The End of Reading and the Dawn of a Post-Literate Society
Weltweit geht die Zahl der Lesenden zurück, die Lese- und Schreibfähigkeit stagniert oder sinkt. Gleichzeitig haben digitale Unterhaltungstechnologien unsere Freizeit kolonisiert. In ›Das Ende des Lesens‹ beschreibt James Marriott diesen Wandel hin zu einem postliterarischen Zeitalter. Zum ersten Mal seit dem Zusammenbruch des weströmischen Reiches beginnt die »goldene Kette des Wissens«, die Leser über Jahrhunderte miteinander verband, wieder zu reißen. Die Reading Revolution des 18. Jahrhunderts machte die Aufklärung, Wissenschaft und Demokratie erst möglich, denn Lesen erzwingt lineares, strukturiertes, argumentatives Denken. Mit seinem Rückgang verändern sich auch Debatten: Sie werden emotionaler, fragmentierter und anfälliger für Vereinfachungen. Die Folgen dieser Entwicklung für Öffentlichkeit und Politik sieht James Marriott in einer schleichenden Erosion politischer Mündigkeit. Er zeichnet das Bild einer Gesellschaft, in der der Verlust der Lesekultur eng mit Polarisierung, wachsender Anfälligkeit für Populismus und einem Wandel demokratischer Gesellschaften verbunden ist.
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Vorbestellerartikel: Dieser Artikel erscheint am 6. Oktober 2026
- Artikel-Nr.: SW9783755812241450914
- Artikelnummer SW9783755812241450914
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Autor
James Marriott
- Mit Michael Bischoff
- Verlag DUMONT Buchverlag
- Veröffentlichung 06.10.2026
- Barrierefreiheit
- Barrierefrei nach: WCAG Level A
- Barrierefrei nach: WCAG v2.1
- ISBN 9783755812241
- Mit Michael Bischoff