Gleis Nirgendwo

Sieben Wartende und ein Zug, der nie kommt

Gleis Nirgendwo
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An einem gewöhnlichen Morgen findet der pensionierte Bahnhofsbeamte Egbert Morell einen rätselhaften Fahrplan auf dem Boden der verlassenen Bahnhofshalle. Was als Routine beginnt – das tägliche Sitzen auf Bank 7, das Ordnen der Knöpfe der alten Dienstjacke – verwandelt sich in eine surreale Grenzerfahrung, als er auf eine unmögliche Zugverbindung stößt: Zugnummer 0, Abfahrt "gestern um morgen", Gleis 7. Oksana Pylypenko erschafft in ihrem atmosphärisch dichten Roman eine kafkaeske Wartesituation, in der sieben Menschen an einem Bahnhof zusammentreffen, der zwischen Realität und Nichts zu schweben scheint. Mit präziser,... alles anzeigen expand_more

An einem gewöhnlichen Morgen findet der pensionierte Bahnhofsbeamte Egbert Morell einen rätselhaften Fahrplan auf dem Boden der verlassenen Bahnhofshalle. Was als Routine beginnt – das tägliche Sitzen auf Bank 7, das Ordnen der Knöpfe der alten Dienstjacke – verwandelt sich in eine surreale Grenzerfahrung, als er auf eine unmögliche Zugverbindung stößt: Zugnummer 0, Abfahrt "gestern um morgen", Gleis 7.



Oksana Pylypenko erschafft in ihrem atmosphärisch dichten Roman eine kafkaeske Wartesituation, in der sieben Menschen an einem Bahnhof zusammentreffen, der zwischen Realität und Nichts zu schweben scheint. Mit präziser, fast minutiöser Sprache zeichnet die Autorin das Porträt von Menschen, die auf einen Zug warten, der alle Gesetze von Zeit und Logik außer Kraft setzt. Egbert, gefangen in den Ritualen seines vergangenen Berufslebens, wird zum Chronisten einer Situation, die sich jeder rationalen Erklärung entzieht.



Die Erzählung besticht durch ihre eindringliche Lakonie und die beinahe dokumentarische Beobachtungsgabe, mit der Pylypenko ihre Figuren schildert. Jede Geste, jeder Knopf, jede Sekunde des Wartens wird zum bedeutungsschweren Detail in einem Kosmos der Stagnation. Die Autorin verbindet existenzielle Fragen nach Sinn, Vergänglichkeit und der Suche nach Ordnung im Chaos mit einer Geschichte, die gleichermaßen verstörend wie faszinierend ist.



"Gleis Nirgendwo" ist ein literarisches Kammerspiel über das Warten selbst – auf Erlösung, auf Veränderung, auf ein Zeichen. Ein Roman für alle, die sich von ungewöhnlichen Erzählperspektiven anziehen lassen und bereit sind, sich auf eine Reise ohne garantiertes Ziel einzulassen.



Oksana Pylypenko ist eine Autorin, die sich in ihrem Werk mit existenziellen Fragen und der Psychologie des Wartens auseinandersetzt. Ihre Geschichten zeichnen sich durch eine präzise Beobachtungsgabe und eine subtile, atmosphärische Erzählweise aus. Mit "Gleis Nirgendwo" schafft sie einen eindringlichen literarischen Raum, in dem Zeit zur Hauptfigur wird. Pylypenko lebt zurückgezogen und konzentriert sich ganz auf ihre schriftstellerische Arbeit. Ihre Texte erkunden die verborgenen Momente des menschlichen Lebens mit großer Sensibilität und einem Blick für das Absurde im Alltäglichen.

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  • Autor find_in_page Oksana Pylypenko
  • Autoreninformationen Oksana Pylypenko ist eine Autorin, die sich in ihrem Werk mit… open_in_new Mehr erfahren
  • Verlag find_in_page epubli
  • Seitenzahl 155
  • Veröffentlichung 19.03.2026
  • Barrierefreiheit
    Aktuell liegen noch keine Informationen vor
  • ISBN 9783565337170

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