall 5 - Wolf
Fall 6 - Hochhaus
Fall 7 - Kenia
Fall 8 - Garten
Fall 9 - Vermisst
Fall 10 - Babyfon
Fall 11 - Dreifachmord
Abkürzungen
Danksagung des Autors
Vortwort
Nach dem Erscheinen meines ersten Buches »Tödlicher Norden« im Frühjahr 2023 war ich auf die Reaktionen der Leserschaft und des Buchhandels gespannt. Wie wahrscheinlich jeder Autor eines Druckwerkes, so hatte auch ich gehofft, dass das Ergebnis meiner Arbeit bei der Leserschaft gut ankommen möge. Drei Monate später war die erste Auflage vergriffen. Mit dieser Resonanz hatte ich nicht gerechnet. Hinzu kam noch eine weitere angenehme Überraschung. Mit dem Erscheinen des Buches trafen zahlreiche Anfragen nach Lesungen bei mir ein.
Beim Verfassen des ersten Buches fragte ich mich nicht selten, wie wohl die zahlreichen Juristen, die bei den beschriebenen Strafprozessen beteiligt gewesen waren, diese Art der rechtsmedizinischen Reflexion der Verbrechen aufnehmen würden. Als ich davon hörte, dass verschiedene Richter der beschriebenen Strafkammern das Buch gelesen und sogar zu besonderen Anlässen verschenkt hatten, fiel mir ein Stein vom Herzen.
Weiterhin konnte ich kaum glauben, dass meine Lesungen sehr gut besucht wurden und das Buch »Tödlicher Norden« beispielsweise in einer Güstrower Buchhandlung 2023 den ersten und 2024 den vierten Platz in der Liste aller dort in einem Jahr verkauften Bücher erreicht hatte. Eigentlich war es absehbar, dass mir dann in einer Lesung die Frage gestellt wurde, wann denn mein zweites True-Crime-Buch erscheinen würde. Die Frage traf mich unvorbereitet, denn ich hatte mir bis dahin über eine Fortsetzung des ersten Buches keine Gedanken gemacht. So stammelte ich bei meiner Antwort irgendetwas Unkonkretes zusammen. Die Frage war aber der Anstoß dafür, dass ich mich in den nächsten Tagen ernsthaft mit diesem Thema beschäftigte. Dabei wurde mir klar, dass man als Rechtsmediziner nicht unbegrenzt True-Crime-Bücher schreiben kann, ohne dass irgendwann die Qualität der Geschichten darunter leidet.
In den darauffolgenden Tagen nahm ich mir die Zeit und ging im Rostocker Institut, in dem ich nach wie vor ein eigenes Arbeitszimmer nutzen darf, meine gesamten Auftragsbücher von 1987 bis heute durch. Zugegeben, ein Großteil der Strafsachen, die in meinem zweiten Buch behandelt werden, hatte ich bereits ohne Auftragsbücher im Hinterkopf. Das Ergebnis halten Sie in ihren Händen. Dabei bin ich mir sicher, dass die niedergeschriebenen Kriminalgeschichten so einzigartig und spannend sind, dass kein Leser einen Qualitätsverlust im Vergleich zum ersten Buch befürchten muss.
In Vorbereitung meines zweiten True Crime-Buches hatte ich ein besonderes Erlebnis. Als ich zum Fotografieren der Tatorte der Geschichte »Blauer Engel« nach Neustadt-Glewe fuhr, stellte ich fest, dass sich am Ort des Verbrechens 33 Jahre später die Stadtbibliothek befindet. In dem denkmalgeschützten Haus traf ich auf die Bibliothekarin und einen Mann aus Neustadt-Glewe, der geschätzt unwesentlich jünger war als ich. Keiner von beiden ortskundigen Personen hatte jemals etwas davon gehört, dass sich in diesem mittlerweile wunderschön restaurierten Fachwerkbau am 11. März 1992 ein Mord ereignet hatte. Als ich Ihnen von dem Grund meiner fotografischen Arbeiten berichtete, hörten beide aufmerksam zu. Möglicherweise werde ich in naher Zukunft einmal die Gelegenheit bekommen, die Kriminalgeschichte von 1992 in dieser Bibliothek vortragen zu dürfen.
Die Rahmenbedingungen des ersten Buches, die sich bei den Lesungen ebenso bewährt hatten, übertrug ich auch auf das zweite Werk. Die Quellen waren bevorzugt meine seitenlangen Mitschriften aus den öffentlichen Hauptverhandlungen und meine Erinnerungen. Für mein neues True Crime-Buch bekam ich wiederum Unterstützung von zahlreichen Juristen und Rechtsmedizinern, die mir das Schreiben erheblich erleichterte.
Alle Strafprozesse, die vollständig unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfanden, wie zum Beispiel der Doppelmord aus Tessin bei Boizenburg durch zwei Abiturienten 2007, blieben unberücksichtigt. Um jedoch die Authentizität der Fälle zu wahren, veränderte ich weder die Ortsnamen noch die realen Tatzeiten. Eine nicht ausschließbare Möglichkeit einer zufälligen Übereinstimmung eines verwendeten imaginären Namens in diesem Buch mit Namen von real existierenden Personen wäre ein nicht beabsichtigter Zufall. Für derartige Fälle, wenn es sie denn geben sollte, werden die Betroffenen um Verständnis und Nachsicht gebeten.
Während des Schreibens der Kriminalgeschichten habe ich in nahezu allen Fällen die Orte des Geschehens, seien es Tatorte, Ereignisorte, Untersuchungsorte, andere Arbeitsorte oder Verhandlungsorte, noch einmal aufgesucht und fotografiert. Diese nachträglich gefertigten Bilder wurden immer dann eingefügt, wenn die Originalbilder zum Beispiel von schlechterer Qualität oder urheberrechtlich geschützt sind. Somit ist es möglich, dass die Fotos nicht in der gleichen Jahreszeit entstanden sind, in der sich die Kapitalverbrechen ereignet haben. Die Anordnung der Kriminalfälle erfolgt chronologisch.
Eine spannende Lektüre wünscht Ihnen
Fred Zack
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- Artikel-Nr.: SW9783947145973458270
- Artikelnummer SW9783947145973458270
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Autor
Fred Zack
- Verlag hansanord Verlag
- Seitenzahl 256
- Veröffentlichung 08.10.2025
- Barrierefreiheit
- ISBN 9783947145973