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Bäume, wenn sie fallen
Was tun wir mit Kindheitserinnerungen, die mit der Zeit einen beunruhigenden Beigeschmack bekommen?
Fanny Wobmann hat ihre glücklichsten Kinderjahre in Madagaskar verbracht. Der Vater arbeitete als Entwicklungshelfer, sie wohnten in einem grossen Haus mit Garten. Das blonde weisse Mädchen fühlte sich ganz selbstverständlich als Teil des afrikanischen Kontinents. Ihre Privilegien realisiert die erwachsene Frau erst heute, zunehmend verunsichert, was sie mit diesem Teil ihrer Identität anfangen soll.
Sie beginnt, sich damit zu befassen, ihre Erinnerungen zu befragen. Hat ihre Kinderfreundin Nirina ihre Freundschaft auch als Glück erfahren? Was ist mit dem Dokumentarfilm über Entwicklungshilfe von damals, in dem ihre Eltern auftreten? Die Sache wird kompliziert, auch für ihre Eltern und Geschwister.
«Bäume, wenn sie fallen» ist eine poetische wie politische Erzählung über ein persönliches koloniales Erbe sowie über die Natur der Erinnerung und des Erzählens selbst.
Fanny Wobmann, geboren 1984, ist nach Ausbildungen zur Soziologin und zur Schauspielerin als Autorin, Schauspielerin, Regisseurin und Dramaturgin tätig. Als Mitbegründerin des Literaturkollektivs AJAR, der Theatergruppe Princesse Léopold und der ZAC entwickelt sie zahlreiche Projekte in den Bereichen Theater, Literatur und Performance. Für ihre Arbeiten erhielt sie zahlreiche Preise und Stipendien, sie lebt in Neuchâtel.
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Vorbestellerartikel: Dieser Artikel erscheint am 20. August 2026
- Artikel-Nr.: SW9783038553106110164
- Artikelnummer SW9783038553106110164
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Verlag
Limmat Verlag
- Veröffentlichung 20.08.2026
- ISBN 9783038553106
- Veröffentlichung 20.08.2026