Ping

Roman

1989. Im Frühjahr übernimmt Schweden von China das Zepter im Welttischtennis. In der Birkenmatte fliegen die Bälle langsamer über das Tischtennis-Netz. Ralph und Olivia beobachten, wie ihre Freunde sich näherkommen. »Wir bleiben einfach Kumpels, oder?«, fragt Olivia. Für Ralph ist die Sache weniger klar, als er behauptet. Und sie wird nicht leichter, als alle bis auf ihn in die Sommerferien fahren und ein neues Gesicht in der Birkenmatte auftaucht: Ping. 35 Jahre danach. Wie kommen Tochter und Vater ins Gespräch, wenn einige Tausend Kilometer zwischen und eine abrupte Trennung hinter ihnen liegen? Ob ihre Beziehung »komplex oder... alles anzeigen expand_more

1989. Im Frühjahr übernimmt Schweden von China das Zepter im Welttischtennis. In der Birkenmatte fliegen die Bälle langsamer über das Tischtennis-Netz. Ralph und Olivia beobachten, wie ihre Freunde sich näherkommen. »Wir bleiben einfach Kumpels, oder?«, fragt Olivia. Für Ralph ist die Sache weniger klar, als er behauptet. Und sie wird nicht leichter, als alle bis auf ihn in die Sommerferien fahren und ein neues Gesicht in der Birkenmatte auftaucht: Ping. 35 Jahre danach. Wie kommen Tochter und Vater ins Gespräch, wenn einige Tausend Kilometer zwischen und eine abrupte Trennung hinter ihnen liegen? Ob ihre Beziehung »komplex oder nur kompliziert« sei, fragt Valérie den weit entfernten Vater zum Auftakt eines Dialogs, der sich Seite um Seite so aufregend entwickelt wie ein gutes Tischtennismatch.



Mit Ping ist Thomas Heimgartner erneut ein außergewöhnlicher Text gelungen. Elegant, verspielt und sehr gescheit. Vielleicht ein Buch für Liebhaberinnen und Liebhaber einer unterschätzten Randsportart oder für all jene, die in der beschriebenen Tochter-Vater-Beziehung mehr als ein Spiel entdecken. Ganz sicher ein Buch für Leserinnen und Leser sublimer, bis zum letzten Punkt geglückter Literatur.



Thomas Heimgartner, 1975 in Zug geboren, ist Autor, Literaturvermittler und Germanist. Seit den 1990er-Jahren literarische Veröffentlichungen in Buchform, in Zeitungen und Zeitschriften. 2019 erschien im Verlag pudelundpinscher der Roman Kaiser ruft nach, 2023 folgte Koenigs Weg. Für einen Auszug seines Manuskripts Ping wurde der Autor mit dem Preis der Zentralschweizer Literaturförderung 2023/24 ausgezeichnet. Thomas Heimgartner lebt mit seiner Familie in Luzern und arbeitet haupt­beruflich als Gymnasiallehrer für Deutsch.

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