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Du bist mein Glück - Ich kämpfe für unsere Liebe

Der begehrte Junggeselle Konstantin Prinz von Wagenfels fährt auf dem Parkplatz seines Büros eine junge Frau auf dem Fahrrad mit seinem Auto an. Niemand wird verletzt, doch diese ist wütend auf den rücksichtslosen Autofahrer und wäscht ihm ordentlich den Kopf. Konstantin ist fasziniert von der temperamentvollen Schönheit. Kurze Zeit später trifft er sie auf dem Schloss seiner Eltern wieder. Sie ist das neue Kindermädchen der Kinder seiner Schwester. Er spricht sie an und entschuldigt sich für sein rüpelhaftes Fahrverhalten. Die junge Frau kann sich jedoch nicht an einen Unfall erinnern. Konstantin ist verwirrt, es gelingt ihm jedoch... alles anzeigen expand_more

Der begehrte Junggeselle Konstantin Prinz von Wagenfels fährt auf dem Parkplatz seines Büros eine junge Frau auf dem Fahrrad mit seinem Auto an. Niemand wird verletzt, doch diese ist wütend auf den rücksichtslosen Autofahrer und wäscht ihm ordentlich den Kopf. Konstantin ist fasziniert von der temperamentvollen Schönheit. Kurze Zeit später trifft er sie auf dem Schloss seiner Eltern wieder. Sie ist das neue Kindermädchen der Kinder seiner Schwester. Er spricht sie an und entschuldigt sich für sein rüpelhaftes Fahrverhalten. Die junge Frau kann sich jedoch nicht an einen Unfall erinnern. Konstantin ist verwirrt, es gelingt ihm jedoch schließlich die junge Frau von sich zu überzeugen. Das gefällt seiner Mitarbeiterin Isabel von Hoberg überhaupt nicht. Sie hat sich in den Kopf gesetzt, das Herz des Prinzen zu gewinnen, um eines Tages Fürstin auf Schloss Wagenfels zu werden. Wird sie es schaffen, das junge Glück auseinanderzubringen?



Konstantin, Prinz von Wagenfels, schritt über den Parkplatz direkt auf sein schnittiges, rotes Cabrio zu, dessen Dach von der Sonne erwärmt wurde. Er hatte endlich Feierabend und war mit seiner Mutter auf Schloss Wagenfels verabredet. Er öffnete die Autotür, stieg ein, ließ den Motor an und setzte zurück. Plötzlich gab es einen lauten Knall. Er blickte erschrocken in den Rückspiegel. Auf dem mit Kieselsteinen bedeckten Parkplatz sah er eine Frau liegen, über ihr lag ein Fahrrad. Oh Gott, hatte er die Frau etwa angefahren? Hastig stieg er aus dem Auto und eilte zu ihr.

„Sind Sie verletzt?“, fragte er besorgt.

„Was meinen Sie denn? Sie haben mich doch umgefahren.“ Mühsam kletterte die Frau unter dem Fahrrad hervor. Ihre Arme und Beine waren mit Schrammen übersät. Ansonsten schien sie unverletzt zu sein. Konstantin fasste sie am Arm und wollte ihr hoch helfen, doch die junge Frau schob seinen Arm zur Seite.

„Das schaffe ich schon alleine“, brummte sie.

„Soll ich einen Krankenwagen rufen?“, erkundigte sich Konstantin, der noch immer besorgt war. „Vielleicht haben Sie sich was gebrochen.“

„Danach sieht es nicht aus.“ Die junge Frau schaute an sich herunter und bewegte langsam die Arme und Beine. „Ist noch alles dran“, teilte sie ihm mit. „Und Sie sollten besser aufpassen, wenn Sie mit Ihrem roten Flitzer durch die Gegend rasen“, fuhr sie ihn an.

