Die Vergangenheit kennt kein Ende

Kriminalroman

Mai 1956 Brandgeruch hängt über einem armseligen Bauernhof. Bauer und Bäuerin sind tot, wurden brutal ermordet. Ein Raubüberfall scheidet aus, da ist sich Kommissar Manfred Mehringer sicher. Dennoch nehmen seine Kollegen umherziehende »Zigeuner« fest. Eine Frau aus der Sippe liest in Mehringers Hand. »Sie sind ein guter Mensch. Aber Sie werden bald eine schwere Prüfung erleben.« »Eine Krankheit?« Sie schüttelte kaum merkbar den Kopf. In Frankfurt stößt währenddessen der Journalist Holger Seiffert auf die Spur eines ehemaligen SS-Offiziers und Kriegsverbrechers, der im Schatten der... alles anzeigen expand_more
Mai 1956

Brandgeruch hängt über einem armseligen Bauernhof. Bauer und Bäuerin sind tot, wurden brutal ermordet. Ein Raubüberfall scheidet aus, da ist sich Kommissar Manfred Mehringer sicher. Dennoch nehmen seine Kollegen umherziehende »Zigeuner« fest.

Eine Frau aus der Sippe liest in Mehringers Hand.

»Sie sind ein guter Mensch. Aber Sie werden bald eine schwere Prüfung erleben.«

»Eine Krankheit?«

Sie schüttelte kaum merkbar den Kopf.


In Frankfurt stößt währenddessen der Journalist Holger Seiffert auf die Spur eines ehemaligen SS-Offiziers und Kriegsverbrechers, der im Schatten der Chiemgauer Berge untergetaucht sein soll. Je näher der Kommissar und der Journalist diesem Mann kommen, desto gefährlicher wird es für sie. Denn ihr Gegenspieler wartet nicht ab.



"Sozusagen ein 'Nachkriegskrimi', der 1956 im Chiemgau und anderswo spielt und der kritisch und bissig, gleichermaßen atmosphärisch und politisch, und letztendlich ziemlich düster gestimmt, jene Wirtschaftswunderjahre vor den Aufbrüchen der 68er Zeit ausleuchtet, die vielerorts und für viele Menschen eben doch nicht so wunderbar waren."



"Der Traunsteiner Schriftsteller Wolfgang Schweiger macht sich in seinem Krimi 'Die Vergangenheit kennt kein Ende' auf die Suche nach dem langen Schatten der Nazizeit."



"Die Geschichte wird kurzweilig und spannend erzählt, fügt sich filmreif und sauber zusammen, hat genau die richtige Länge und einen sauberen Abschluss. Das macht 'Die Vergangenheit kennt kein Ende' zu einem unterhaltsamen Kriminalroman, der sich angenehm von der Masse abhebt, weil er immer wieder zu überraschen weiß und zudem mit interessanten Figuren und stimmigem Lokal- und Zeitkolorit punkten kann."



"Auf wenigen Seiten gelingt mit klaren Worten (...) ein eindringliches Bild der Zeit, das bis in die Gegenwart wirkt. Weit über die Region hinaus empfohlen."



"... eine spannende, wendungsreiche Geschichte mit einem unvorhersehbarem, aber schlüssigem Ende. (...) Schweiger erzählt diese Mörderjagd, indem er souverän zwischen den einzelnen Erzählsträngen wechselt und dabei elegant viele Informationen über das damalige Stadt- und Landleben elf Jahre nach dem Ende der Nazi-Diktatur und den bundesdeutschen Umgang mit der Nazi-Vergangenheit einstreut."



"Fortgang und Ausgang der Geschichte überraschen, haben mit dem üblichen, erwartbaren Krimigeschehen (der Täter wird überführt, verhaftet, verurteilt) so gar nichts zu tun. Der Leser möge sich überraschen lassen. Allen Büchereien sehr empfohlen."



"Was den Leserinnen und Lesern hier geboten wird, ist kein reiner Regionalkrimi. Vielmehr zieht Schweiger einen Fall auf, der zwar in absoluter Abgeschiedenheit beginnt, sich aber zu einem groben Abbild des Deutschlands der Nachkriegszeit entwickelt. Ganz nach Adenauers Pragmatismus 'Man schüttet kein dreckiges Wasser aus, wenn man kein reines hat' zeigt sich die Gesellschaft im Roman hinsichtlich der Aufarbeitung der NS-Vergangenheit resigniert und ignorant. Dieser Aspekt zieht sich konsequent durch die gesamte Geschichte und sorgt so für einen stimmigen Gesamteindruck."



"Wolfgang Schweiger ... ist ein Meister des Dialogs, seine gesprochenen Worte stehen so unverfälscht in der Zeit, dass man beim Lesen regelrecht ins Zuhören kommt."



1951 in Traunstein geboren und aufgewachsen auf einem Einödhof, studierte Wolfgang Schweiger einige Semester Sozialpädagogik in München, wo er neben seiner Liebe zum Kino auch die Inspiration fürs Schreiben fand. 1984 erschien mit "Durch die Nacht" sein erster Kriminalroman, dem bis heute rund zwanzig weitere bei Heyne, Haffmans und Pendragon folgten. Daneben schrieb er Drehbücher für TV-Serien wie "Der Fahnder" oder "SOKO 5113" und verfasste das Sachbuch "Der Polizeifilm".

Orson Welles’ Zitat, dass eine Geschichte mit Happy-End keine zu Ende gedachte Geschichte sei, hat er geradezu verinnerlicht. Seit langem auch als Kulturberichterstatter im südostbayerischen Raum unterwegs, lebt Wolfgang Schweiger in Traunstein. weniger anzeigen expand_less
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