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Mond gefangen in einem toten Auge
Hätte Martial die Wahl gehabt, wäre er nicht nach Les Conviviales gezogen. Doch Odette war begeistert von der Idee eines brandneuen Seniorenwohnheims in Südfrankreich. Anfangs fühlt es sich wie ein großer Fehler an: Sie sind die einzigen Bewohner und schon bald verstärken die Versäumnisse des Hausmeisters die Langeweile der Isolation. Schließlich aber ziehen die ersten Nachbarn ein und der Alltag wird deutlich interessanter und angenehmer. Bis sich schließlich ein paar Roma direkt vor dem Heim mit ihren Wohnwagen niederlassen …
Das Haus war stets Schauplatz eines turbulenten Gefühlschaos: Zwangsstörungen, verborgene Wunden, eingebildete Bedrohungen von außen. Bis zu jener Nacht, die furchterregender war als alle anderen, und sich im Auge des Hausmeisters der Mond spiegelte …
Mit viel Humor und Feingefühl zeichnet Pascal Garnier trotz der Düsternis des Themas das Porträt einer Generation, der Glück wie eine Ware verkauft wird.
Pascal Garnier (1949–2010) war Romancier, Verfasser von Kurzgeschichten, Kinderbuchautor und Maler. In den Bergen der Ardèche, wo er zu Hause war, schrieb er seine noir-gefärbten Bücher, zu deren Protagonisten er sich durch die einfachen Menschen der Provinz inspirieren ließ.
Obwohl seine Prosa zumeist sehr dunkel im Tonfall ist, glitzert sie aufgrund seines trockenen Humors und der schrullig schönen Bilder. Immer wieder mit Georges Simenon verglichen, ist Pascal Garnier der König des französischen Roman noir.
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- Artikel-Nr.: SW9783991200857110164
- Artikelnummer SW9783991200857110164
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Verlag
Septime Verlag
- ISBN 9783991200857