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Der lange Arm der Vergangenheit

Toni der Hüttenwirt 557 – Heimatroman

Der lange Arm der Vergangenheit
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Diese Bergroman-Serie stillt die Sehnsucht des modernen Stadtbewohners nach einer Welt voller Liebe und Gefühle, nach Heimat und natürlichem Leben in einer verzaubernden Gebirgswelt. "Toni, der Hüttenwirt" aus den Bergen verliebt sich in Anna, die Bankerin aus Hamburg. Anna zieht hoch hinauf in seine wunderschöne Hütte – und eine der zärtlichsten Romanzen nimmt ihren Anfang. Hemdsärmeligkeit, sprachliche Virtuosität, großartig geschilderter Gebirgszauber – Friederike von Buchner trifft in ihren bereits über 400 Romanen den Puls ihrer faszinierten Leser. In regelmäßigen Abständen trafen sich Pfarrer... alles anzeigen expand_more

Diese Bergroman-Serie stillt die Sehnsucht des modernen Stadtbewohners nach einer Welt voller Liebe und Gefühle, nach Heimat und natürlichem Leben in einer verzaubernden Gebirgswelt.

"Toni, der Hüttenwirt" aus den Bergen verliebt sich in Anna, die Bankerin aus Hamburg. Anna zieht hoch hinauf in seine wunderschöne Hütte – und eine der zärtlichsten Romanzen nimmt ihren Anfang. Hemdsärmeligkeit, sprachliche Virtuosität, großartig geschilderter Gebirgszauber – Friederike von Buchner trifft in ihren bereits über 400 Romanen den Puls ihrer faszinierten Leser.



In regelmäßigen Abständen trafen sich Pfarrer Zandler, Oberin Justina und Bruder Clemenz, der Abt vom Männerkloster in Kirchwalden. Das Kloster war ein Sanatorium für Männer, die hauptsächlich an Burnout litten. Ihnen wurde Beistand geleistet, um wieder zurück ins Leben zu finden. Der Abt, Bruder Clemenz, war ausgebildeter Psychologe und Therapeut. Unter seiner behutsamen Fürsorge erkannten sie die Fehler, die sie gemacht hatten, sich überanstrengt und bis zum totalen Zusammenbruch verfolgt hatten. Meistens waren sie zu ehrgeizig, hatten viele Überstunden gemacht und versucht, immer weitere Aufgaben zu bewältigen. Sie kannten nur Wettbewerb. Pausen gab es nicht und meistens auch keinen Urlaub. Ihr Motto war immer weiter, immer höher. Pausen und Urlaub bedeuteten Stillstand. Größtenteils waren es höhere Angestellte und Firmeninhaber. Im Kloster wurden sie vorsichtig und behutsam wieder in den Arbeitsalltag hineingenommen. Clemenz war es dabei wichtig, dass die Tätigkeiten nicht an die vorherige Arbeit erinnert. Die Hilfstätigkeiten dauerten zu Beginn täglich nur maximal zwei Stunden. Sie halfen in der Küche, in der Brauerei oder im Garten. Es geschah meistens recht schnell, dass die Kurgäste, wie sie bezeichnet wurden, schnell Freude an der Tätigkeit fanden und von selbst täglich etwas länger blieben. Clemenz achtete streng drauf, dass sie sich nicht überanstrengten und der alte Ehrgeiz sie überkam. Es gab feste Zeiten, in denen sie spazieren gehen konnten und sollten oder mit anderen Kurgästen zusammensitzen und plaudern. Quatschen sei wichtig, sagte Clemenz, sich alles von der Seele reden. Ihre Erfahrungen austauschen.

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