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Der liebe Gott − Roman (Ortsumgehung 11)
Den lieben Gott lernt das Kind gleich mit dem ersten Sprechen kennen. Er ist die allwissende Instanz, die in die hintersten Ecken dringt. Der Heranwachsende allerdings wird aus dem Kommunionsunterricht genommen, weil der Priester unzüchtige Wörter benutzt haben soll. Zurück bleibt ein Jugendlicher, der mit Gott kaum mehr etwas am Hut hat, dem dafür aber immer mehr die Vergangenheit der eigenen Familie in den Blick gerät: Die früher nie erwähnte jüdische Familie Seligmann aus der Nachbarschaft taucht am Horizont des Romans auf, Onkel J. ist wieder jung, und sogar Ururgroßvater Boll sehen wir den sonntäglichen Kirchgang antreten in jener Epoche, an deren Ende auch in Friedberg die Synagoge brennen wird. Schließlich, zurück in der Gegenwart, wird mit Pomp und Trara endlich eröffnet, worauf alle Jahrzehnte gewartet haben: die Ortsumgehung.
Dieses Buch ist Teil der Ortsumgehung.
Seit 2010 können Leserinnen und Leser Andreas Maier bei seiner Ortsumgehung begleiten. Der Autor hat sie in den letzten Jahren auf eine Reise durch die Familien- und Heimatgeschichte mitgenommen: vom ehemaligen Zimmer seines Onkels in Bad Nauheim, wo er den Romanzyklus in Das Zimmer beginnt, über die Friedberger Schuljahre in Die Straße und die ersten Liebes- und Schreibversuche in Der Ort und Der Kreis, bis zu den Reisen, von denen er in Die Städte erzählt. Elf Bücher wird es nach Abschluss des autofiktionalen Romanprojekts geben. Andreas Maier wurde für seine Ortsumgehung-Romane mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Wilhelm-Raabe-Preis, Hugo-Ball-Preis und Arno-Schmidt-Stipendium.
Jeder Band ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig voneinander gelesen werden.
Andreas Maier, 1967 im hessischen Bad Nauheim geboren, studierte Philosophie und Germanistik, anschließend Altphilologie. Er lebt in Frankfurt am Main.
Dieses Buch ist Teil der Ortsumgehung.
Seit 2010 können Leserinnen und Leser Andreas Maier bei seiner Ortsumgehung begleiten. Der Autor hat sie in den letzten Jahren auf eine Reise durch die Familien- und Heimatgeschichte mitgenommen: vom ehemaligen Zimmer seines Onkels in Bad Nauheim, wo er den Romanzyklus in Das Zimmer beginnt, über die Friedberger Schuljahre in Die Straße und die ersten Liebes- und Schreibversuche in Der Ort und Der Kreis, bis zu den Reisen, von denen er in Die Städte erzählt. Elf Bücher wird es nach Abschluss des autofiktionalen Romanprojekts geben. Andreas Maier wurde für seine Ortsumgehung-Romane mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Wilhelm-Raabe-Preis, Hugo-Ball-Preis und Arno-Schmidt-Stipendium.
Jeder Band ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig voneinander gelesen werden.
- Der liebe Gott ist das Finale einer großen Mentalitätsgeschichte des späten Nachkriegsdeutschland.
- Nach 17 Jahren ist Andreas Maiers monumentale Erzählung der Provinz als universale Welt abgeschlossen.
- Der liebe Gott, ein Verrückter als Verkehrspolizist und eine Familie von Grabsteinproduzenten Andreas Maier macht aus Herkunft Geschichte.
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Vorbestellerartikel: Dieser Artikel erscheint am 21. April 2027
- Artikel-Nr.: SW9783518789322450914
- Artikelnummer SW9783518789322450914
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Autor
Andreas Maier
- Verlag Suhrkamp Verlag
- Seitenzahl 230
- Veröffentlichung 21.04.2027
- Barrierefreiheit
- Keine Angabe: Keine Informationen zur Barrierefreiheit bereitgestellt
- Aussehen von Textinhalten kann angepasst werden
- ISBN 9783518789322