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Oft sterben wir nicht

Roman | Eine eigenwillige, lebenshungrige, kluge Künstlerin auf der Suche nach sich selbst

Oft sterben wir nicht
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»Es zählt nicht, wer wir sind, sondern wozu wir jeden Abend werden können.« Winter 1943. Klausenburg ist von den Nazis besetzt. Ein jüdisches Elternpaar vertraut den kinderlosen ungarischen Nachbarn, Erszi und Feri, ihr Neugeborenes an. Die Angst, das Kind könnte entdeckt werden, prägt den entbehrungsreichen Alltag der neuen Eltern. Im Tagebuch hält Erszi Mattis frühe Kindheit fest – für die Eltern, für später. Deren Rückkehr wird immer unwahrscheinlicher, eine Trennung von der innig geliebten Kleinen unvorstellbar. Matti wächst zu einer eigensinnigen Jugendlichen heran, die in der Schule mit ihrem... alles anzeigen expand_more

»Es zählt nicht, wer wir sind, sondern wozu wir jeden Abend werden können.«



Winter 1943. Klausenburg ist von den Nazis besetzt. Ein jüdisches Elternpaar vertraut den kinderlosen ungarischen Nachbarn, Erszi und Feri, ihr Neugeborenes an. Die Angst, das Kind könnte entdeckt werden, prägt den entbehrungsreichen Alltag der neuen Eltern. Im Tagebuch hält Erszi Mattis frühe Kindheit fest – für die Eltern, für später. Deren Rückkehr wird immer unwahrscheinlicher, eine Trennung von der innig geliebten Kleinen unvorstellbar.



Matti wächst zu einer eigensinnigen Jugendlichen heran, die in der Schule mit ihrem Rezitationstalent auffällt. Als sie von ihrer jüdischen Herkunft erfährt, lehnt sie sich auf – gegen Erszi, gegen die Lügen. Das Gefühl, »keinen Schimmer« zu haben, wer sie wirklich ist, verliert sich nur, wenn sie auf der Bühne steht.



Mit umwerfendem Gespür für psychologische Feinheiten erzählt Andrea Tompa den Entwicklungsroman einer Schauspielerin in vier großen Kapiteln, ein halbes Jahrhundert umspannend. Für das Schroffe und Zärtliche, den Humor und die Wut hat Terézia Mora in ihrer Übersetzung einen unvergleichlichen Ton gefunden.





Andrea Tompa, 1971 in Kolozsvár/Cluj-Napoca/Klausenburg geboren, lebt seit 1990 in Budapest. Sie studierte Slawistik und ist als Theaterkritikerin tätig. Omertà ist ihr dritter Roman und ihr erstes ins Deutsche übersetzte Buch.




Terézia Mora, geboren 1971 in Sopron, Ungarn, ist Schriftstellerin, Drehbuchautorin und Übersetzerin. Sie zog 1990 nach Berlin, studierte Hungarologie und Theaterwissenschaften an der Humboldt-Universität und absolvierte anschließend eine Ausbildung zur Drehbuchautorin an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Seit 1998 arbeitet Sie als freie Autorin und übersetzt ungarische Literatur ins Deutsche.

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  • Artikelnummer SW9783518789445450914
  • Autor find_in_page Andrea Tompa
  • Mit find_in_page Terézia Mora
  • Autoreninformationen Andrea Tompa, 1971 in Kolozsvár/Cluj-Napoca/Klausenburg geboren,… open_in_new Mehr erfahren
  • Verlag find_in_page Suhrkamp Verlag
  • Seitenzahl 600
  • Veröffentlichung 24.02.2027
  • Barrierefreiheit
    • Keine Angabe: Keine Informationen zur Barrierefreiheit bereitgestellt
    • Aussehen von Textinhalten kann angepasst werden
  • ISBN 9783518789445

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