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Jugend ohne Gott
"Alle Neger sind hinterlistig, feig und faul."
Mit diesem Aufsatz eines Schülers beginnt für einen Lehrer ein Konflikt, der sein Leben verändern wird. Als er den rassistischen Aussagen seiner Klasse widerspricht, gerät er zunehmend in Gegensatz zu einer Jugend, die von Vorurteilen, Gehorsam und ideologischer Verblendung geprägt ist.
Während eines Zeltlagers kommt es zu einem rätselhaften Todesfall, der die Spannungen innerhalb der Gruppe offenlegt. In seinem eindringlichen Roman zeigt Ödön von Horváth, wie leicht Menschlichkeit verloren gehen kann, wenn Anpassung wichtiger wird als Gewissen. Jugend ohne Gott ist eine zeitlose Warnung vor Intoleranz, Ausgrenzung und dem Verlust moralischer Verantwortung – und zählt zu den bedeutendsten Werken der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts.
Ödön von Horváth (1901–1938) war ein österreichisch-ungarischer Schriftsteller und Dramatiker, der zu den bedeutendsten deutschsprachigen Autoren der Zwischenkriegszeit zählt. In Werken wie Jugend ohne Gott und Geschichten aus dem Wiener Wald setzte er sich kritisch mit Autoritätsglauben, gesellschaftlicher Verrohung und den politischen Entwicklungen seiner Zeit auseinander.
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- Artikel-Nr.: SW9783819701320110164
- Artikelnummer SW9783819701320110164
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Verlag
neobooks
- ISBN 9783819701320