Konstantin sah sie verlegen an. „Na ja, gerast bin ich nun nicht gerade, ich wollte doch erst losfahren.“

„Trotzdem haben Sie einen Unfall verursacht, das zeigt mir, dass Sie nicht gerade ein umsichtiger Autofahrer sind.“ Hoheitsvoll zog die junge Frau ihr Fahrrad vom Boden. Während sie es inspizierte, ließ Konstantin seinen Blick über sie gleiten. Ihm gefiel, was er sah. Sie hatte einen schlanken, fast zierlichen Körper, ein bildhübsches Gesicht und langes blondes Haar, das zu einem Pferdeschwanz gebunden war. Sie trug Jeans und eine weiße Bluse. Am meisten faszinierten ihn ihre blauen Augen, die leicht schräg geschnitten waren. Diese Frau war eine Schönheit, das erkannte er auf den ersten Blick, und mit schönen Frauen kannte er sich aus.

Prinz Konstantin war ein sehr attraktiver Mann. Er war fast einen Meter neunzig groß, hatte einen durchtrainierten Körper und dunkles, fast schwarzes Haar, das ihm lockig auf die Schulter fiel. Als Prinz von Wagengels war es gewohnt, sich mit schönen Frauen zu umgeben, die in der Regel nicht nur schön, sondern in den meisten Fällen auch adelig waren. Das war ein Umstand, der ihm zwar gefiel, aber nicht besonders wichtig war. Seine Traumfrau musste keine Adelige sein, das stand fest und seinen Eltern war es zum Glück auch nicht wichtig. Er selbst wartete auf die große Liebe, die er bis jetzt noch nicht getroffen hatte. Unschlüssig, was er tun sollte, betrachtete er die junge Frau. Er konnte sich nicht von ihrem Anblick losreißen und wollte sie nicht einfach so gehen lassen.

„Kann ich Sie vielleicht zum Essen einladen als Entschädigung?“, fragte Konstantin mit einem charmanten Lächeln.

Die junge Frau schüttelte den Kopf. „Das ist nicht nötig und außerdem habe ich für so was keine Zeit.“ Sie stieg auf ihr Rad. Bevor sie davonfuhr, sah sie Konstantin noch einmal eindringlich an.

„Das nächste Mal passen Sie besser auf, wenn Sie vom Parkplatz rauschen. Ich habe nochmal Glück gehabt, es hätte aber auch schlimmer ausgehen können.“ Sie kniff die Augen zusammen. „Wegen Leuten wie Ihnen sind schon schreckliche Unfälle passiert und unschuldige Menschen zu Tode gekommen.“

Konstantin sah sie erschrocken an. „Entschuldigung, ich wollte niemanden ernsthaft verletzen“, versicherte er.

„Das will ich auch hoffen.“ Die Frau trat in die Pedale und fuhr davon. Konstantin sah ihr verdutzt hinterher. Wahrscheinlich dachte diese Frau, er sei eine Gefahr für den Straßenverkehr.



*



Zu Hause auf Schloss Wagenfels angekommen, empfing ihn seine Mutter, Fürstin Leonore von Wagenfels, im Salon. Sie hatte Besuch. Isabelle von Hoberg, die Tochter ihrer langjährigen Freundin Luise, war bei ihr.

Isabelle hatte Innenarchitektur studiert und die letzten zwei Jahre im Ausland verbracht. Seit ein paar Monaten war sie zurück und auf Leonores Empfehlung hatte Konstantin sie als Innenarchitektin in seinem Büro eingestellt. Heute war sie da, weil sie Leonore als Innenarchitektin engagiert hatte. Die Fürstin und ihre Tochter Charlotte hatten ein Gebäude auf ihrem Anwesen umbauen lassen. Sie wollten dort ein Auktionshaus einrichten. Charlotte war eine gefragte Kunsthändlerin und wollte sich als Auktionatorin selbstständig machen. Die Pläne für den Umbau hatte Konstantin selbst entworfen. Nun, da die Umbauarbeiten abgeschlossen waren, konnten sie mit der Innenausstattung beginnen. Isabelle saß auf dem antiken Sofa und hatte die Beine übereinander geschlagen. Sie trug ein elegantes, dunkelblaues Kostüm, dazu eine cremefarbene Bluse. Ihre dunklen Haare fielen ihr in Wellen auf die Schulter. Auf ihrem Schoß lag ein dickes Buch mit Tapetenmustern. Sie war gerade dabei, der Fürstin mehrere Muster zu zeigen, die sie für die Räumlichkeiten vorschlug.

