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Der graue Alltag und sein Licht
Eine Frau lernt, dass das Licht im Alltag nicht gefunden, sondern gebracht werden muss
"Welch wunderliches Erlebnis, zur Erbin des ›grauen Alltags‹ ernannt zu sein!"
Die junge Brigitte aus Erfurt hat von einer verstorbenen Tante einen Gutshof geerbt – und mit ihm einen Namen, der seltsamer kaum sein könnte: Der Graue Alltag. Was sie dort vorfindet, ist tatsächlich grau: ein Dorf in Lippe, dessen Bewohner von Armut, Bigotterie und innerfamiliärer Härte gezeichnet sind. Was Brigitte mitbringt, ist das Licht: Empathie, Tatkraft, Naturverbundenheit, eine fast unerschütterliche Bereitschaft zur Güte.
Felicitas Rose, eine der meistgelesenen deutschen Unterhaltungsschriftstellerinnen der Weimarer Zeit – ihr Roman "Heideschulmeister Uwe Karsten" hatte bis 1938 eine Gesamtauflage von 500.000 Stück –, erzählt in diesem 1922 erschienenen Roman die Geschichte einer jungen Frau, die in einem fremden Ort Wurzeln schlägt und dabei lernt, dass das Licht im Alltag nicht gefunden, sondern gebracht werden muss. Der Doppelsinn des Titels entfaltet sich dabei mit jeder Seite: Was mit dem Namen eines Gutshofes beginnt, wird zur Metapher für das ganze Leben.
Der Roman ist ein charakteristisches Werk jener deutschen Heimat- und Unterhaltungsliteratur der frühen Weimarer Zeit, die trotz – oder gerade wegen – ihrer schlichten Wärme Millionen von Lesern erreichte.
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- Artikel-Nr.: SW9783693430330110164
- Artikelnummer SW9783693430330110164
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Autor
Felicitas Rose
- Verlag Jazzybee Verlag
- Seitenzahl 160
- Barrierefreiheit
- ISBN 9783693430330
- Verlag Jazzybee Verlag