Sämtliche Essays und Reden Band 3

Band 3: Nachdenken über den blinden Fleck (1991-2010)

1973 erklärte Christa Wolf, dass für sie kein grundsätzlicher Unterschied bestehe zwischen ihrer Prosa und ihrer Essayistik, denn deren gemeinsame Wurzel sei »Erfahrung, die zu bewältigen ist: Erfahrung mit dem ›Leben‹, mit mir selbst, mit dem Schreiben, das ein wichtiger Teil meines Lebens ist, mit anderer Literatur und Kunst. Prosa und Essay sind unterschiedliche Instrumente, um unterschiedlichem Material beizukommen«. Das sind auch die Themen ihrer Essays und Reden, die in der chronologischen Reihenfolge ihres Entstehens in dieser Ausgabe versammelt sind. Christa Wolf bezieht als kritische Zeitgenossin Position, setzt sich mit... alles anzeigen expand_more

1973 erklärte Christa Wolf, dass für sie kein grundsätzlicher Unterschied bestehe zwischen ihrer Prosa und ihrer Essayistik, denn deren gemeinsame Wurzel sei »Erfahrung, die zu bewältigen ist: Erfahrung mit dem ›Leben‹, mit mir selbst, mit dem Schreiben, das ein wichtiger Teil meines Lebens ist, mit anderer Literatur und Kunst. Prosa und Essay sind unterschiedliche Instrumente, um unterschiedlichem Material beizukommen«. Das sind auch die Themen ihrer Essays und Reden, die in der chronologischen Reihenfolge ihres Entstehens in dieser Ausgabe versammelt sind. Christa Wolf bezieht als kritische Zeitgenossin Position, setzt sich mit poetologischen Reflexionen über ihr Selbstverständnis als Autorin auseinander und nähert sich über wesentliche Berührungspunkte Gefährt:innen und Kolleg:innen an.





»Die Essays und Reden aus fünf Jahrzehnten geben Aufschluss über Christa Wolfs Selbstverständnis als Schriftstellerin.«



»Die Texte Wolfs selbst ... zeigen einmal mehr eindrucksvoll, was von Christa Wolf auch zehn Jahre nach ihrem Tod ... bleibt – und was schmerzlich fehlt.«



»Die neue Ausgabe sämtlicher Essays und Reden macht ein beeindruckendes Panorama [ihres] Werkes sichtbar.«



»Mit Sämtliche Essays und Reden kann man [Christa] Wolf nun auch als glänzende Essayistin und engagierte Beobachterin der Gesellschaft kennenlernen.«



»Die hier vorgelegten Arbeiten entfalten ein intensiv geknüpftes Netzwerk zwischen schöpferischen Menschen, dem sich Christa Wolf einverwoben wusste und das ihr zu leben und zu schreiben half ...«



Brief anläßlich der Ausstellung »Zensur in der DDR«




Ein Posten ist vakant




»Die Wahrheit unserer Zungen«




Wo ist euer Lächeln geblieben?




Ein Brief




Krebs und Gesellschaft




Der Gastfreund




Schreibexistenz Friederike Mayröcker




Auf dem Weg nach Tabou




Im Gespräch getroffen




Gesichter der Anna Seghers




»Frei, geordnet, untröstlich«




Eine Auskunft




Rückäußerung




Die Zeichen der Nuria Quevedo




Selbstanzeige




Abschied von Phantomen




Was tut die strenge Feder?




Zur Person: Günter Gaus




»Winterreise«




Nirgends sein o Nirgends du mein Land




Einen Verlust benennen




Gang durch Martin Hoffmanns Räume




Gegen die Kälte der Herzen




Der Worte Wunden bluten heute nur nach innen




Von Kassandra zu Medea. Impulse und Motive für die Arbeit an zwei mythologischen Gestalten




Mit dem absoluten Sinn für Toleranz




Eine Seite für Günter Grass




»Mitleidend bleibt das ewige Herz doch fest«




Der geschändete Stein




Dünn ist die Decke der Zivilisation




Heroischer Entwurf




Plusquamfutur 2




Ein Versuch über Nachbarschaft und Unvereinbarkeit




Zeichen




»… der Worte Adernetz«




Gegen das Vergessen arbeiten




Rede, daß wir dich sehen




Im Widerspruch




Ein Ring für Nuria Quevedo




Angela Hampels Gestalten im Spannungsfeld




In memoriam




Am Grab




Ehrenbürger von Leipzig




Mit Realitäten umgehen, auch wenn sie einem nicht gefallen




»Der ganze menschliche Entwurf«




C Gespräch im Hause Wolf über den in Vers und Prosa




G sowohl als auch stückweis anwesenden Volker Braun




Ein Abschied




Kurt Sterns Tagebücher




Vom freien Willen gegen Verführung




An Carlfriedrich Claus erinnern




Ein besonderes, unvergeßliches Licht




Kenntlich werden




Entwürfe in Farbe – Radierungen der Helga Schröder




Zu ›Rummelplatz‹ von Werner Bräunig




Autobiographisch schreiben




Nachdenken über den blinden Fleck




Der Tod als Gegenüber




Köpfe – Ein Gespräch mit Martin Hoffmann




In Zürich und Berlin




Kuckucksrufe




Begegnungen mit Uwe Johnson




Zeitschichten




O Dichtung, herrlich, streng und sanft




Zwiegespräch mit Bildern von Ruth Tesmar




Günther Ueckers Bilder aus Asche




Nachwort




Editorische Notiz



Christa Wolf, geboren 1929 in Landsberg/Warthe (Gorzów Wielkopolski), lebte in Berlin und Woserin, Mecklenburg-Vorpommern. Ihr Werk wurde mit zahlreichen Preisen, darunter dem Georg-Büchner-Preis, dem Thomas-Mann-Preis und dem Uwe-Johnson-Preis, ausgezeichnet. Sie verstarb am 1. Dezember 2011 in Berlin.

Sonja Hilzinger, geboren 1955, Privatdozentin für Neuere deutsche Literatur, lebt in Berlin und arbeitet als freie Autorin, Lektorin und Wissenschaftsberaterin. Zum Werk Christa Wolfs veröffentlicht sie seit 25 Jahren und hat u. a. die zwölfbändige Werkausgabe ediert. weniger anzeigen expand_less
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  • Autor find_in_page Christa Wolf
  • Mit find_in_page Sonja Hilzinger
  • Autoreninformationen Christa Wolf, geboren 1929 in Landsberg/Warthe (Gorzów… open_in_new Mehr erfahren
  • Wasserzeichen ja
  • Verlag find_in_page Suhrkamp Verlag
  • Seitenzahl 511
  • Veröffentlichung 18.08.2021
  • Barrierefreiheit
    • Keine Angabe: Keine Informationen zur Barrierefreiheit bereitgestellt
    • Aussehen von Textinhalten kann angepasst werden
  • ISBN 9783518769324

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