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Jettchen Gebert / Henriette Jacoby
Beide Teile des großen Gesellschafts- und Familienromans. Eine bewegende Geschichte über Liebe, Anpassung und den hohen Preis der Freiheit.
Berlin um 1840: In den wohlhabenden Häusern des jüdischen Bürgertums gelten Familie, Ansehen und eine standesgemäße Heirat mehr als das Glück des Einzelnen. Henriette Gebert, von allen Jettchen genannt, wächst nach dem Tod ihrer Eltern bei Onkel Salomon und Tante Rikchen auf – behütet, geliebt und doch fest eingebunden in die Erwartungen ihrer Verwandtschaft.
Als Jettchen dem mittellosen Schriftsteller Friedrich Kößling begegnet, glaubt sie an eine Liebe, die alle gesellschaftlichen Schranken überwinden könnte. Doch die Familie weist die Verbindung zurück und drängt sie zur Ehe mit ihrem Vetter Julius Jacoby. Zwischen Pflichtgefühl und Sehnsucht trifft Jettchen eine Entscheidung, deren Folgen ihr Leben bestimmen. Der Fortsetzungsroman "Henriette Jacoby" erzählt, wie sie um Würde, Freiheit und die Möglichkeit eines selbstbestimmten Daseins ringt.
Mit feiner Ironie, psychologischer Genauigkeit und großer atmosphärischer Kraft zeichnet Georg Hermann ein vielstimmiges Panorama des alten Berlin. Seine Figuren bewegen sich durch Salons, Familienzimmer und Straßen einer Stadt im Wandel; hinter bürgerlicher Behaglichkeit werden Abhängigkeit, Konvention und unerfüllte Liebe sichtbar.
Diese Ausgabe vereint "Jettchen Gebert" und "Henriette Jacoby" zu einem großen Gesellschafts- und Familienroman – einer bewegenden Geschichte über Liebe, Anpassung und den hohen Preis der Freiheit.
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- Artikel-Nr.: SW9783693430682110164
- Artikelnummer SW9783693430682110164
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Autor
Georg Hermann
- Verlag Jazzybee Verlag
- Seitenzahl 516
- Barrierefreiheit
- ISBN 9783693430682
- Verlag Jazzybee Verlag