Spätlese

Gedichte 1997–2025

schlicht und genau sprich nur mit dem Mund und den Augen den Wortsinn achtend doch dem Rhythmus unfehlbar gehorchend den Reim leichthin erspürend wie auch den farbigen Klang der Vokale und das herbe Geräusch der Mitlaute wecke auch die Musik die nur leicht bedeckt schlummert ganz behutsam und bleibe verständlich vor allem den Ohren wie auch den Herzen das andere aber lass den Dichter nur machen Aus Richard Bletschachers Gedicht Wie man Verse sprechen soll Richard Bletschacher, geboren 1936, ist Regisseur, Dramaturg, Maler und Autor zahlreicher musikwissenschaftlicher und literarischer Publikationen. Von 1982–1996 war er... alles anzeigen expand_more

schlicht und genau sprich

nur mit dem Mund und den Augen

den Wortsinn achtend doch

dem Rhythmus unfehlbar gehorchend

den Reim leichthin erspürend

wie auch den farbigen Klang der Vokale

und das herbe Geräusch der Mitlaute



wecke auch die Musik

die nur leicht bedeckt schlummert

ganz behutsam und bleibe

verständlich vor allem

den Ohren wie auch den Herzen

das andere aber lass

den Dichter nur machen



Aus Richard Bletschachers Gedicht

Wie man Verse sprechen soll



Richard Bletschacher, geboren 1936, ist Regisseur, Dramaturg, Maler und Autor zahlreicher musikwissenschaftlicher und literarischer Publikationen. Von 1982–1996 war er Chefdramaturg an der Wiener Staatsoper. Zahlreiche Operninszenierungen auf vier Kontinenten, Lehraufträge an der Opernklasse der Universität für Musik und darstellende Kunst sowie am Max Reinhardt Seminar. Er lebt und arbeitet nun als Schriftsteller und Maler in Wien und Drosendorf an der Thaya.



Vorwort

Kaila

August 1945

Letzter Herbst

Neuer Morgen

Grabinschrift eines Gladiators

España en el corazon

Wie man Verse sprechen soll

Der König von Siam

Zur Stunde des Feuerlöschens

Die Städte denen ich zu danken habe

An J. W.

Pannonischer Herbst

Pasiphae und Apollon

Vom himmlischen und vom irdischen Frieden

Eins nicht ohne das andre

Grabinschrift für Mutter und Kind

An eine Unbekannte

Vision fugitive

Forschungsbericht

Zeit und Ewigkeit

Das totgeglaubte Feuer

Die beiden Falken

Kinderfragen

Februarmorgen

Rosen

Epitaph

Vier altägyptische Liebesgedichte

Seine et Oise

Für Virgilius Maro zur Flöte zu singen ein Lied

An den von Sachsendorf

Frühsommer an der Thaya

Unterm Jasminbusch

Proserpinas Wiesen

Sommerende

Der Habicht

Farben der Landschaft

April

Frühlingsbeginn

Leda und der Schwan

Unser Vermächtnis

Die Thaya

Via Claudia

Vergängliche Pracht

Zurück in Wien

Planch

Vollmondnacht

Herbstliche Liebe

Der Klangholzbaum klagt

Dezember

Spätlese

Letzte Blüten

Vom Glück des Lebens

Rückblick

Wiederbegegnung

Irdische und himmlische Freuden

Bücher

Meine Hände

Nachrichten

Der Kirschbaum

Wittgenstein

Schilflied

Auf dem Friedhof

Artemis

Erinnerung

Schlaflose Nacht

Herbstliche Liebe

Stille Trauer

Auf halbem Wege

Abends im Park

Sehnsuchtsruf

Vergangene Zeiten

Nachtmar

Schlafliedchen

Danksagung

Binsenweisheit

Chorus mysticus

Auferstehung

Ein Tag im Mai

Frühling in meinem Garten

Schlaf

Kuckucksruf

Herbstvogel

Sappho

Die Einsame

Tröstungsversuch

Fernweh

Varanasi

Die Liebe der Danae

Sommernachmittag

Die Farben Weiß und Blau

Herbst

Johannes XII.

Rückblick

Kondensstreifen

Das Lied aus dem Feuerofen

Traumfrau

Curriculum vitae

Der alte Seemann

Damals und heute

Sommerregen

Frühling noch einmal

Wiederbegegnung

Alte Wunden

Der Tod eines Dichters

Morgens am Bach

Letztes Wiedersehen

Heidelberg

Im Kaffeehaus

Blütengeheimnisse

Aus den Lehren des hundertjährigen Ptah-hotep

Trug und List

Sonnenaufgang

Für Caspar David Friedrich ein Lied

Sternennacht

Abgesang

Die verlorene Wimper

Nachts auf dem Lande

Mondnacht

Erinnerungen

Heidelberg aus der Ferne

Nachts am Strand

Garten im Herbst

Heimweg

In deinem Garten

An eine Tote

Mittsommer

Damals

Sommerliebe

November

Eine tote Liebe

Ein Ägypter schreibt an seine Frau

Ratschläge

Ein Brief an Gaius Valerius Catullus

Letzter Gruß

Letzte Rosen

Vesperläuten

Tango

Farben

Herbstahnung

Donec eris felix

Traumbild

Herbstlaub

An eine Abgewandte

Ein Lied für den Freiherrn von Eichendorf

Mozarts Klarinettenkonzert

Abschiedskuss

Spätsommer

Hochsommer

Frühlingswunder

Das Ende des Festes

Der Traum

Lächelnde Landschaft

Flugspuren

Am Ufer des Acheron

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