„Da bist du ja, Konstantin“, sagte seine Mutter erfreut. Isabelle blickte auf, als Konstantin in den Raum trat. Wie jedes Mal, wenn sie ihn sah, machte ihr Herz einen Sprung. Er war genau ihr Typ, groß, dunkel, muskulös. Zuerst war sie nicht gerade begeistert, als ihre Mutter ihr vorschlug, sich bei Konstantin als Innenarchitektin zu bewerben, doch dann hatte sie ihr Fotos vom Sommerfest der Wagenfels vom letzten Jahr gezeigt, auf dem Konstantin zu sehen war. Daraufhin hatte sie ihre Meinung sehr schnell geändert und erkannt, dass ihr langersehnter Traum, Prinzessin in einem Schloss zu werden, zum Greifen nahe war. Ihre Mutter hatte ihre Freundin Leonore gebeten, er möge sich Isabelles Unterlagen einmal ansehen. Sie wäre eine sehr begabte Innenarchitektin und hätte ausgezeichnete Abschlüsse. Konstantin und Gabriel hatten sich nach Durchsicht der Unterlagen dazu entschlossen, Isabelle einzustellen, um ihr Architekturbüro, um diese Dienstleistung noch zu erweitern. Und zu seiner Zufriedenheit arbeitete sie sich schnell ein und fügte sich unkompliziert in sein Team ein. Allerdings war ihm in den letzten Wochen aufgefallen, dass sie immer wieder seine Nähe suchte und ihm schöne Augen machte. Es störte ihn nicht wirklich, Isabelle war eine wunderschöne, intelligente junge Frau, doch sein Typ war sie nicht. Trotzdem fand er ihre Anwesenheit stets angenehm.

„Ich schau mir gerade mit Isabelle ein paar Tapetenmuster an. Es sind einige dabei, die mir ausgezeichnet gefallen“, erklärte Leonore ihrem Sohn. „Charlotte kommt auch gleich. Sie hat noch ein Gespräch mit dem neuen Kindermädchen. In der Zwischenzeit können wir schon mal den Tee nehmen, ehe er kalt wird.“ Die Fürstin ging zu dem kleinen Beistelltisch, der neben der Sitzgruppe stand, und goss Tee in feine Porzellantassen.

Konstantin setzte sich auf das edle Sitzmöbel und nahm von seiner Mutter eine Tasse entgegen. Es klopfte.

„Herein“, rief die Fürstin. Charlotte von Kaltenstein, Konstantins Schwester, betrat den Salon.

„Mutter, Konstantin, schön, dass ich euch antreffe.“ Charlotte trat auf ihre Mutter und ihren Bruder zu. „Ich möchte euch gern das neue Kindermädchen vorstellen, das ich für Nicholas und Tabea eingestellt habe.“ Sie drehte sich zur Tür.

„Kommen Sie doch bitte herein.“ Eine junge Frau mit blonden Haaren trat in den Salon und ging zaghaft auf sie zu.

„Das ist Frau Miriam Lechner, sie wird sich zukünftig um meine Kinder kümmern, ihr wisst ja, dass Jasmin zum Studieren nach Frankreich gegangen ist. Ich habe lange nach einem Ersatz gesucht, und jetzt habe ich ihn gefunden. Frau Lechner hat ausgezeichnete Referenzen.“ Konstantin traute seinen Augen nicht, vor ihm stand die Frau mit dem Fahrrad, die er unglücklicherweise angefahren hatte.

„Guten Tag, Durchlaucht.“ Miriam machte einen Hofknicks. Konstantin war sofort aufgesprungen und reichte ihr die Hand.

