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Briefe an meinen Vater
Mit einem Vorwort von Charlotte Knobloch
»Erinnerung bedeutet, dass etwas bleibt – auch wenn so vieles verschwunden ist«
Konrad Bernheimer ist vier Jahre alt, als ihn sein Großvater 1954 aus Venezuela, wohin die jüdische Familie vor den Nazis geflohen ist, nach München zurückholt – dorthin, wo die Bernheimers als Kunst- und Antiquitätenhändler verwurzelt waren. Zusammen mit ihm auf die Reise machen sich seine venezolanische Mutter und seine Schwestern. Auch sein Vater Kurt sollte mit der Familie zurückkehren, doch dazu kam es nicht. Der Vater sei bei einem Autounfall ums Leben gekommen, wird dem kleinen Jungen erzählt. Niemand in der Familie will über die wahren Umstände sprechen.
Erst spät erfährt Konrad Bernheimer – inzwischen erwachsen und ein international erfolgreicher Kunsthändler –, was wirklich geschehen ist: Sein Vater, der die Verfolgung durch die Nazis nie verwinden konnte, hatte sich das Leben genommen. Dieses Buch ist der bewegende Versuch des Autors, mit seinem verstorbenen Vater ins Gespräch zu kommen. Ein Gespräch über Scham und Schuld, über Liebe und Prägungen und die Last, die einem die Geschichte auferlegt
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Vorbestellerartikel: Dieser Artikel erscheint am 21. September 2026
- Artikel-Nr.: SW9783784485478110164
- Artikelnummer SW9783784485478110164
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Autor
Konrad Bernheimer
- Verlag Langen-Müller
- Seitenzahl 176
- Veröffentlichung 21.09.2026
- Barrierefreiheit
- ISBN 9783784485478
- Verlag Langen-Müller