„Frau Lechner, wir haben uns ja vorhin schon getroffen. Geht es Ihnen gut? Haben Sie sich von dem Schrecken erholt?“ Er sah sie schuldbewusst an und merkte nicht, dass er noch immer ihre Hand hielt. „Ich möchte nochmals versichern, wie leid er mir tut, dass ich Sie umgefahren habe, das war sehr unachtsam von mir.“ Er blickte in ihre tiefblauen Augen, die ihn an einen Bergsee erinnerten.

„Konstantin, was ist denn passiert?“ Die Fürstin sah ihren Sohn fragend an. „Hat es einen Unfall gegeben?“ Abwechselnd blickte sie von ihrem Sohn zum neuen Kindermädchen.

„Ich habe keine Ahnung, wovon sie sprechen, ich hatte keinen Unfall.“ Sanft entzog Miriam dem Prinzen ihre Hand.

„Ja, aber vorhin auf dem Parkplatz. Sie kamen mit dem Rad angefahren und ich habe Sie übersehen“, stammelte Konstantin.

„Um Gottes Willen Konstantin, du hast eine Frau angefahren?“ Die Fürstin schaute ihren Sohn bestürzt an.

„Hat das etwa jemand mitbekommen?“, fragte sie ihren Sohn streng. „Du weißt doch, wie die Presse ist, die wittert gleich einen Skandal.“

„Nein, Mutter, es ist nichts passiert und es hat auch niemand etwas mitbekommen. Konstantin sah Miriam prüfend an. Er konnte an ihr keinen Hinweis auf Schrammen erkennen.

„Es muss sich um eine Verwechselung handeln“, vermutete Miriam.

„Na dann ist es ja gut.“ Leonore wandte sich Miriam zu.

„Ich möchte Sie offiziell auf Schloss Wagenfels willkommen heißen und hoffe, dass Sie sich hier wohlfühlen werden“, sagte sie freundlich.

„Das werde ich bestimmt.“ Miriam strahlte.

„Unser Mädchen wird Ihnen die Aufgaben hier im Schloss erklären.“ Sie nickte Miriam zu, die damit entlassen war.

Konstantin sah ihr hinterher. Er war verwirrt, das war doch die junge Frau, die er auf dem Parkplatz angefahren hatte. Schließlich erinnerte er sich ganz genau an das schöne Gesicht, das würde er so schnell nicht vergessen.



*



„Ich hoffe, du bist nicht wieder zu schnell gefahren und hast dadurch einen Unfall verursacht.“ Fürstin Leonore riss ihren Sohn unsanft aus seinen Gedanken.

„Nein, Mutter, ich bin nicht zu schnell gefahren, ich war ja noch auf dem Parkplatz vor der Firma.

„Du weißt ja, wie ich zu deiner Raserei stehe und ich mir immer Sorgen um dich mache.“ Ihr sonst freundliches Gesicht verdunkelte sich.

Konstantin seufzte. „Ja, Mutter, das weiß ich doch.“

„Nun gut, dann lass uns jetzt wieder zu unserem Geschäft kommen.“ Sie ging wieder zur Sitzgruppe und setzte sich in einen Sessel. Konstantin folgte ihr und nahm auf dem Sofa Platz. Charlotte setzte sich neben ihn. Isabelle, die während des Gesprächs in den Hintergrund gerückt war, machte sich bemerkbar. „Hallo Charlotte, deine Mutter und ich haben schon in den Musterbüchern gestöbert und ein paar hübsche Sachen gefunden. „Sie schlug das Buch wieder auf, um Charlotte die Muster zu zeigen.

Während seine Mutter und seine Schwester sich von den Mustern begeistert zeigten, drifteten Konstantins Gedanken ab zu der Frau auf dem Parkplatz und dem Kindermädchen. Für ihn war es eindeutig ein und dieselbe Person, aber warum verhielt sie sich so merkwürdig. Er beschloss, der Sache auf den Grund zu gehen, denn der blonde Engel ging ihm nicht mehr aus dem Sinn.

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